DIY Coronavirus: Stoffmaske selber nähen

Atemschutzmasken werden aktuell auf Hochtouren nachproduziert. Dennoch ist eine gewisse Angst da, dass nicht jeder eine abbekommt, da immer mehr Bundesländer eine Maskenpflicht einführen. Stattdessen nähen sich viele Personen ihre Maske selbst. Wir zeigen, wie es geht!

Atemschutzmaske

Zertifizierte Atemschutzmasken sind zur Zeit knapp und hauptsächlich Kliniken und Arztpraxen vorbehalten. Zusätzlich führt die Bundesländer nun eine Maskenpflicht ein.

Beim Niesen, Husten und auch Sprechen setzen wir Tröpfchen frei. Die größten Tröpfchen können durch einen Schal, ein Tuch oder eine Atemschutzmaske abgefangen werden. Das geht aber nur, wenn das Stück Stoff nah an Mund und Nase sitzt. Somit wird das Ansteckungsrisiko weiter minimiert.

Worauf muss ich beim Nähen achten?

  • Der Stoff sollte luftdurchlässig sein, wie Molton, Baumwollpopeline oder Batist.
  • Der Stoff sollte auskochbar sein, um Keime nach dem Tragen aus dem Material zu waschen und unschädlich zu machen.
  • Auch die Gummibänder sollten kochbar sein.

Die Stoffmaske richtig verwenden

  • Die Stoffmaske sollte eng anliegen und getragen werden, sobald man das Haus verlässt.
  • Ist der Stoff feucht, sollte der die Maske gewechselt werden.
  • Beim Abnehmen oder Wechseln vorsichtig sein, um die Außenseite nicht zu berühren.
  • Die Maske danach direkt in einer Seifen- oder Waschmittellauge einweichen und die Hände waschen.
  • Die Maske bei mindestens 60° mit Waschmittel waschen. Die Tenside beschädigen die Viren und machen sie ungefährlich.
  • Die Masken können auch im Backofen bei 70° desinfiziert werden.

Atemschutzmaske selber nähen:

Datum: 20.04.2020

Autor: Christina Liersch

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