Arthritis: 3 Hausmittel bei Rheuma

Arthritis: 3 Hausmittel bei Rheuma

Wer an Arthritis erkrankt ist, leidet oftmals unter geschwollenen und schmerzenden Gelenken. Neben einer medikamentösen Behandlung versprechen auch einige Hausmittel Linderung und können die Entzündungen der Rheumaerkrankung eindämmen. 

Was ist Arthritis?

Bei rheumatoide Arthritis handelt es sich um die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung, die oftmals in den Fingern, Händen und Zehen auftritt. Weniger häufig betroffen sind Knie, Füße, Schulter oder Hüfte. Arthritis ist eine Autoimmunerkrankung, die nicht heil-, aber gut therapierbar ist.

Anzeichen von Arthritis

Arthritis äußert sich durch Gelenkschmerzen und klassische Entzündungsanzeichen, die sich durch Schwellungen, Überwärmung und Rötung der Gelenke äußern. Neben den Beschwerden an den Gelenken kann es noch zu weiteren Symptomen kommen. Dazu gehören Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit oder Schlafstörungen. Im weiteren Verlauf kann die rheumatoide Arthritis auch andere Organe wie die Augen, das Herz und die Lunge oder Blutgefäße angreifen.

Oftmals wird eine Arthritis mit Rheuma gleichgesetzt. Doch Rheuma ist der Sammelbegriff für rund 100 chronische Gelenkentzündungen. Die Ursachen einer Arthritis sind vielfältig. So kann die Erkrankung genetisch bedingt sein, Folge einer Stoffwechselerkrankung sein oder durch bakterielle oder virale Infektionen ausgelöst werden. Die Folge: Das Immunsystem richtet sich gegen den eigenen Körper und greift die Gelenke bzw. das Organgewebe an.

3 Hausmittel gegen Arthritis

Neben einer medikamentösen Behandlung können auch Hausmittel die Beschwerden und die Entzündungen lindern. Diese drei Hausmittel haben sich bewährt:

1. Gesunde Ernährung

Arthritis-Patienten sollten ihre Ernährung anpassen und auf Lebensmittel verzichten, die entzündungsfördernd sind. Dazu zählen tierische Produkte wie Fleisch und Milch, Zucker und Weißmehl. Hingegen wirkt sich eine pflanzenbasierte Kost positiv auf die Entzündungen und Rheuma-Beschwerden aus. Pflanzenfette, die zuhauf in Lein-, Raps- oder Olivenöl zu finden sind, gelten als entzündungshemmend. Ebenfalls erwähnenswert ist grünes Blattgemüse, das antientzündlich ist.

Mehr dazu finden Sie hier: 13 Lebensmittel, die im Körper Entzündungen hemmen >>

2. Kälteanwendungen

Ist Ihr Gelenk akut entzündet, ist Kälte ein weiterer guter Tipp. Ein alt bewährtes Hausmittel sind Quarkwickel. Die enthaltenen Inhaltsstoffe Kasein und Milchsäure lindern Entzündungen und sind daher schmerzlindernd. Und so geht's: Streichen Sie den Quark auf eine Kompresse und legen Sie diese auf die betroffene Stelle. Wickeln Sie anschließend ein sauberes Tuch um die Kompresse. Den Quarkwickel lassen Sie so lange wirken, bis sich die Masse erwärmt hat.

3. Bewegung

Oftmals können die Schmerzen und Beschwerden Ihre Aktivität einschränken. Viele Arthritis-Patienten neigen daher dazu, sich wenig zu bewegen. Doch genau leichter Sport kann helfen, damit Ihre Gelenke möglichst elastisch bleiben. Passen Sie die Belastung an Ihre Beschwerden an und überfordern Sie sich nicht. Gut geeignete Sport- und Trainingsarten sind Walking, Yoga, Wassergymnastik oder sanftes Krafttraining.

Video: Arthrose oder Arthritis? Das sind die Unterschiede!

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