Beauty Neurodermitis

Unsere fragile Hülle muss viel aushalten. Da kann sie Hilfe gut gebrauchen: vital nennt 7 typische Probleme - und 7 Lösungen für eine gesunde Haut.

Körper

Neurodermitis

Früher wurde sie verharmlosend Juckflechte genannt. Heute wissen wir, dass Gene und Seele die entscheidende Rolle spielen

Was passiert mit der Haut? 

„Die Anlage zu dieser entzündlichen Erkrankung (sie zählt zu den Ekzemen) wird vermutlich vererbt. Ein entspannter Lebensstil und die richtige Pflege können die Gene beeinflussen und „ruhig“ halten, statt sie zu aktivieren. Die Neurodermitis (med.: atopisches Ekzem) verläuft chronisch, oft in Schüben, steckt aber nicht an. Ursache ist vermutlich ein gestörtes Protein: Das Filaggrin, mitverantwortlich für den Aufbau der Hautbarriere, zeigt Mutationen. Dadurch reagiert die Haut empfindlicher auf Umwelteinflüsse, und es kommt leicht zu Entzündungen. Die betroffenen Stellen jucken stark, nässen und bilden Krusten. Die übrige Haut ist sehr trocken, überempfindlich und spannt. An Neurodermitis leiden bis zu zwanzig Prozent der Kinder, aber nur ein bis acht Prozent der Erwachsenen. Die Stellen bilden sich oft im Gesicht, in den Armbeugen und Kniekehlen.

Das hilft: „Benutzen Sie tensidfreie Reinigungspräparate“, rät Manuela Schöbel, „am besten eine Milch. Keine Peelings! Im Hautbild bewegt sich sowieso viel, das sollte nicht von außen unterstützt werden. Eine passende Pflege legt sich wie eine Decke schützend über die Haut. Beruhigende Masken tun gut, ein entspannendes Bad – alles, was uns aus dem Hamsterrad des Alltags holt.“

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