Gesund arbeiten Home Office: So arbeiten Sie gesund von Zuhause aus

Von Zuhause aus arbeiten klingt erholsam, schließlich ist man kaum an feste Zeiten gebunden und kann den ganzen Tag im Pyjama verbringen. Das ist jedoch keine gute Idee, wenn man Zuhause gesund und produktiv arbeiten möchte. Wir erklären, wie es richtig geht!

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Besonders in der Zeit der Corona-Epidemie arbeiten viele Menschen von Zuhause aus. Viele sind froh, dass sie sich morgens nicht mehr durch den Verkehr quälen müssen, jetzt länger schlafen und ein bisschen ihr eigener Chef sein können. Home Office klingt für viele wie das Schlaraffenland. Damit es auch ein Schlaraffenland bleibt, haben wir die top Tipps, wie Sie gesund und produktiv auch von Zuhause aus arbeiten.

1. Morgens zur gleichen Zeit aufstehen

Wer jeden morgen zur gleichen Zeit aufsteht, gibt dem Tag gleich etwas Struktur. Auch wenn es schwerfällt, sollten Sie nach dem Weckerklingeln aufstehen, duschen, Zähne putzen und Kaffee kochen oder einfach Ihre persönliche Morgenroutine durchgehen. Wer dazu noch sein Schlafshirt gegen ein alltägliches Kleidungsstück eintauscht, kommt eher in den Arbeitsmodus. Die Jogginghose darf natürlich an bleiben.

2. Feste Arbeitszeiten einplanen

Um konzentriert zu arbeiten sollten Sie sich feste Arbeitszeiten überlegen. Arbeiten Sie z. B. von acht bis zehn Uhr und legen dann eine kurze Pause ein. Weiter geht es bis zur Mittagspause. Anschließend folgt der Nachmittag, sodass bei einer einstündigen Pause um 17 Uhr Feierabend wäre. Möglich wäre es ebenfalls, wenn Sie Ihren Tag nach Aufgaben strukturieren, z. B. erledigen Sie eine Aufgabe bis elf Uhr, danach kommt eine etwas kleinere, die Sie bis 12 Uhr erledigt haben können. Kleine Erfolgserlebnisse und eine kleiner werdende To-Do-Liste motivieren. Haben Sie all Ihre Aufgaben erledigt, heißt es Feierabend machen. Das ist auch wichtig, um genügend Erholung zu bekommen.

3. Den Arbeitsplatz richtig einrichten

Wenn Sie die Möglichkeit haben, Zuhause an einem Schreibtisch zu arbeiten, nutzen Sie diese. An einem Schreibtisch zu sitzen ist besser für den Rücken und die allgemeine Körperhaltung als den ganzen Tag vom Sofa aus oder im Bett zu arbeiten. Stellen Sie Ihren Stuhl und ggf. die Tischhöhe so ein, wie Sie es von Ihrem Arbeitsplatz im Büro gewohnt sind. 
Können Sie hingegen nicht an einem Schreibtisch arbeiten, sollten Sie versuchen, sich z. B. das Sofa möglichst rückengerecht und trotzdem bequem einzurichten. Kissen, Decken oder Sitzauflagen verhindern das Umherrutschen und das Absinken in eine rückenunfreundliche Position. Um Rückenschmerzen zu verhindern, sollten Sie deshalb regelmäßig aufstehen, die Sitzposition verändern und Ihre Muskulatur lockern.

4. Bewegung und frische Luft

Wer es schafft, Zuhause konzentriert zu arbeiten, verfällt oft in eine Art Tunnel und vergisst gern die Zeit. So kommen Pausen oft zu kurz, die Konzentration verschwindet und Kopfschmerzen machen sich breit. Allgemein ist man viel zu schnell erschöpft. Um das zu verhindern, sollten Sie sich regelmäßig bewegen und kurze Pausen einlegen. Gehen Sie z. B. in den Pausen draußen spazieren, machen Sie zwischendurch Lockerungsübungen, sowie vor oder nach der Arbeit Sport.

5. Frühstück, Mittagessen und Snacks

Für genügend Energie und Konzentration ist ein gesundes Frühstück und Mittagessen essenziell. Setzen Sie auf Proteine aus z. B. Magerquark oder Joghurt, gesunde Fette aus Nüssen und Avocado und komplexe Kohlenhydrate wie sie in Haferflocken und Vollkorn zu finden sind. 

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Zum Mittagessen können Sie sich entweder mehrere Mahlzeiten vorkochen und mehrere Tage essen oder Sie bereiten sich schnell etwas Frisches zu. Beachten Sie dabei auch, dass Sie auf gesunde und nährstoffreiche Lebensmittel setzen, um weiterhin konzentriert und produktiv zu bleiben.

Datum: 19.03.2020

Autor: Christina Liersch

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