Bettmilben: 5 Anzeichen einer Allergie

Bettmilben: 5 Anzeichen einer Allergie

Hausstaubmilben bevorzugen ein warmes und feuchtes Klima. Aus diesem Grund sind die winzig kleinen Spinnentiere vor allem in unseren Betten zu finden – worauf wir mit einer Allergie reagieren. 

Was sind Bettmilben?

Milben sind winzig kleine Spinnentiere, die weit verbreitet und nahezu in jedem Bett zu finden sind. Hausstaubmilben mögen es nämlich feucht und warm. Aus diesem Grund sind die mikroskopisch kleinen Spinnentiere vor allem in Polstern zu finden. Bettmilben ernähren sich von unseren Hautschuppen. Die Tiere können weder beißen noch stechen und übertragen keine Krankheiten. Auch sind sie kein Anzeichen für mangelnde Hygiene. Einzig Ihr Kot löst bei vielen von uns allergische Reaktionen aus.

Wie machen sich Bettmilben bemerkbar?

In der Regel äußern sich Bettmilben durch Allergie-Symptome. Klassische Anzeichen einer Hausstaubmilbenallergie sind

  • juckende und tränende Augen
  • ein kratzender Hals
  • eine verstopfte Nase
  • erschwertes Atmen
  • Husten, Niesen oder Schnupfen.

Die Beschwerden treten meistens ganzjährig auf und sind vor allem morgens nach dem Aufwachen am stärksten. Um sicherzugehen, um es sich bei Ihren Symptomen um eine Hausstaubmilbenallergie handelt, sollten Sie zu einem Dermatologen oder Dermatologen. Mithilfe eines Pricktests bestreicht Ihr Arzt mit einem Allergen eine Hautstelle an Ihrem Arm und pikt diese mit einer feinen Nadel vorsichtig auf.

Was hilft gegen Milben?

  • Schaffen Sie ein milbenarmes Umfeld. Beziehen Sie Ihr Bettzeug und Ihre Matratze mit speziellen milbendichten Überzügen.
  • Lassen Sie Ihre Decke morgens ausgiebig auslüften, sodass die aufgenommene Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Waschen Sie Ihre Bettdecke und Ihr Kopfkissen regelmäßig bei mindestens 60 Grad Celsius.
  • Sorgen Sie für eine gute Luftzirkulation in Ihrem Schlafzimmer. Denn Milben mögen eine hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme. Die ideale Raumtemperatur beträgt um die 18 Grad.
  • Laut Empfehlung von Stiftung Warentest sollten Sie etwa alle acht Jahre Ihre Matratze austauschen.
  • Hausstaubmilben können ihre Körpertemperatur und ihren Wasserhaushalt nicht selbst regulieren. Daher sind die Tiere ihren äußeren Lebensumständen vollständig ausgeliefert. Bei extremer Hitze oder Kälte sterben die Spinnentiere ab.

Mehr dazu hier: Bettmilben – so werden Sie die Spinnentiere los >>

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