Allergie: Typische Symptome und Folgen der Allergie gegen Milben

Die Symptome bei einer Allergie gegen Milben können so vielfältig sein wie der Mensch selbst. Doch es gibt einige klassische Indikatoren, die darauf hindeuten können, dass eine Allergie vorliegt. Die wenigsten Personen erkennen die ersten Anzeichen auf Anhieb. Das kann sich als fatal erweisen, da die Probleme in der Folge einer Allergie gegen Milben behandelt werden können, wenn sie früh entdeckt werden.

Auslöser Allergie Hausstaub

Diese Symptome sind typisch

Vor allem die Reaktionen der Schleimhäute sind in der Regel recht auffällig. Nicht nur die Schleimhäute im Bereich der Atemwege sind dauerhaft gereizt, sondern auch die Augen sind betroffen. Sowohl die Nasenschleimhäute als auch die Augen produzieren mehr Sekret, sind gerötet und jucken unaufhörlich. Wie im Ratgeber von Softsan® ausführlich beschrieben, versucht der Körper mit verschiedenen Mechanismen zur Abwehr die Empfindlichkeit gegenüber der Ausscheidungen der Milben auszugleichen.

Zudem kann leichtes Asthma die Folge einer nicht rechtzeitig erkannten Allergie gegen Milben sein. Hierbei kontrahieren die glatten Muskeln der Bronchien. Daraus entwickelt sich eine Atemnot, die den Betroffenen das Leben schwer macht. Vor allem bei körperlicher Anstrengung kommt es an dieser Stelle zu starken Einschränkungen. Allerdings bekommt nicht jeder Allergiker früher oder später eine Bronchitis - je stärker die Allergie ausgeprägt ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Bronchitis.
 

Die Haut reagiert auf Milben

Allergische Reaktionen an der Haut kommen nicht ganz so häufig vor wie die Reaktionen der Schleimhäute. Dennoch: Wer eine Nesselsucht bekommt, der ist nicht selten von einer Allergie gegen Milben betroffen. Klassische Symptome sind an dieser Stelle Rötungen, Quaddeln und juckende sowie nässende Haut. Die Absonderung der Gewebeflüssigkeit kommt nicht immer vor, sondern meist als zweites Symptom nach dem Kratzen der Wunden und der anschließenden Krustenbildung.
 

Allgemeinbefinden verschlechtert sich drastisch

Neben den oben genannten Symptomen gibt es eine weitere weitreichende Folge der Milben Allergie: Allergiker fühlen sich häufig krank, abgeschlagen und müde. Das ist kein Wunder, denn der menschliche Organismus hat andauernd mit der Allergie zu kämpfen. Das Immunsystem läuft auf Hochtouren und das kostet viel Energie, die anderswo eingespart werden muss. Typische Erkältungssymptome wie Husten, Halsschmerzen und Kopfschmerzen können außerdem dazu führen, dass die Allergie erst sehr spät erkannt wird. Viele Personen glauben, sie hätten eine Erkältung verschleppt und tun die Symptome entsprechend als Folge eines Infekts ab. Zu allem Überfluss wirkt sich die Empfindlichkeit gegenüber der Milben bzw. deren Kot auch negativ auf den Schlaf aus. Weil die Augen tränen, die Nase juckt und der Hals schmerzt, können Allergiker nachts schlechter schlafen. Gerade im Bett befindet sich eine hohe Anzahl von Milben, daher brechen hier die Symptome in besonderer Stärke aus. Wer nachts keine Luft bekommt, der schläft automatisch noch schlechter.
 

Fazit: Allergie darf nicht mit Erkältung verwechselt werden

Nur wer eine Allergie gegen Milben rechtzeitig erkennt, der kann diese auch effektiv lindern. Allerdings sind die Symptome denen einer gewöhnlichen Erkältung so ähnlich, dass die Allergie als verschleppter Infekt abgetan wird. Wer über einen Zeitraum von maximal zwei bis drei Wochen mit Halsschmerzen, Husten oder Juckreiz kämpft, der sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Hier sorgt ein Allergietest für eine schnelle und unkompliziert Aufklärung.