Energie: Inspiration Sie sind nicht alleine

Es kommt nicht darauf an, wie alt wir werden, sondern wie wir alt werden. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Wechselnde Erwartungen, Hoffnungen und Aussichten prägen unsere 30er-, 40er- und 50er-Lebensjahre. Doch jedes Jahrzehnt hat seine eigene Qualität. Die gilt es zu entdecken. So gewinnen Sie mehr Energie in jeder Lebensphase.

Frau fährt Fahrrad

Wir sind so viele! Nie wurden in der alten Bundesrepublik mehr Kinder (genau 1357304) geboren als 1964. So wird 2014 ein Rekordjahr für 50. Geburtstage. Ein halbes Jahrhundert erreicht und mitten im Leben. Die Lösung: Veränderungen annehmen, Neuland in uns entdecken. Das Leben wird ( wieder) aufregend, und wir fühlen uns in der Lage, mit allen Situationen gelassen umzugehen. Älterwerden bedeutet für die heutige 50+-Generation nicht mehr zwangsläufig zu altern. 

WOHLFÜHLGLÜCK - Freiheit

„Man kann nicht die zweite Lebenshälfte nach dem Muster der ersten leben“, sagte der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung. Es ist die Zeit, ehrlich zu sich zu sein. Und das, was nicht mehr möglich ist, abzuschreiben. Das befreit. Zeit, durchzuatmen und Dinge anzupacken, die lange liegengeblieben sind. Nach verborgenen Wünschen graben: z. B. Spanisch lernen, Kochkurse belegen, Klavierkenntnisse auffrischen? Tipp: Die glücklichsten Momente aus dem eigenen Leben aufschreiben – und sich selber schenken.

VITALITÄT - Auftanken

Lassen wir es uns gut gehen: genießen, auftanken und möglichst viel Zeit mit Freunden teilen. Im Schnitt kennen wir unsere beste Freundin bereits 24 Jahre. Aristoteles schrieb vor über 2000 Jahren: „Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern.“ US-Studien vermelden: Glückliche Freundschaften haben den gleichen Einfluss auf physisches und psychisches Wohlbefinden wie regelmäßiges Workout.

SCHÖNHEIT - Reifen lassen

Unsere Haut benötigt ab 50 mehr Zuwendung. Ihre Regenerationsphasen dauern länger, die Elastizität muss gestärkt werden. Um die jetzt „reifere“ Haut vor Umwelteinflüssen effektiver zu schützen, sollten wir vorausschauend handeln und täglich nach der sanften Reinigung gehaltvolle Feuchtigkeitscremes – und am besten spezielle Augenpflege – nutzen. Gesichtsmassagen entspannen uns zusätzlich. Leider verringern ab jetzt langsamerer Stoffwechsel und hormonelle Veränderungen unsere Haarfülle. Dagegen helfen Produkte, die das haaridentische Keratin enthalten und so das Haar von innen wieder au°auen (z. B. Plantur 39, in Reformhäusern). Zudem kann der Haarstylist mit leichten Stufenschnien am Oberkopf- reich für mehr Fülle sorgen. Das Wichtigste: Erst innere Zufriedenheit lässt uns vitaler wirken und äußerlich strahlend aussehen.
 
BEWEGUNG - Fordern, nicht überfordern
 
Muskeln und Geist stärken, beweglich bleiben, die Gelenke schonen, lautet unser Credo für die beginnenden goldenen Jahre. Steigern wir also unseren Appetit aufs „carpe diem“ – den Tag nutzen. Aktivität auf allen Ebenen hilft auch über emotionale Durststrecken, die sonst oft mit zu viel Essen kompensiert werden. Bewegung ist unsere kostenfreie, vielseitige Präventionstherapie: ob gegen Depression oder Herz-Kreislauf- Erkrankungen. Optimal sind sanfte und hocheffektive Sportarten wie Yoga, Tai-Chi und Pilates. Dabei geht hier Regelmäßigkeit immer vor Intensität. Am besten lassen wir uns von Trainern einweisen. Die Leistungsfähigkeit des Gehirns lässt jetzt peu à peu nach. Bei Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche hat sich Ginkgo biloba bewährt (z.B. Tebonin Forte, aus der Apotheke), zudem halten uns Gehirnjogging (z.B. 14-Gratisübungen auf www.neuronation.de) und intensive Sozialkontakte fit. Wichtiger Hinweis: Durch Hormonmangel werden unsere Knochen weicher und anfälliger. Kalziumreiche Ernährung (z.B. Hartkäse, Rucola, getrocknete Feigen) und UV-Licht fördern die Vitamin-D- Produktion – Mittagssonne trotzdem meiden. Wer nicht genug Sonne abbekommt, kann mit Nahrungsergänzungsmitteln nachhelfen (z.B. Vitagam- ma, aus der Apotheke).