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4 Fehler, die Neurodermitis verschlimmern können

4 Fehler, die Neurodermitis verschlimmern können

Die auftretenden Beschwerden bei einer Neurodermitis sind nicht nur unangenehm, sondern können auch den Alltag Betroffener stark belasten. Umso wichtiger ist es, bestimmte Verhaltensweisen zu vermeiden, die Symptome wie Hautausschlag und Juckreiz triggern. Wir erklären, welche 4 Faktoren Neurodermitis verschlimmern können. 

Bei Neurodermitis (Atopisches Ekzem) handelt es sich um eine chronische Entzündung der Haut, die schubweise auftritt. Typische Symptome der Erkrankung sind Hautausschläge (Ekzeme), trockene Haut sowie starkes Jucken. Da insbesondere der Juckreiz den Schlaf und die Konzentration stören kann, wird die Lebensqualität Betroffener mitunter stark eingeschränkt. Die genauen Ursachen für Neurodermitis sind noch nicht vollständig geklärt. Aber klar ist, es ist keine reine Hauterkrankung und mehrere Faktoren tragen zur Erkrankung und zum Auslösen der Schübe bei. Ein Zusammenspiel aus erblichen Vorbelastungen, einer gestörten Barrierefunktion der Haut, einer Überempfindlichkeit des Immunsystems und verschiedenen Umweltfaktoren scheint die Neurodermitis zu begünstigen.

Viele Menschen mit Neurodermitis haben zudem eine Allergie, z. B. gegen Pflanzenpollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben. Diese Substanzen werden auch als Allergene bezeichnet und können bei Betroffenen einen Krankheitsschub auslösen. Jeder Mensch mit Neurodermitis hat unterschiedliche Trigger, also Auslöser. Insbesondere folgende Trigger führen bei vielen Betroffenen vermehrt zu einer verschlimmerten Neurodermitis:

4 potenzielle Faktoren, welche die Neurodermitis verschlimmern können

1. Bestimmte Nahrungsmittel

Viele Menschen wissen nicht, dass die Ernährung einen Einfluss auf den Krankheitsverlauf der Neurodermitis haben kann – manche Nahrungsmittel stehen im Verdacht Krankheitsschübe auszulösen oder zu verstärken. Jedoch ist das nicht bei allen Betroffenen der Fall, da die Trigger für jeden Menschen mit Neurodermitis individuell sind. Deshalb gibt es auch keine generelle "Neurodermitis-Diät". Zu den häufig nicht vertragenen Lebensmitteln bei Neurodermitis zählen beispielsweise Zitrusfrüchte, Nüsse, Milchprodukte, Weizen, Alkohol und Kaffee. Nahrungsmittel müssen allerdings nur gemieden werden, wenn eine Unverträglichkeit besteht. Generell kann sich eine gesunde, nährstoffreiche Ernährung aber positiv auf die Erkrankung auswirken. So gibt es auch Nahrungsmittel, die im Körper eine antientzündliche Wirkung haben und unterstützend bei Neurodermitis sein können. Dazu gehören zum Beispiel Gewürze wie Kurkuma und Omega-3-Fettsäuren in pflanzlichen Ölen.

2. Zu viel Stress

Ebenso kann das psychische Wohlbefinden Neurodermitis beeinflussen. Zwar wird das Entstehen der Hauterkrankung nicht alleine durch mentale Belastung ausgelöst, allerdings können anhaltender Stress, Ängste und Sorgen sowohl Neurodermitis-Schübe auslösen als auch bestehende Beschwerden verschlimmern. Schnell kann ein Teufelskreis entstehen, denn die Hautausschläge und der Juckreiz belasten wiederum unser Wohlbefinden und können psychische Probleme verschlimmern. Versuchen Sie also möglichst Stress zu reduzieren – dies kann beispielsweise mithilfe von Yoga und Entspannungsübungen gelingen.

3. Pflegeprodukte mit Duftstoffen

Duftstoffe können durch die gestörte Barrierefunktion der Haut leichter in diese eindringen, sie reizen und so Hautausschläge sowie Juckreiz begünstigen. Deshalb kann es helfen, bei Cremes, Duschgel und Co. darauf zu achten, dass sie frei von diesen Inhaltsstoffen sind. Dasselbe gilt übrigens auch für Weichspüler, denn diese enthalten ebenso häufig Duft- und Konservierungsstoffe, die für Menschen mit Hautkrankheiten problematisch sein können.

4. Die falsche Kleidung

Häufig berichten Menschen mit Neurodermitis, dass sie Materialien aus Wolle nicht vertragen, da diese Hautausschläge begünstigen. Besonders bei akuten Schüben sollte darauf geachtet werden, dass die Kleidungsstücke aus weichem Stoff bestehen, Schweiß aufnehmen und sich gut waschen lassen. Abgesehen davon sollte die Kleidung nicht zu eng anliegen, damit die Haut atmen kann und nicht zusätzlich gereizt wird.

MAT-DE-2200547-1.0-02/2022

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