4 Dinge passieren, wenn Sie Waldmeister essen

4 Dinge passieren, wenn Sie Waldmeister essen

Waldmeister ist in der Naturheilkunde eine beliebte Allzweckwaffe. Das Kraut steckt voller sekundärer Pflanzenstoffe und gesundheitsfördernder Bestandteile, die uns bei vielen Beschwerden Linderung verschaffen können. Erfahren Sie hier, was Waldmeister so besonders macht.

Was Sie über Waldmeister wissen müssen

Haben Sie, wenn Sie „Waldmeister“ hören, auch sofort nostalgische Kindheitserinnerungen an zuckersüßes und giftgrünes Eis vom Eiscremewagen, der am Wochenende bimmelnd und klingelnd durch die Nachbarschaft zog? So geht es uns auch. Doch wenn Sie Waldmeister nur als Geschmack für Eiscreme kennen, verpassen Sie womöglich ein echtes Gesundheitskraut. Denn Waldmeister wird vor allem als natürliches Heilkraut verwendet. In der Naturheilkunde werden Tees aus Waldmeister oder getrocknete Blätter zur Behandlung einer ganzen Palette verschiedener Beschwerden verwendet, unter anderem bei:

  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Leber- und Nierenleiden
  • Harnwegsinfektionen
  • Venenerkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Krämpfe
  • Wundbehandlungen

4 gesunde Effekte von Waldmeister

1. Starke Gefäße dank Cumarin

Cumarin ist der sekundäre Pflanzenstoff, der dem Waldmeister seinen unverwechselbar aromatischen Geruch verleiht. Gleichzeitig hat der Pflanzenstoff aber auch eine blutverdünnende Wirkung. Das ist für die Gesundheit von Blutgefäßen und Venen förderlich und kann mitunter einen Beitrag zur Linderung von Beschwerden in Zusammenhang mit Migräne und Kopfschmerzen leisten. Übertreiben sollten Sie es mit der Cumarin-Zufuhr aber nicht, denn die positiven Effekte schlagen schnell ins Gegenteil um und können bei einer zu hohen Dosierung Übelkeit und Unwohlsein auslösen.

Video: Das empfehlen Neurologen bei Kopfschmerzen

2. Waldmeister bringt die Verdauung ins Gleichgewicht

Waldmeister enthält natürliche Bitterstoffe. Diese chemischen Verbindungen kommen in einer ganzen Reihe Lebensmittel vor. Neben Waldmeister enthalten auch Rosenkohl oder Fenchel viele solcher Bitterstoffe. Sie aktivieren die Bittergeschmacksrezeptoren auf unserer Zunge, dadurch wird reflexartig mehr Speichel abgegeben, was die Vorverdauungsprozesse im Mund anregt. Im Magen und Darm stimulieren Bitterstoffe die Durchblutung und kurbeln die Verdauung an. Ein bekömmlicher Waldmeister-Tee nach einem üppigen Mahl kann Ihnen also bei einer leichteren Verdauung helfen und mögliche Beschwerden wie Blähungen und Völlegefühl lindern.

3. Gerbstoffe im Waldmeister lindern Entzündungen

Gerbstoffe werden besser bekannt als Tannine. Besonders oft hören wir von solchen Gerbstoffen im Rotwein, Schwarzem Tee oder Grünem Tee. Tannine sind bittere Säuren, die unsere Schleimhäute reflexartig zusammenziehen. Neben diesen unmittelbar erlebbaren Effekten, haben Gerbstoffe, wie sie der Waldmeister enthält, aber auch durchaus positive Wirkungen auf unsere Gesundheit. Die Gerbstoffe des Waldmeisters können entzündungshemmend wirken. Sie sind außerdem antimikrobiell und helfen, Infektionen natürlich abklingen zu lassen.

4. Waldmeister kann Krämpfe lösen

Die natürlichen Bitterstoffe des Waldmeisters regen nicht nur die Verdauung an, sie haben auch leichte schmerzlindernde und krampflösende Effekte. Waldmeistertees und -Bowlen mit der aromatischen Heilpflanze können daher auch beruhigend bei Unterleibsschmerzen und Magenbeschwerden wirken. Bei Waldmeister gilt allerdings: Weniger ist mehr! Das Cumarin in der Pflanze hat nur bis zu einem bestimmten Grad einen positiven Effekt auf Ihre Gesundheit. Konsumieren Sie zu viel Waldmeister und nehmen zu viel Cumarin auf, können Kopfschmerzen, Übelkeit und Unwohlsein entstehen.

Bei Kopfschmerzen: Das sind die besten Lebensmittel gegen Kopfschmerz und Migräne > >

Lade weitere Inhalte ...