10. Juli 2013
Vitamin E als Schutzschild

Vitamin E als Schutzschild

Wir verraten euch, warum das fettlösliche Vitamin E, auch als Antioxidans oder Radikalen-Fänger bekannt, wichtig für euren Körper ist. Außerdem welche Lebensmittel es beinhalten und wie man sie am besten zubereitet.

Vitamin E
© Wolfgang Schardt
Vitamin E

Der Radikalen-Fänger

Vitamin E fungiert als Schutzschild bei unzähligen biochemischen Vorgängen in den Zellen und Zellwänden und bewahrt sie vor der Zerstörung. Denn es wirkt auch gegen sogenannte freie Radikale (aggressive Sauerstoffverbindungen). Außerdem fördert es den Energiestoffwechsel und die Bildung roter Blutkörperchen. Vitamin-E-Mangel tritt bei gesunden Menschen und vollwertiger Ernährung kaum auf. Stillende Frauen sollten auf ihre Vitamin-E-Versorgung achten, damit der Säugling über die Muttermilch genug bekommt.

Da steckt’s drin

Pflanzliche Öle, aber auch Mandeln, Weizenkeime und Eigelb enthalten reichlich Vitamin E. Bei den Gemüsen liegen Schwarzwurzeln und Paprika im vorderen Bereich. Der Vitamin-E-Gehalt tierischer Lebensmittel hängt von der Ernährung der Tiere ab, ist aber generell niedrig.
Tagesbedarf: Frauen benötigen 12 Milligramm Vitamin E. Diese Menge entspricht zum Beispiel 100 Gramm Tofu. Ein Esslöffel Weizenkeimöl versorgt den Körper sogar mit 18,5 Milligramm. Genug Vitamin E für den Tag liefert eine Portion unseres Salats. (Rezept auf nachfolgender Seite)

Tofu für jeden Geschmack

Falls Sie noch denken, Tofu könne nur langweilig schmecken, gucken Sie sich mal in Bioläden und Naturkostabteilungen um. Inzwischen gibt es den Vitamin- E-reichen Sojakäse auch mit Nusskruste, geräuchert oder mit Kräutern. Die pure Variante vor dem Verzehr einige Stunden in Sojasoße einlegen, das bringt Aroma.

Gut geölt läuft’s besser

Jetzt im Sommer essen wir sowieso gern Salate – da passen selbst gemixte Dressings mit pflanzlichen Ölen. Weizenkeimöl hat einen kräftigen, getreideartigen Geschmack, Sesamöl einen leicht nussigen. Sehr mild: Sonnenblumenöl. Probieren Sie sich durch – Vitamin E ist in jedem Fall drin.

Paprika-Pfirsich-Salat mit Nusstofu
© Wolfgang Schardt
Paprika-Pfirsich-Salat mit Nusstofu

FÜR 4 PERSONEN

1 Frisée-Salat
2 große Paprikaschoten, rot und gelb
2 Pfirsiche
3 EL Weizenkeimöl
3 EL Balsamico-Essig
1 TL Senf
1 TL Honig
Salz, Pfeffer aus der Mühle
50 g Mandelsplitter
400 g Nusstofu
1 EL Olivenöl


1. Salat waschen, trocken schütteln und klein zupfen. Paprikaschoten putzen, waschen und in Streifen schneiden. Pfirsiche waschen, halbieren, entkernen und in Spalten schneiden.

2. Weizenkeimöl, Balsamico-Essig, Senf und Honig kräftig verschlagen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Salat, Paprika und Pfirsiche mit dem Dressing vermengen.

3. Mandelsplitter in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten.

4. Nusstofu in Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Tofuwürfel goldbraun braten. Tofu über den Salat geben und mit den Mandelsplittern bestreut servieren.


Pro Person 310 kcal / Fett: 23 g / ca. 25 Minuten

Schwarzwurzel
© Thinkstock / manu10319
Schwarzwurzeln flogen lange unter dem Radar, aber haben in den letzten Jahren wegen ihres leckeren, besonderen Geschmacks und gesunder Inhaltsstoffe an Beliebtheit gewonnen.

FÜR 4 PERSONEN

Saft von 1 Zitrone
500 g Schwarzwurzeln
1 Schalotte
1 EL Olivenöl
500 ml Gemüsebrühe
200 ml Schlagsahne
4 EL Kürbiskerne
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Muskat


1. Zitronensaft mit ca. 2 Liter Wasser mischen.

2. Schwarzwurzeln waschen, schälen (am besten mit Gummihandschuhen), klein schneiden. Ins Zitronenwasser geben. Zwiebel schälen, hacken.

3. Schwarzwurzeln abgießen. Öl erhitzen, Zwiebel und Wurzeln anbraten. Brühe zugießen, ca. 15 Minuten köcheln. Sahne zugeben und alles fein pürieren.

4. Kürbiskerne in einer beschichteten Pfanne rösten, eventuell hacken. Suppe
mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Mit den Kürbiskernen servieren.

Pro Person 330 kcal / Fett: 26 g / ca. 30 Minuten

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