Heuschnupfen Pollenallergie bei Schwangeren und Kindern

Besonders Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sind anfällig für eine Pollenallergie. Dazu gehören beispielsweise werdende Mütter und auch Kinder. Gerade in diesem Fall sollten Allergiker besondere Vorsichtsmaßnahmen beachten, wenn die Zeit des Pollenfluges bevorsteht.

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Pollenallergie in der Schwangerschaft

Allergikerinnen sollten während der Schwangerschaft auf jeden Fall den Kontakt mit Pollen vermeiden, soweit dies eben möglich ist. So sollten zum Beispiel die Fenster geschlossen bleiben, auch nachts. Getragene Kleidung darf

definitiv nicht im Schlafzimmer aufbewahrt werden. Medikamente sind natürlich generell eher zu vermeiden. Doch inzwischen gibt es unbedenkliche moderne antientzündliche Corticoid-Sprays. Diese schützen die Schleimhäute der werdenden Mutter vor den Pollen. Der eigene Körper und der des Ungeborenen wird auf Grund der geringen Dosis nicht belastet. Der Arzt verschreibt diese Medikamente, da sie nicht rezeptfrei erhältlich sind. Ebenso sollten aber auch rezeptfreie Medikamente zur Sicherheit mit dem Arzt abgesprochen werden.     

     

Pollenallergie bei Kindern

Gerade für Kinder ist diese Allergie sehr unangenehm und die Beschwerden äußern sich besonders stark. Juckende Augen, starker Husten oder Sodbrennen sind an der Tagesordnung.     

Vorbeugende Maßnahmen wie tägliches Haarewaschen und häufiges Wäschewaschen können dabei schon hilfreich sein. Auch ist eine entsprechende Behandlung zu empfehlen. Man spricht hierbei von einer Hyposensibilisierung. Diese Therapie wird bei Kindern von mindestens sechs Jahren angewendet. Einmal in der Woche findet über etwa drei Jahre lang eine Impfung mit dem Allergen statt. Dadurch wird der Körper an die Pollen gewöhnt. Zusätzlich können moderne Antihistaminika die schlimmsten Allergie-Tage erleichtern.