Nährstoffe Eisenmangel - Gründe und Tipps wie ihr ihn vermeidet

Obwohl das Spurenelement Eisen nur in geringer Konzentration vorliegt, spielt es eine wichtige Rolle in unserem Körper. Wir zeigen euch, wie ihr gezielt euren täglichen Eisenbedarf decken könnt und euren Körper vor Eisenmangel schützt. 

Eisen in Lebensmitteln

Der Sauerstofftransporter

Kein anderes Spurenelement kommt häufiger vor: In erster Linie dienen die 2 bis 4 Gramm Eisen in unserem Körper als Baustein für den roten Blutfarbstoff Hämoglobin. Der kann dank Eisen Sauerstoff binden und transportieren. Doch auch für die Abwehrkräfte spielt Eisen eine wichtige Rolle. Besonders Kinder und Schwangere brauchen ausreichend Eisen. Frauen haben wegen des regelmäßigen Blutverlustes durch die Menstruation grundsätzlich einen höheren Eisenbedarf als Männer.

Da steckt’s drin:
Zu den bedeutendsten Eisenlieferanten zählen dunkles Fleisch und Leber. Menschen, die eher selten Fleisch essen, können ihren Eisenbedarf mit Vollkornprodukten, Pfifferlingen, Hülsenfrüchten und Nüssen decken. Und kombiniert mit Vitamin C  lässt sich pflanzliches Eisen besser vom Körper verwerten.

Hirse-Orangen-Frühstück

Viel Eisen gleich am Morgen:
1/2 Becher Hirse mit 1 Becher Wasser aufkochen und ca. 5 Minuten quellen lassen. Mit den Filets einer Orange oder frisch gepresstem Orangensaft und etwas Ahornsirup anrichten. Leber mal anders

Der Klassiker:
Leber mit Äpfeln, Zwiebeln und Kartoffelpüree. Wie wär’s mal mit einer neuen Kombination? Ananas- oder Mangostücke kurz mit roten Zwiebelspalten, etwas weißem Balsamico-Essig und Vollrohrzucker dünsten. Statt Kartoffelpüree nussigen Vollkornreis servieren. Achtung: die Leber nur kurz braten (sonst wird sie trocken und zäh), erst danach salzen.

 

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