Gesundheit Kneippen für die Abwehr

Jeden Tag die Abwehr pushen, einen Monat lang: Hier kommen 31 praktische Tipps, die Sie bei Bedarf leicht in Ihren Alltag einbauen können. So haben Viren und Bakterien keine Chance, garantiert.

Gut fürs Immunsystem


 

 

11. Tag: Zum Frühstück Ayurveda
Indische Ärzte wissen seit Jahrtausenden: Nur wenn sich Körper, Geist und Seele im Gleichgewicht befinden, arbeitet das Immunsystem einwandfrei. Dieser Drink hilft dabei.
Zum Trinken: Morgens ein Glas frischen Mangosaft, 1 Stunde später 1/2 Tasse warme Milch mit 1 Prise Kardamom, 1 Prise Muskatnuss und 1 TL Butterschmalz (Ghee) trinken. Ghee-Rezept: 1 kg Butter würfeln, aufkochen, ca. 30 Minuten köcheln lassen, durch ein Küchentuch in Gläser füllen. Kühl lagern.

 

12. Tag: Klopfend zu mehr Power
Die Energiebahnen im Körper lassen sich laut traditioneller chinesischer Medizin (TCM) nicht nur mit Akupunkturnadeln, sondern auch mit gezieltem Klopfen aktivieren.
Zum Üben: Mit dem Mittelfinger 3–5 Minuten lang den Milz-Meridian abklopfen. Er führt vom großen Zeh außen zum Knöchel, über Oberschenkel-Innenseite und die Becken-Vorderseite in die Achselhöhle.

 

13. Tag: Kneippen für die Abwehr
Kalte Armgüsse fördern die Blutzirkulation in unseren feinsten Gefäßen, den Kapillaren, und regen so in allen Geweben die Bildung neuer, zusätzlicher Abwehrzellen an.
Zum Stärken: Vormittags das Waschbecken mit 12 bis 18 °C kühlem Wasser füllen und die Arme 30–40 Sekunden eintauchen, bis die Kälte deutlich spürbar wird. Danach die Arme nur trocken tupfen.

 

14. Tag: Fenchel blockt Infekte ab
Die Knolle enthält doppelt so viel abwehrförderndes Vitamin C wie eine Orange, fördert die Sauerstoffversorgung und hält die Gefäße elastisch.
Zum Trinken: Je 1 EL Fenchel und Schafgarbe 15 Minuten in 250 ml Wasser kochen, abseihen. Über den Tag verteilt trinken (ca. 3 Tassen).

 

15. Tag: Holunder bremst Viren aus
In seinen zarten Blüten stecken hochwirksame ätherische Öle und Flavonoide, die der Abwehr Dampf machen. 2 Tassen am Tag genügen.
Zum Trinken: 2 TL Holunderblüten mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen, eventuell mit Honig süßen und heiß trinken.

 

16. Tag: T-Zellen lieben Gelbwurzeln
Hauptwirkstoff der Kurkuma ist der Curry-Farbstoff Curcumin. Er unterstützt den Körper bei der täglichen Neubildung spezifischer T-Zellen, die eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung von Krankheitserregern spielen.
Zum Trinken: Eine 5 mm dicke Scheibe Ingwerwurzel schälen, klein schneiden, mit 1 TL Kurkuma, 1 EL Speiseöl, 125 ml Buttermilch, dem Saft von 1 Limette, 1 Mango, etwas Pfeffer und Holunderblütensirup in den Mixer geben. 3 Minuten vermengen, dann langsam trinken.

 

17. Tag: Feueratmung heizt Viren ein
Bhastrika Pranayama heißt eine sehr effektive Atemtechnik aus dem Ayurveda, die (bildlich gesprochen) ein Feuer im Körper entfachen soll. Das kräftigt die Lunge und erhöht die Zahl der Abwehrzellen.
Zum Üben: Durch die Nase tief einatmen, dann druckvoll und stoßweise 30-mal ausatmen. Dabei das Tempo langsam steigern – wie eine Dampflokomotive, die allmählich Fahrt aufnimmt. Dann 1 Minute Pause machen. Die Übung (auch für Allergiker und Asthmatiker geeignet und empfohlen) jeweils 5-mal morgens und abends wiederholen.

 

18. Tag: Inka-Tee für die Blutbildung
Die Ureinwohner Südamerikas haben es richtig gemacht, das bestätigen mittlerweile große Studien: Der Lapachotee enthält Stoffe, die den Körper reinigen und die Neubildung roter Blutzellen anregen. Das schützt vor Infekten und beschleunigt obendrein den Heilungsprozess.
Zum Trinken: 1 gehäuften EL Lapachorinde (Apotheke), 3 Gewürznelken, 1 kleine Zimtstange und 1 Vanilleschote in einen Topf mit 1 Liter kochendem Wasser geben, 5 Minuten brodeln lassen, vom Herd nehmen. Tee noch 20 Minuten ziehen lassen. Über den Tag verteilt schluckweise trinken.

 

19. Tag: Scharfe Waffe: Radieschen
Die scharfen Senföle von Radieschen töten Viren, Bakterien und Pilze und fördern die Schleimbildung in den Atemwegen. Das beugt Heiserkeit, Husten und Bronchitis vor. Und sie aktivieren die Bildung von Entgiftungsenzymen im Körper.
Zum Essen: Über den Tag verteilt eine Handvoll knabbern (ca. 50 g).

 

20. Tag: Fit auf Fingerdruck
Akupressur stärkt laut TCM das Yin-Energie-Potenzial und erhöht so die Widerstandskraft des Körpers.
Zum Üben: Mit der Fingerkuppe des Zeigerfingers 3 Minuten mittelstark einen Punkt am großen Zeh massieren, und zwar seitlich außen am Nagelbett. Zeh wechseln.

 

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