Haustiere Tipps für zukünftige Katzenbesitzer

Mensch und Katze fühlen sich zusammen wohl. Warum das so ist und was ihr noch über das Zusammenleben von Mensch und Katze erfahren solltet, hier!

Katzen-Quiz: Sind Sie ein echter Katzen-Kenner?

Katze ist nicht gleich Katze

Ob das Verhältnis allerdings tatsächlich von Schmusen und großer Freude geprägt wird oder eher von Ärgernissen wie zerkratzten Wänden oder Waden, hängt vom Menschen ab. Nämlich ob wir uns die richtige Katze ausgesucht haben. „Die meisten schauen auf Äußerlichkeiten“, so Katzenexpertin Birgit Rödder, die derzeit mit zwei Katzen zusammenlebt. „Gerade bei Secondhand-Katzen, also Tieren aus dem Heim, kann es zu Problemen kommen“, so Rödder. „Wir sollten mehr auf den Charakter achten. Will ich eine schmusige, eine ältere und ruhigere Mieze oder einen Draufgänger?“.

Ein letztes Beispiel aus meiner Katzen-WG: Fritzi kam als Baby ins Haus. Das Kätzchen wollte toben und wilde Spiele. Die Großen eher dösen. Auch heute noch Grund für Rambazamba, wenn Fritzi vor Übermut ihren Freundinnen auf den Kopf springt. Damit müssen wir alle leben. Aber auch damit, dass der Artikel nun doch geschrieben wurde. Heißt: Wenn ich mich jetzt gleich zurücklehne, hopst eine der drei garantiert auf meinen Schoß, rollt sich zusammen und schnurrt. Mein Glücksmoment.

Worauf muss ich achten, wenn ich mit einer Katze zusammenleben will?

Wer sich für eine Katze als Mitbewohner entscheidet, lässt sich auf eine Lebensgemeinschaft von 12 bis 15 Jahren, vielleicht sogar bis zu 20 Jahren ein. Tierheim-Mitarbeiter wissen meist sehr gut, welches Temperament und möglicherweise welche Macken eine Katze hat. Da kauft ihr keinesfalls die sprichwörtliche Katze im Sack.

Katzenbabys, die allein in einer Wohnung bleiben, machen vor Langeweile und Übermut häufig Unfug. Überlegt euch vorab, ob ihr bereit seid, euren Lieblingssessel zerfetzen zu lassen. Oder entscheidet ihr euch direkt für zwei Katzen, die dann miteinander spielen können?

Außerdem: Katzen haaren. Da kann Staubsaugen – auch von Sofa und Kissen – zur täglichen Routine werden. Und wer passt auf die Katze auf, wenn ihr in den Urlaub fahrt? Kann jemand in die Wohnung kommen? Katzenpensionen sind die Alternative, aber teuer, und Katzen wechseln ungern ihr Zuhause.

Welche Kosten entstehen?

Tierheime nehmen eine Schutzgebühr, dafür sind die Tiere untersucht und geimpft, ältere auch kastriert. Die Grundausstattung für Wohnungskatzen mit Fressnäpfen, einem Katzenklo und Kratzbaum (kann man auch gebraucht erstehen) kostet ca. ab 50 Euro. Die monatlichen Ausgaben für Futter und Katzenstreu liegen bei ca. 40 Euro. Dazu kommen auch bei einer gesunden Katze jährliche Tierarztkosten für Impfen, Entwurmung und Check-up von ca. 100 Euro.

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