2. März 2021
Corona-Schnelltests: So funktionieren sie zuhause!

Corona-Schnelltests für zuhause: So funktionieren sie!

Ab dem 9. März sollen die Corona-Schnelltests für Laien in Apotheken, Supermärkten und Drogerien erhältlich sein. Doch wie funktionieren sie und wie werden sie korrekt durchgeführt?

In wenigen Tagen sollen die Corona-Selbsttests in Apotheken, Supermärkten und Drogerien erhältlich sein. Sie sollen dazu beitragen, die Corona-Infektionsketten zu unterbrechen und somit die Pandemie einzudämmen. Im Gegensatz zu den PCR-Schnelltests, ist bei den frei verkäuflichen Selbsttests kein geschultes medizinisches Personal notwendig, um den Test durchzuführen, da kein tiefer Abstrich aus dem Nasenraum genommen werden muss.

Wie funktionieren die Corona-Selbsttests?

Bei den bisher zugelassenen Schnelltests für zu Hause wird ein Abstrich in der vorderen Nase entnommen. Laut Studien der Hersteller kann dieser Abstrich problemlos durch Laien ausgeführt werden. Die gewonnene Probe wird in eine Lösung getaucht und auf einen Teststreifen aufgetragen, der ähnlich wie ein Schwangerschaftstest aussieht. Auf der Oberfläche des Testkits befinden sich Antikörper, die an ein Corona-Protein andocken können. Reagieren die Antikörper auf dieses Eiweiß, bildet sich nach 15 bis 30 Minuten ein Warnstrich, der ein positives Testergebnis anzeigt. 

Wie das Paul-Ehrlich-Institut mitteilte, ist die Empfindlichkeit der neuen Antigentests geringer als die der PCR-Schnell- sowie Labortests. Das heißt, dass die neu zugelassenen Selbsttests geringere Viruslasten nicht erkennen und nur eine Momentaufnahme sind. Demnach können sie ein möglicherweise falsches negatives Ergebnisse liefern und betroffene Personen können dennoch ansteckend sein. Auch Anwendungsfehler können nicht ausgeschlossen werden. Lesen Sie sich daher vorher gründlich die Gebrauchsanleitung durch. 

Corona-Schnelltest: Auf CE-Kennzeichen achten

Da im Internet bereits viele Selbsttests im Umlauf sind, die nicht geprüft worden sind oder die gar gefälscht sind, sollten Sie beim Kauf auf Qualitätsmerkmale wie die CE-Kennzeichnung achten. Mit dieser versichern Hersteller die Einhaltung europäischer Schutz- und Qualitätsstandards. Um Hamsterkäufe zu vermeiden, wird die Abgabemenge in den Geschäften zunächst reduziert sein. Nach Zulassungen weiterer Tests soll laut Gesundheitsminister Jens Spahn das Verbot aufgehoben werden. 

Spuck- und Gurgeltests sollen kommen

In Österreich werden die sogenannten Spuck- und Gurgeltests bereits angewendet, bei denen eine Lösung gegurgelt, diese anschließend ausgespuckt und auf Coronaviren untersucht wird. Medienberichten zufolge plant Gesundheitsminister Jens Spahn in den kommenden Wochen hierzulande eine Zulassung. 

Corona-Schnelltests für jedermann ab 9. März im Handel

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