Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten Nasennebenhöhlenentzündung

Eine Nasennebenhöhlenentzündung ist nicht nur lästig, sondern kann auch richtig schmerzhaft sein. So wirst du sie schnell wieder los.

Haben Sie entzündete Nasennebenhöhlen?

Nicht nur Bakterien sind verantwortlich

Stirnhöhle, Kieferhöhle, Keilbeinhöhle und das Siebbein-Labyrinth, wenn wieder die Erkältungszeit zuschlägt, dann ist auch die Zeit für eine Nasennebenhöhlenentzündung und die aufgezählten Nasennebenhöhlen sind betroffen. Bei der Entzündung ist die Schleimhaut der Nebenhöhlen betroffen, die in allen Bereichen der Nebenhöhlen anzutreffen ist. Die Nasennebenhöhlenentzündung zählt zu den Krankheiten, die immer wieder auftreten und die durch eine Bakterieninfektion oder durch Erkältungskrankheiten entstehen. Die Entzündung entsteht in der Regel in der Nase und setzt sich dann in die Nebenhöhlen fort. Doch nicht nur Bakterien können verantwortlich sein. Wer unter Nasenpolypen leidet, der kann durch die Polypen auch verstärkt unter einer Nasennebenhöhlenentzündung leiden. Ein Besuch beim Zahnarzt kann jetzt nützlich sein, denn so kann festgestellt werden, ob nicht eine entzündete Zahnwurzel die Probleme bereitet.

Symptome

Wenn sich eine Nasennebenhöhlenentzündung anbahnt, hat man zunächst oft Kopfschmerzen, die Stirn und Wangen betreffen. Hier kann ein Druckgefühl verspürt werden. Aber es kann auch vorkommen, dass die Nase sich vollkommen verstopft anfühlt, wie bei einem Schnupfen. Es kann zu starken Gesichtsschmerzen kommen, denn die Schmerzen der Nebenhöhlen können ausstrahlen. Beginnend mit Schmerzen in den Stirnhöhlen bis zu den Wangenknochen und auch Ohrenschmerzen können auf eine Nasennebenhöhlenentzündung deuten. Selbst die Augenhöhlen können Probleme bereiten und Heiserkeit sowie Husten können begleitende Symptome einer Entzündung sein.

Schwerer Verlauf und chronische Erkrankung

Bei einer normalen Nasennebenhöhlenentzündung rechnet man mit Heilungszeit von maximal zwei Wochen. Doch es gibt auch Erkrankungen mit schwereren Verläufen, die eine Krankheitszeit von 8 Wochen mit sich bringen können. Hast du mehr als viermal im Jahr die Nasennebenhöhlenentzündung, dann kann dies zu einer chronischen Erkrankung werden, die immer vom HNO Arzt zu behandeln ist.

Die richtige Behnadlung

Die Entzündung der Nebenhöhlen ist keine Erkrankung, dieman einfach aussitzen sollte, stattdessen solltest du auf die abschwellende Wirkung vieler Mittel aus der Apotheke setzen. Aber es gibt auch Hausmittel, die sich schon seit langem als wirksam erwiesen haben. Nur bei sehr starken Beschwerden muss ein Antibiotikum eingesetzt werden. Ist eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung zu behandeln, dann sind Nasensprays, die Kortison enthalten, die beste Wahl für die Heilung. Pflanzliche Löser des Sekrets haben sich als besonders hilfreich erwiesen und Ärzte empfehlen gerne ein Dampfbad für den Betroffenen. Hierbei sind Dampfbäder mit Kamille oder Salzdampfbäder immer besonders hilfreich und auch Eukalytusöl kann im Dampfbad eine gute Wirkung erzielen. Bei chronischen Entzündungen kann manchmal nur eine Operation helfen, die Beschwerden wie Druckgefühl zu lindern.