Sommerhitze 14 Tipps für Abkühlung an heißen Sommertagen

Draußen ist es heiß. Jenseits der 30 Grad heizen sich unsere Körper und Wohnungen auf. Schwitzen, Kreislaufprobleme, schlechter Schlaf und Unwohlsein sind die Folgen. Für mehr Abkühlung haben wir diese Tipps vorbereitet.

Abkühlung_Sommer

Es ist Sommer und draußen brennt die Sonne vom Himmel. Tagsüber heizen Körper und Gebäude auf, wir sind träge, müde und kraftlos. Die Konzentration in Schule und Büro lässt zu wünschen übrig – und alle schwer körperlich arbeitenden Menschen macht die Hitze noch mehr zu schaffen. Nachts kühlt es nur wenig ab, sodass an Schlaf nicht oder nur schwer zu denken ist. Doch wie sorgen wir bei den hohen Temperaturen für ein bisschen Abkühlung? Probieren Sie diese Tipps!

Die richtige Kleidung

Eigentlich würden wir bei der Hitze am liebsten gar nichts anziehen, doch geht das meistens nicht. Tragen Sie daher luftige Kleidung wie Kleider, Röcke, Tuniken, leichte und luftige T-Shirts und Tops, und kurze Hosen. Geht letzteres nicht, greifen Sie zu weiteren Hosen aus dünnem Stoff wie z. B. Leinen. Auch die Füße freuen sich über mehr Freiraum. Offene Schuhe wie Sandalen, Flipflops oder Pantoletten sind jetzt ideal.

Die richtigen Getränke

An heißen Tagen sollten Sie noch mehr als ohnehin schon trinken. Das können schon mal 1 bis 2,5 Liter täglich mehr sein. Am besten sind Leitungs- und Mineralwasser, aber auch Tees, sowie verdünnte Obst- und Gemüsesäfte oder Infused Water. Nehmen Sie die Getränke jedoch nicht eiskalt, sondern lieber bei Zimmertemperatur oder leicht warm zu sich. Das klingt zwar paradox, hilft dem Körper jedoch effektiver bei der Abkühlung. Trinken Sie nämlich eiskalte Getränke, muss der Körper diese erst auf Körpertemperatur erwärmen. Das kostet Energie und heizt zusätzlich auf. 

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Abkühlung für zwischendurch

Das nächste Freibad ist nicht in der Nähe, aber eine Abkühlung muss trotzdem her? Versuchen Sie diese kühlenden Tricks:

  • Ein Ventilator mit Schwenkfunktion lässt Schweiß auf der Haut verdunsten und kühlt somit ein wenig ab.
     
  • Füllen Sie eine Sprühflasche mit Wasser und gönnen Sie sich ab und zu eine kleine Abkühlung. Auch Thermalwassersprays oder Bodysprays mit ätherischen Ölen wie Menthol, Lavendel oder Zitrone erfrischen.
     
  • Lassen Sie kaltes Wasser über die Innenseite der Handgelenke laufen. Das sorgt für angenehme Frische zwischendurch. Ein Coolpack oder kalter Waschlappen haben den gleichen Effekt. Je nach Möglichkeit können Sie kaltes Wasser auch über die Knie und Füße laufen lassen. 
     
  • Eine Kälteflasche, das Gegenteil einer Wärmflasche, ein Kühlakku oder Coolpack bleiben lange kalt und sorgen für zusätzliche Erfrischung. Legen Sie diese z. B. unter die Füße.

Abkühlung schon bei der Körperpflege

  • Statt eiskalt zu duschen, sollten Sie lieber lauwarm duschen. Der Effekt ist nämlich wie der bei lauwarmen Getränken. Duschen Sie sich zu kalt ab, muss der Körper im Anschluss wieder auf die reguläre Körpertemperatur hochfahren. Das kostet Energie und heizt zusätzlich auf.
     
  • Eine bessere Abkühlung statt einer kalten Dusche ist das Lufttrocknen. Trocknen Sie sich nur leicht ab und lassen Sie die restliche Feuchtigkeit an der Luft verdunsten. Dies kühlt den Körper ähnlich wie Schwitzen ab. Ein leichter Luftzug verstärkt den kühlenden Effekt zusätzlich. 
     
  • Lagern Sie Ihre Cremes und Seren bei hohen Temperaturen im Kühlschrank. Das verlängert zum einen die Haltbarkeit, zum anderen sorgt es aber auch für eine Erfrischung beim Auftragen. Achten Sie auf leichte Cremes und Seren mit Feuchtigkeitsspendern wie Aloe Vera oder Hyaluronsäure. 
     
  • Eisgele aus der Drogerie helfen z. B. gegen hitzebedingte schwere und müde Beine. Tragen Sie das Gel auf die betroffenen Stellen auf und erfreuen Sie sich an der Erfrischung. 

Kühle Tipps für erholsamen Schlaf

  • Für eine erholsame Nacht, können Sie abends feuchte Laken und Handtücher im Schlafzimmer aufhängen. Öffnen Sie dabei die Fenster, damit die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch wird. Die verdunstete Nässe kühlt die Luft ab.
     
  • Öffnen Sie vor dem Zubettgehen alle Fenster und lüften Sie kräftig durch. Ist es windstill, stellen Sie einen Ventilator auf die Fensterbank. Dieser pustet Luft in die Räume und erleichtert so das Lüften per Durchzug. 
     
  • Tauschen Sie Ihre kuschelige Bettwäsche gegen leichte Bettwäsche, z. B. aus Seide oder Leinen ein. Eine kühlende, dünne Decke ist ebenfalls empfehlenswert. Ist das dennoch zu warm, reicht zum Zudecken auch ein dünnes Bettlaken
     
  • Schlafen Sie nachts lieber mit einem dünnen Shirt als komplett nackt. Das kann nämlich dazu führen, dass der Körper über Nacht auskühlt. 
 
Datum: 10.08.2020

Autor: Christina Liersch