Redaktionstest Fazit

Kann das Shiatsu-Massagekissen wirklich die Hände der Therapeuten ersetzen? Wir haben es getestet!

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Ich will aber nicht so mir nichts, dir nichts aufgeben – eine Chance bekommt das Kissen noch. Also setze ich ihm durch die Armlehne meiner Couch rigoros eine Grenze. Jetzt gibt’s kein Ausbüchsen mehr nach oben. Und siehe da: Das Gerät massiert, wie es sich gehört, meinen Nacken, nichts als meinen Nacken. Wenn man sich an die harte Shiatsu-Gangart gewöhnt hat, gar nicht mal so übel. Ich werde mutig und schalte auf Stufe 2. Komischerweise tut diese Massage weniger weh als die mit der geringeren Rotationsfrequenz. Warum, weiß wohl nur der Hersteller. Egal, ich fange an zu genießen. Das Pochen in den Schläfen hört auf, die Muskeln werden wunderbar warm und leicht. Jetzt bin ich es, die wegdriftet – in die entspannende Wellness-Welt des Shiatsu. So könnte ich es noch Jahre aushalten. Und der ächzende Motor? Den höre ich schon gar nicht mehr.

Ich bin im Shiatsu-Fieber und lasse die vier Knetkugeln auch noch meinen Rücken (das Gerät mit einem Klettband an einer Stuhllehne befestigten), meine Beine und meine kalten Füße durchwalken. Jeder einzelne Zeh scheint danach eine kleine Standheizung zu haben. Traumhaft!

Fazit: Die muskelentspannende, schmerzlindernde Wirkung des Kissens überzeugt – auch wenn die Shiatsu- Massage nicht gerade etwas für Softies ist. Doch die fachkundigen Hände eines Shiatsu-Therapeuten ersetzt das Massagekissen auf keinen Fall. 

Autor: Susanne Schütte

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