Multitalent der Radiologie Nebenwirkungen der Therapie

Schmerzlose Heilung bei Hexenschuss oder Gelenkproblemen verspricht die neu entwickelte KernspinresonanzTherapie. Auch Knochenbrüche heilen besser.

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GIBT ES BEI DER NEUARTIGEN THERAPIE NEBENWIRKUNGEN?

In der Anfangsphase kann es zu einer kurzfristigen und vorübergehenden Zunahme der Beschwerden kommen. Das ist ein gutes Zeichen. Es zeigt nämlich, dass der Körper auf die biologischen Heilimpulse optimal reagiert. Einige Patienten berichten von einem leichten Kribbeln und Prickeln oder einer angenehmen Erwärmung in den Arealen. Allein das empfinden die Patienten schon als wohltuend. Negative Nebenwirkungen oder unangenehme Begleiterscheinungen sind bei diesem Verfahren nicht bekannt.

WANN DARF DIE METHODE NICHT EINGESETZT WERDEN?

Auf die Behandlung verzichten sollten Personen mit einer bakteriellen Entzündung oder einem akuten Rheumaschub. Ungeeignet ist sie auch für Träger einer Insulinpumpe oder eines Herzschrittmachers. Ebenso sollten schwangere Frauen sich vorsichtshalber nicht den Magnetfeldern aussetzen.

WAS IST BEI DER THERAPIE WEITER ZU BEACHTEN?

Eine optimale Wirkung wird erzielt, wenn die Körperzellen des geschädigten Gewebes ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden. Also mindestens zwei Liter Wasser, ungezuckerten Tee oder Saft trinken. Für Patienten, die Probleme haben, sich zu bewegen, gibt es auch mobile Geräte für die Kernspinresonanz-Therapie. Sie können unter ärztlicher Anleitung zu Hause im liegen eingesetzt werden.

WAS KOSTET EINE BEHANDLUNG IM DURCHSCHNITT?

Die Kosten schwanken zwischen etwa 60 und 110 Euro pro Stunde. Weil die gesetzlichen Kassen die Therapie bisher nicht erstatten, raten Experten dazu, sich vom behandelnden Arzt vorher einen präzisen Behandlungsplan geben zu lassen.