Anzeige
3. November 2021
Antibiotika-Einnahme: Wie unterstütze ich meinen Darm?

Antibiotika-Einnahme: Wie unterstütze ich meinen Darm?

Insbesondere Breitband-Antibiotika können neben feindlichen Bakterien auch gesundheitsförderliche und wichtige Darmbakterien zerstören. Das können Sie tun, um Ihre Darmflora zu unterstützen.

Die Entdeckung des ersten Antibiotikums Penicillin im Jahr 1928 stellt einen der wichtigsten medizinischen Meilensteine der Menschheitsgeschichte dar. Krankheiten, die zuvor ein sicheres Todesurteil gewesen waren, wie die bakterielle Hirnhautentzündung, konnten plötzlich durch die simple Einnahme von Antibiotika geheilt werden. Leider haben die potenten Mittel auch eine Schattenseite: So können Erreger durch die übermäßig häufige Verwendung von Antibiotika Resistenzen gegen diese aufbauen. Außerdem können besonders Breitband-Antibiotika gesundheitsförderliche und lebensnotwendige Darmbakterien zerstören. Das können Sie tun, um Ihre Darmflora zu unterstützen.

Antibiotika-Einnahme: Wie unterstütze ich meinen Darm?

Unsere Darmflora ist nicht nur an der Verdauung von Nahrung beteiligt, sondern auch an der Instandhaltung des Immunsystems und kann sich sogar über die Darm-Hirn-Achse auf unsere Psyche auswirken. Daher sollten wir unseren Darm generell und insbesondere nach der Einnahme von Antibiotika pflegen und unterstützen.

1. Antibiotika nicht leichtfertig einsetzen

Bei der Verwendung von Antibiotika sollte folgender Leitsatz gelten: „So oft wie nötig, aber so selten wie möglich“. Leider halten sich viele Ärzt:innen nicht daran, sondern verschreiben die Medikamente leichtfertig auf Verdacht, wie eine Studie der BKK 2016 herausfand. Demnach wurde nur bei 3,6 Prozent der Patient:innen vor der Verschreibung mittels Abstrich ein sogenanntes Antibiogramm erstellt, um die Wirksamkeit möglicher Antibiotika zu bestätigen. Zwar ist ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Patient:innen und Ärzt:innen wichtig. Wenn Sie jedoch das Gefühl haben, Ihre Hausärztin verschreibt Ihnen die potenten Medikamente vorschnell, bestehen Sie auf die Erstellung eines Antibiogramms.

2. Dem Darm Zeit zur Erholung geben

Vor allem unspezifische Breitband-Antibiotika zerstören nicht nur Krankheitserreger, sondern auch lebenswichtige Darmbakterien, die bis zu 80 Prozent eines gesunden Dünn- und Dickdarms besiedeln. Deshalb sollten Sie nach einer Antibiotika-Therapie Rücksicht auf Ihren Darm nehmen und beispielsweise mit probiotischen Lebensmitteln Ihre Darmflora rekultivieren. Da das Mikrobiom eines jeden Menschen so einzigartig wie sein Fingerabdruck ist, kann es leider sein, dass bestimmte Bakterienstämme bei einer Person Wunder wirken und bei jemand anderem keinen Effekt erzielen. Auch kann es bis zu sechs Monate lang dauern, bis sich das Mikrobiom von der Antibiotikatherapie erholt hat. Umso wichtiger ist es, sich dauerhaft abwechslungsreich zu ernähren und regelmäßig zu den folgenden Lebensmitteln zu greifen.

3. Die richtige Ernährung für Ihre Darmflora

Mit der richtigen Ernährung können Sie Ihr Mikrobiom bei dem Wiederaufbau nach einer Antibiotika-Therapie unterstützen. Sowohl präbiotische als auch probiotische Lebensmittel sind hierbei sinnvoll. So wirken beispielsweise fermentierte Produkte wie Sauerkraut oder Joghurt probiotisch, da sie wertvolle Milchsäurebakterien enthalten, die sich direkt in Ihrem Darm ansiedeln können. Gemüsesorten wie Artischocken, Zwiebelgewächse oder Topinambur wirken hingegen präbiotisch – sie füttern die freundlichen Darmbakterien und unterstützen Ihr Mikrobiom damit beim Wiederaufbau. Weitere Lebensmittel, die Ihren Darm unterstützen, finden Sie hier.

ProBio-Cult® Duo – nach Antibiotika-Einnahme geeignet

ProBio-Cult® Duo von Syxyl
© PR
ProBio-Cult® Duo enthält Riboflavin für die Erhaltung der Darmschleimhaut sowie Folsäure, Vitamin B12 und D für die normale Funktion des Immunsystems. Zum anderen die zwei ausgewählten Bakterienstämme LA-5® und BB-12®.

Quellen: internisten-im-netz.de, verbraucherfenster.hessen.de, aerzteblatt.de

Lade weitere Inhalte ...