Für Naschkatzen 5 Tipps, um Zucker zu reduzieren

Gehörst du auch zu den „Süßen“? Gar nicht so einfach, Nein zu sagen. Aber mit diesen fünf Regeln ist es im Alltag machbar

Auswirkungen von Zucker auf den Körper

1. Den Süßhunger stillen

Überkommt dich häufig die Naschlust? Dann kann Zimt helfen. Gib z. B. einen halben TL in deinen Naturjoghurt. Das Gewürz enthält sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole), die ähnlich wirken wie Insulin und so den Blutzucker stabilisieren. Sie stecken außerdem in Nelke, Kardamom oder ungezuckertem, rohem Kakao (z. B. „Cusco Chuncho 100 %“ von Original Beans, 70 g ca. 5,50 Euro).

2. Auszeiten einplanen

Gerade in hektischen Situationen greifen wir schnell zu Süßigkeiten. Denn: „Je stressiger es wird, desto anfälliger werden wir für die Wohlfühlmechanismen, die Zucker in uns auslöst“, erklärt Ernährungsmediziner Dr. Riedl. Steuere mit Achtsamkeitsübungen gegen: Augen schließen, tief ein- und wieder ausatmen. Zähl ca. drei Minuten alle Geräusche in deiner Umgebung. So sorgst du für Entschleunigung.

3. Verbündete suchen

Allein fällt die Zuckerentwöhnung häufig schwerer. Vielleicht hat ja dein Partner auch Lust, Zucker im Alltag zu reduzieren? Oder du fragst eine gute Freundin, ob sie mitmachen möchte. Werdet ihr schwach, könnt ihr euch gegenseitig motivieren – und natürlich gemeinsam Erfolge feiern. Hilfestellungen bieten inzwischen auch Online-Kurse.

4. Sattmacher wählen

Koche, sooft es geht, selbst und iss dich zu den drei Hauptmahlzeiten richtig satt. Plane ballaststoffreiches Gemüse ein (400 Gramm täglich) und setze auf Eiweiß (Proteine) aus Soja, Linsen, Quark, Nüssen, Bio-Fleisch oder Bio-Eiern. Eiweiß hält den Blutzuckerspiegel stabil und verhindert Heißhunger. Ideal sind täglich etwa 1 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht.

5. Extrawünsche anmelden

Frag im Restaurant nach, welche Gerichte Zucker enthalten. So kannst du selber entscheiden, was du essen möchtest – und was nicht. Am besten bestellst du Soßen oder Dressings, die häufig (viel) Zucker enthalten, immer extra. So kannst du die Menge selbst dosieren. Auch eine Zuckersparmöglichkeit: den Salat mit Öl und Essig verfeinern.