19. Januar 2021
Bluthochdruck: Das sind die Anzeichen

Bluthochdruck: Das sind die Anzeichen

Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit, die zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen kann. Viele Betroffene wissen jedoch gar nicht, dass sie erkrankt sind, sodass die Hypertonie zu spät entdeckt wird. Erfahren Sie, welche Anzeichen auf Bluthochdruck hinweisen.

An Bluthochdruck leiden zwischen 20 und 30 Millionen Menschen in Deutschland. Obwohl die sogenannte Hypertonie eine weit verbreitete Krankheit ist, wissen viele Betroffene nichts von ihrer Erkrankung. Nicht immer macht sie sich durch spezifische Symptome bemerkbar.

Was ist Bluthochdruck?

Mit jedem Herzschlag wird Blut durch unsere Gefäße gepumpt, wodurch ein Druck auf die Gefäßwand entsteht. Dieser Druck kann gemessen werden. Wenn die Werte dauerhaft zu hoch sind, dann spricht man von Bluthochdruck – der Grenzwert hierfür liegt bei 140/90 mmHg. Der Blutdruck ist gewissen Schwankungen ausgesetzt, da er beispielsweise durch körperliche Anstrengung oder Aufregung steigen kann. Bei gesunden Menschen normalisiert er sich jedoch schnell wieder. Einige Faktoren können den Blutdruck erhöhen. Dazu zählen unter anderem Rauchen, ein hoher Alkohol- oder Salzkonsum, eine ungesunde Ernährung, Übergewicht, Stress oder Bewegungsmangel. Bei Frauen soll auch ein Zusammenhang zwischen den Wechseljahren und Bluthochdruck bestehen. Zudem können sich einige Krankheiten, zum Beispiel eine chronische Nierenschwäche, auf den Blutdruck auswirken.

Bluthochdruck: Das sind die Anzeichen

Mit fortschreitendem Alter steigt auch die Gefahr eines zu hohen Blutdrucks. Dieser kann unbehandelt langfristig zu Schäden an den Gefäßen führen, die Folgeerkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenschäden begünstigen. Um Folgeschäden zu vermeiden, ist es daher wichtig, dass der Bluthochdruck rechtzeitig behandelt wird. In vielen Fällen gestaltet sich das schwierig, da Betroffene über einen langen Zeitraum keine Beschwerden haben. Deshalb sollten Sie die Symptome und Anzeichen eines zu hohen Blutdrucks kennen. Dazu zählen:

  • Kopfschmerzen, die vermehrt morgens auftreten
  • schnelle Erschöpfung
  • Müdigkeit
  • innere Unruhe
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Schwindel
  • Angst
  • Zittern
  • Panikgefühl
  • Atemnot
  • Engegefühl in der Brust
  • Sehstörungen
  • Ohrensausen
  • Schweißausbrüche
  • gerötetes Gesicht
  • häufiges Nasenbluten

Bei Symptomen dieser Art sollten Sie Ihren Blutdruck kontrollieren lassen. Wenn die Beschwerden länger anhalten oder Ihr Blutdruck besonders hoch ist, dann verständigen Sie Ihren Hausarzt oder den Notruf. Besonders Bluthochdruck in Kombination mit starken Kopf- oder Herzschmerzen ist ein Grund unter 112 einen Krankenwagen zu rufen.

Behandlung von Bluthochdruck

Mit einem gesunden Lebensstil können Sie den Blutdruck positiv beeinflussen und auch Bluthochdruck vorbeugen. Sie sollten sich mindestens 30 Minuten am Tag aktiv bewegen, bei Übergewicht das Gewicht reduzieren, auf eine gesunde Ernährung achten, Sport treiben und aufhören zu rauchen.

Bei Verdacht auf Bluthochdruck sollte immer ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann Ihnen ein Blutdruck Langzeit-Messgerät mitgeben, das in regelmäßigen Abständen Ihren Blutdruck misst. Ist der Blutdruck zu hoch, können Blutdruck senkende Medikamente eingenommen werden.

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