Coronavirus Milder Krankheitsverlauf: So verhalten Sie sich richtig!

Wer positiv auf COVID-19 getestet wurde, bekommt es wahrscheinlich erst einmal mit der Angst zu tun. Allerdings sagt ein positiver Test noch lange nichts über das zukünftige Krankheitsbild aus. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich bei einem milden Corona-Verlauf verhalten sollten.

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Corona-Infizierung sagt nichts über Krankheitsverlauf aus

Die Coronavirus-Pandemie hält die Welt noch immer in Atem. Ist man mit dem Virus infiziert, bedeutet es jedoch erst einmal nur, dass es das Virus geschafft hat, in unseren Körper einzudringen und sich dort zu vermehren. Der zukünftige Krankheitsverlauf sieht bei jedem Menschen anders aus. Bei der sogenannten asymptomatischen Infektion bleiben die Symptome komplett aus. Mehr als jede zehnte Covid-19-Erkrankung verläuft hingegen sehr schwer.

Und dann gibt es noch den milden Verlauf – hier entwickeln Patienten nur sehr leichte Beschwerden, die einer Erkältung ähneln können. Zu den typischen Symptomen gehören Halsschmerzen, Husten, Fieber und Kurzatmigkeit. Selten können auch Übelkeit und Durchfall hinzukommen. Während schwerwiegendere Symptome oftmals einen Krankenhausbesuch erfordern, sollten sich Patienten mit einem milden Verlauf in der häuslichen Quarantäne auskurieren.

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Milder Corona-Verlauf: So lange dauert die Quarantäne

Auch wer die typischen Symptome aufweist und sich bisher nicht testen lassen konnte, sollte sich, bis das Gegenteil bewiesen ist, so verhalten, als sei er wirklich an dem Coronavirus erkrankt. Eine solche Selbstquarantäne kann beendet werden, wenn seit dem Auftreten der Symptome sieben Tage und seit dem Ausklingen der Symptome mindestens 72 Stunden vergangen sind. Denjenigen, die positiv auf den SARS-CoV-2-Erreger getestet wurden, aber keine Symptome entwickelt haben, wird eine vierzehntägige Quarantäne empfohlen.

So können Sie Ihre Symptome bei einem milden Krankheitsverlauf behandeln

Noch gibt es kein Heilmittel gegen das Coronavirus. Wer also unter den typischen Symptomen wie Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen leidet, muss auf altbewährte Behandlungsmethoden zurückgreifen. Dazu gehört es ausreichend zu schlafen, sich gut zu ernähren und sich eine Menge Ruhe zu gönnen.

Kommt Fieber hinzu, muss dies genau im Auge behalten werden. Hält es über einen längeren Zeitraum an oder erreicht es besonders hohe Temperaturen, ist eine schnellstmögliche Behandlung notwendig. Medikamente wie Paracetamol und bewährte Hausmittel wie zum Beispiel das Auflegen einer Kühldecke sind hier die erste Wahl. Auch der uralte Ratschlag, genug zu trinken, sollte unbedingt berücksichtigt werden. So vermeiden Sie eine Dehydrierung.

Achtung: Werden ihre Beschwerden schlimmer, sollten Sie sich umgehend an Ihren Arzt wenden! Auch ältere oder vorerkrankte Menschen sollten einen Arzt konsultieren.

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Datum: 28.10.2020
Autor: Lara Rygielski

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