Allergie-Symptome lindern Die besten Mittel gegen Heuschnupfen

Wer unter Heuschnupfen leidet, ist über jede Methode froh, die die Symptome wie eine laufende Nase und tränende Augen lindert. Hier finden Sie die besten Mittel gegen Heuschnupfen.

Test-Allergie-Risiko

Mehr Licht, wärmere Temperaturen, erste Knospen an den Bäumen – wie schön! Aber jeder dritte Deutsche kann sich über diese Frühlingsboten so gar nicht freuen, sondern fürchtet den gleichzeitig beginnenden Heuschnupfen-Horror mit Schniefnase, Niesattacken und tränenden Augen: Die Pollen, z. B. von Birke, Erle oder Haselnuss, machen das Immunsystem verrückt. Es reagiert auf die harmlosen Eiweiße wie auf gefährliche Erreger. Die Allergie wird vererbt, aber z. B. auch durch Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung verursacht. Nur lästig, aber nicht schlimm? Doch! Denn unbehandelt kann aus Heuschnupfen Asthma werden.

5 Hausmittel bei Heuschnupfen

  1. Nasendusche
    Eine sanfte Methode ist die Nasenspülung mit Salzwasser. Die Salzlösung nach Packungsanweisung zubereiten damit die Nasenlöcher nacheinander spülen. Dabei den Kopf über Kopf über das Waschbecken halten und die Salzlösung durch den Mund herauslaufen lassen. Die Nasendusche löst Rückstände und befeuchtet die Nasenschleimhaut.
     
  2. Pfefferminzöl
    In der Badewanne oder zum Inhalieren eigenet sich Pfefferminzöl. Es wirkt schleimlösend, hat eine antibakterielle Wirkung und beruhigt die Nasenschleimhaut. Vor dem Schlafengehen anwenden und durchatmen.
     
  3. Wollwachs & Mandelöl
    Gegen trockene Nasen hilft eine Mischung aus 5g Wollwachs mit 50g Mandelöl. Dazu die beiden Zutaten im Wasserbad erwärmen und in ein sterilies Glas füllen. Bei Bedarf die Mischung mit einem Wattestäbchen außen auf der Haut und innen auf der Nasenschleimhaut verteilen.
     
  4. Gesunde Ernährung
    Da eine Allergie eine ziemliche Belastung für den Körper ist, braucht er vor allem genügend Vitamine, um gegen die Allergie anzugehen. Doch vorsicht! Manche Allergien können Kreuzallergien mit sich bringen. 
     
  5. Duschen vor dem Schlafen
    Tagsüber verfangen sich Pollen in den Haaren und landen auf der Haut. Um erholsam zu schlafen und die Pollen im Schlafzimmer niedrig zu halten, sollte abends gelüftet und Kleidung vor der Schlafzimmertür gelassen werden. Eine Dusche spült Pollen und Rückstände aus den Haaren und vom Körper.

Helfer aus der Apotheke

  • Nasensprays sorgen dafür, dass die Schleimhäute in der Nase abschwellen und Sie wieder unbeschwert durchatmen können. Aber Vorsicht: Abschwellende Nasentropfen niemals länger als eine Woche nehmen, sonst könnte sich ein Arznei-Schnupfen entwickeln.
     
  • Beruhigende Präparate: Im Prinzip ist eine Allergie auch ein Anzeichen für ein überfordertes Immunsystem, deswegen helfen beruhigende Präparate dabei, den Umfang der Symptome gering zu halten bzw. zu lindern. Solche Präparate können während der gesamten Pollensaison eingenommen werden, sowie prophylaktisch schon sechs bis acht Wochen vor der Pollensaison. Achtung: Hilft die Selbstmedikation nicht binnen zehn Tagen, fragen Sie einen Arzt um Rat. Wichtig: Nur selbst behandeln, wenn der Arzt eine Allergie und ihren Auslöser diagnostiziert hat. 

Weitere wirkungsvolle Medikemante, finden Sie unserer Tabelle:

Heuschnupfen vorbeugen

Am effektivsten beugt eine Art Impfung mit den allergieauslösenden Pollen vor, die sogenannte Hyposensibilisierung. Gerade bei Heuschnupfen hat sich eine ganzjährige Immuntherapie über drei bis fünf Jahre bewährt. Dabei spritzt der Arzt in regelmäßigen Abständen kleine Mengen des Allergieauslösers unter die Haut. Das Abwehrsystem gewöhnt sich an ihn und spielt bei einem erneuten Kontakt nicht mehr verrückt – die Allergieschübe bleiben aus. Wer auf Graspollen allergisch reagiert, sollte vier Monate vor und während der Saison täglich Tabletten mit Wiesenlieschgras-Pollen einnehmen.

Weitere Maßnahmen zur Vorbeugung:

  • Pollengitter für Fenster und Balkontüren
  • Pollenfilter für die Klimaanlage im Auto
  • Wohnung immer nur kurz lüften
  • Täglich über den aktuellen Pollenflug informieren
  • Urlaub in pollenarmen Regionen machen (z.B. auf Inseln, Mittelmeerraum, kanarische Inseln oder in den Bergen über 2000 Meter Höhe)