24. Februar 2021
Allergie oder Corona-Infektion: Das sind die Unterschiede!

Allergie oder Corona-Infektion: Das sind die Unterschiede!

Die Temperaturen steigen und die Bäumen blühen: Die Pollensaison beginnt. Vielen Allergikern sind Symptome wie trockener Husten und Atemnot bekannt. Doch diese Beschwerden könnten auch auf eine Corona-Infektion hinweisen. Wir erklären die Unterschiede zwischen Allergie und Coronavirus.

Wird es draußen wieder warm, sprießt und blüht es und die Pollensaison beginnt. Im Frühjahr sorgen vor allem Hasel, Erle, Esche und Birke für Allergiesymptome wie trockener Husten, Atemnot, Niesreiz und Schnupfen. Diese Symptome sind leicht mit einer Coronainfektion zu verwechseln. Doch was sind die Unterschiede zwischen Allergie- und Coronasymptomen? Und zählen Allergiker auch zur Risikogruppe?

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Die Unterschiede zwischen Allergie und Coronavirus

  Allergie COVID-19
Fieber nein fast immer
Trockener Husten häufig fast immer
Atemnot häufig häufig
Schnupfen fast immer selten
Niesreiz fast immer nein
Gliederschmerzen nein selten
Abgeschlagenheit möglich möglich
Halsschmerz selten möglich
Kopfschmerzen selten möglich
Augenjucken/-irritation fast immer nein

Laut dem Deutschen Allergie- und Asthma Bund (DAAB) sind die wesentlichen Unterschiede zwischen Allergie- und Corona-Symptomen, dass eine Covid-19-Infektion durch Fieber und trockenen Husten gekennzeichnet ist, während bei einer Allergie juckende Augen-, Nasen- und Rachenschleimhäute, tränende Augen sowie Niesreiz und Fließschnupfen typisch sind.

Allergie oder Coronavirus: Im Zweifel Arzt kontaktieren

Wichtig ist, dass die Symptome alleine keine sichere Diagnose erlauben und eine Coronainfektion auch ohne Symptome verlaufen kann. Zudem kann eine Infektion auch gleichzeitig mit einem Heuschnupfen auftreten – wenn also zusätzlich zu den normalen Allergie-Symptomen ungewöhnliche Beschwerden wie Fieber hinzukommen, ist besonders Vorsicht geboten. Bleiben Sie im Zweifelsfall zu Hause und kontaktieren Sie telefonisch Ihren Arzt, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Können Allergiker zur Risikogruppe zählen?

Pollenallergiker sind nicht immungeschwächt und ihre Abwehr auf Viren und Bakterien läuft normal. Somit gehören sie nicht automatisch zur Risikogruppe. Anders bei Menschen mit allergischem Asthma: Sie weisen ein höheres Risiko auf, an einer Coronainfektion zu erkranken, wenn sie auf ihre Medikamente schlecht eingestellt sind. Wichtig für die Betroffenen sind Medikamente wie Antihistaminika und Kortison-Nasensprays, die regelmäßig eingenommen werden sollten.

Video: Allergie oder doch Corona?

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