Gesundheit Die besten Fasten-Methoden

Was heißt hier verzichten – Fasten ist ein Gewinn auf jeder Ebene, sagt unsere Ressortleiterin Food Stefanie Nickel. Eine Fastenwanderwoche lang hat sie’s auf Sylt ausprobiert. Und Tagebuch geschrieben. 

Sylt Leuchtturm

 

Egal, wie Sie’s machen: Vor jedem Fasten stehen Entlastungstage, in denen Sie sich auf den kompletten Verzicht von Nahrung einstellen und nur wenig Reis und Gemüse, keinen Alkohol und keine Süssigkeiten zu sich nehmen. Außerdem ist eine Darmreinigung notwendig, damit kein Hungergefühl aufkommt. Während des Fastens müssen Sie viel trinken: bis zu drei Liter Wasser und/oder Kräutertee, auch beim Saftfasten. Die Säfte sind dann so etwas wie Mahlzeiten. Alle Fastenarten entschlacken mehr oder weniger den Körper und stärken das Immunsystem.

Früchtefasten Während der Fastentage essen Sie jeden Tag bis zu fünf Portionen frisches Obst oder leicht gedünstetes Gemüse. Das erleichtert vor allem denjenigen, die zum ersten Mal fasten, den Verzicht aufs Essen.

Saftfasten Erlaubt sind pro Tag etwa 0,5 Liter Obst- bzw. Gemüsesäfte sowie bis zu 0,5 Liter heiße Gemüsebrühe – zusätzlich zu Kräutertees und Wasser.

Heilfasten nach Buchinger (wie in unserem Bericht) funktioniert ähnlich. Als Saft und Gemüsebrühe nehmen Sie ca. 250 Kalorien täglich zu sich. Viel Bewegung, Entspannung, Wandern und Bäder ergänzen das Fasten.

Molkefasten ist eine Sonderform des Saftfastens. Sie verzichten auf herkömmliche feste Nahrung und trinken hauptsächlich Molke – über den Tag verteilt ca. 1 Liter in fünf Portionen – und anderes Flüssiges. Zusätzlich werden Obstsäfte, Sauerkrautsaft sowie kohlensäurefreies Wasser empfohlen.

Basenfasten Für einen bestimmten Zeitraum, am besten zwei bis drei Wochen, verzichten Sie auf alle säurebildenden Nahrungsmittel. Eine Liste basischer Lebensmittel finden Sie z. B. auf www.zentrum-der-gesundheit.de/saure-und-basische- lebensmittel.

Schrothkur Während der typischen Dauer von 21 Tagen verzichten die Kurenden auf fett-, eiweiß- und salzreiche Nahrung. Sogenannte Trink- und Trockentage wechseln sich in geregelten Abständen ab. Tägliche Wärmewickel und Packungen sollen das Entschlacken unterstützen.

F.-X.-Mayr-Kur Zwischen den drei täglichen Mahlzeiten liegt jeweils eine Pause von vier bis fünf Stunden. Jede Mahlzeit besteht aus alten Brötchen und Milch, im Wechsel gegessen. Die Brötchen werden in kleinen Bissen sorgfältig gekaut – ca. 40- bis 50-mal, bis sich ein süsslicher Geschmack einstellt. Erst dann wird das Brötchen mit etwas Milch vermischt und geschluckt.

 

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