Was tun bei Osteoporose?

Ultraschall, Röntgen, Kernspin – bildgebende Diagnoseverfahren sollen helfen, Krankheiten früh zu erkennen. Aber wann machen sie wirklich Sinn? 

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Osteoporose: Welches Messverfahren ist empfehlenswert?

Einfach, preiswert und oftmals fälschlich als „Knochendichtemessung“ bezeichnet, können Ultraschalluntersuchungen zwar das statistische Bruchrisiko der Knochen gut ermitteln, nicht aber die tatsächliche Knochendichte messen. Als Früherkennungsmaßnahme der Osteoporose sind sie eher ungeeignet. Lediglich bei regelmäßiger Messung schon in jungen Jahren kann eine Tendenz festgestellt werden. Hierzu müssen alle Ergebnisse aufbewahrt und später verglichen werden. Eine Osteoporose wird mit diesem Verfahren nicht diagnostiziert, geschweige denn ein Behandlungsverlauf dokumentiert. Hierzu sind Röntgenstrahlen nötig: Bei einer einfachen Röntgenuntersuchung (DXA-Methode) wird der Knochen zweidimensional abgebildet. Damit ist die Knochendichte pro Fläche (in der Einheit g/cm2) abbildbar. Wirklich aussagekräftige Werte liefert jedoch nur die dreidimensionale Darstellung durch ein CT am Unterarm und am Unterschenkel. Zusätzlich kann damit nicht nur die Dichte, sondern auch die Struktur dargestellt werden. So kann ein erfahrener Arzt auch ohne Vergleichswerte aus jüngerem Alter die tatsächliche Rückbildung von Knochen erkennen. Nachteil der CT: die höhere Strahlenbelastung.

Autor: Dorothea Palte