Heuschnupfen Besser durch die Pollenzeit: Tipps für Allergiker

Die Zeit der Niesattacken hat begonnen, was viele Allergiker in den Wahnsinn treibt. Es gibt jedoch einige Tipps, um Ihnen das Leben mit Heuschnupfen und dessen Begleitsymptomen leichter zu machen. Welche das sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Allergene

Ob laufende Nase, juckende Augen oder Atemnot – gerade die Frühlings- und Sommerzeit ist für viele Menschen durch den Pollenflug äußerst unangenehm. Mindestens ein Drittel aller Deutschen hat schon einmal im Leben eine allergische Erkrankung erlebt. Weit verbreitet sind mitunter Heuschnupfen, allergisches Asthma sowie Entzündungen der Haut, welche durch umherfliegende Pollen verursacht werden.

Allergien im eigenen Zuhause vorbeugen

Von Vorteil wäre es, die eigenen vier Wände als eine Art Schutzzone zu verstehen. Für Allergiker besonders wichtig, da sie auf diese Weise Allergene so gut es geht vermeiden können. Meistens tritt allerdings genau das Gegenteil auf, da viele Menschen Pollen von draußen mit in die Wohnung tragen. Meist bleiben diese an Haaren und Kleidungsstücken hängen, wodurch sich die Pollen auch schnell zu Hause verbreiten können.



Es ist demnach von Vorteil, wenigstens die Schlafräume frei von Pollen zu halten, indem die Kleidung beispielsweise in anderen Räumen gewechselt wird. Abgesehen davon hilft tägliches Haare waschen dabei, lästige Pollen noch vor dem Schlafen gehen loszuwerden. Ansonsten verteilen sich diese schnell auf dem Kissen und können mitunter ins Gesicht gelangen, wodurch die Allergie noch weiter verschlimmert werden kann.



Auch Nasenspülungen können dabei helfen, den lästigen Blütenstaub loszuwerden.

Wohnung sauber halten

Selbst wenn es für manche Menschen mühselig erscheint, aber Sauberkeit sollte während des Pollenflugs an oberster Stelle stehen. Dieser Leitsatz gilt grundsätzlich für alle Allergiker! Gerade beim Staubsaugen ist es wichtig, auf einen Sauger mit sogenannten HEPA-Filtern zu setzen. Diese fangen Staubpartikel sofort ein und wirbeln sie nicht in der Luft herum. Allerdings reicht es nicht nur den Boden zu saugen, auch Kissen, Sessel, Sofa und Decken sollten nicht vergessen werden, da sich darauf ebenso Blütenstaubpartikel sammeln können. Allergiker sollten unter anderem häufiger die Bettwäsche wechseln oder zu eigenen Allergie-Bezügen greifen.



Auch Teppiche können zu einem wahren Albtraum während der Pollenflugzeit werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, diese regelmäßig zu säubern. Am besten geben Sie zu reinigende Teppiche bei einer Reinigungsfirma ab, um für die beste Sauberkeit zu garantieren.

Mit geschlossenen Fenstern schlafen

Damit Pollen auch nicht über Nacht in die eigenen vier Wände gelangen können, sollten die Fenster, wenn möglich geschlossen werden. Laut Experten ist der Pollenflug nämlich um vier Uhr morgens am intensivsten. Wer es mit geschlossenen Fenstern kaum aushält, kann mitunter in ein Pollenschutz-Vlies investieren. Dieses wird am Fenster befestigt und hält Pollen davon ab, in die Räume zu gelangen. So müssen Sie trotz Pollenflug nicht auf frische Luft während der Nachtruhe verzichten.

Sonnenbrille und Taschentücher

Wer sich häufig draußen aufhält, sollte unbedingt zu Sonnenbrillen greifen. Gleichzeitig sind die bereits gereizten Augen keinem direkten Sonneneinfluss ausgesetzt. Wichtig ist es außerdem, sich nicht mit den Fingern ins Auge zu fassen – selbst wenn es juckt. Da Sie gerade mit den Händen viel berühren und dadurch zahlreiche Bakterien aufnehmen, kann es gut möglich sein, dass sich auch feiner Blütenstaub darauf befindet. Um also zu verhindern, dass Sie sich die Pollen direkt ins Auge befördern, sollten Sie lieber zu einem Taschentuch greifen.

Datum: 13.05.2020

Autor: Karin Dunkel

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