8. April 2013
Adleraugen mit Vitamin A

Adleraugen mit Vitamin A

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für unseren Körper damit wir gesund und munter bleiben. Doch welche Vitamine sind besonders wichtig und wo genau stecken Sie drin? VITAL hat für Sie die wichtigsten Vitamine aufgespürt.

Karotten sind reich an Vitamin A
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Karotten sind reich an Vitamin A
Eine glatte Haut, gesundes Haar und starke Nägel wünscht sich fast jede Frau. Mit einem ausreichenden Vitamin-A-Anteil in der Nahrung kommen Sie dem Wunsch ein kleines Stückchen näher. Vitamin A ist für den Wachstumsprozess vieler Zellen zuständig. Aber auch für Ihr Seh-, Riech-, und Hörvermögen ist dieses Vitamin unverzichtbar.

Da steckt´s drin

Ein zuverlässiger Vitamin-A-Lieferant sind tierische Produkte. Milch, Käse und Fisch beinhalten reichlich davon. Mit Karotten, Spinat, Tomaten, Aprikose und Brokkoli lässt sich der tägliche Bedarf ebenfalls gut decken.

Zu wenig Vitamin A?

Mangelerscheinungen sind Schwindel, Müdigkeit und Übelkeit. Aber auch erhebliche Sehstörungen bis hin zur Nachtblindheit können bei dauerhaftem Mangel an Vitamin A auftreten. Außerdem kann die Haut oft mit Unreinheiten reagieren.

Das tut gut

Die empfohlene Tagesdosis liegt zwischen 0,8 - 1,0 mg. Das entspricht beispielsweise 100g Karotten oder 350g Hühnerfleisch.
In Brot steckt Vitamin B1
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In Brot steckt Vitamin B1

Mehr Energie durch Vitamin B1

Damit Sie sich den ganzen Tag körperlich und geistig fit fühlen, benötigen Sie einen angemessen Anteil von Vitamin B1. Mit Hilfe von Vitamin B1 werden Kohlenhydrate in Energie umgewandelt und unserem Körper als neue Power-Booster zugefügt. Der Körper kann dieses Vitamin allerdings nicht längerfristig speichern - deshalb müssen wir es regelmäßig mit der Nahrung zu uns nehmen.

Da steckt´s drin

Einen hohen Vitamin-B1-Anteil findet man in Vollkornprodukten und Schweinefleisch. Aber auch mit Kartoffeln, Spargel und Brokkoli können Sie ihr Vitamin B1 Bedarf decken. Genießen Sie zwischendurch mal eine Walnuss um ihren Energiebedarf kurzzeitig zu senken.

Zu wenig Vitamin B1?

Mögliche Mangelerscheinungen sind Nervosität, Reizbarkeit, Depressionen und Darmbeschwerden.

Das tut gut

Die gewünschte Tagesdosis liegt zwischen 1,2mg - 1,6mg. Mit 80g Erbsen oder 160g Pellkartoffeln decken Sie den Vitamin-B1-Bedarf Ihres Körpers.

Orangen
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Orangen

Sauer enthält viel Vitamin C

Vitamin C unterstützt unser Immunsystem und macht den Körper stärker im Kampf gegen aggressive freie Radikale. Außerdem benötigt unser Organismus Vitamin C, um Bindegewebe neu aufzubauen, Eisen aufznehmen und Hormone zu bilden. Der Körper kann Vitamin C weder selbst produzieren noch längerfristig speichern.

Da steckt´s drin

Frisches Obst wie Beeren oder verschiedene Zitrusfrüchte liefern einen hohen Anteil an Vitamin C. Aber auch für diejenigen, die es ein bisschen herzhafter mögen, gibt es genügend Ausweichmöglichkeiten. Gemüsesorten wie Kohl, Paprika und Kartoffeln sind eine gute Alternative zu Obst.

Zu wenig Vitamin C?

Versorgt man seinen Körper über einen längeren Zeitraum über zu wenig mit Vitamin C kann die Vitaminmangelkrankheit Skorbut eintreten. Typische Beschwerden sind Muskelschwund, Fieber, Durchfall und Zahnausfall.

Das tut gut

Es wird eine Tagesdosis von 100mg empfohlen. Bereits ein Glas Orangensaft, zwei Kiwis oder 100g Rosenkohl reicht aus, um den Körper ausreichend mit Vitamin C zu versorgen.

Fisch
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Fisch

Vitamin D durch warme Sonnenstrahlen

Vitamin D ist wichtig für Knochen, Muskeln und Nerven. Ein ausreichender Anteil von Vitamin D beugt Stürzen vor. Rund 75 Prozent des Bedarfs produziert unsere Haut selbst. Schon wenige Sonenstrahlen auf den Armen und im Gesicht reichen aus, um den Vitamin-D-Bedarf zu decken.

Da steckts´drin

Die restlichen 25 Prozent nehmen wir über die Ernährung auf. Es gibt nicht viele Lebensmittel, in denen Vitamin D vorhanden ist. Fischsorten wie Aal, Lachs oder Hering enthalten einen großen Anteil des Vitamins. Aber auch Pilze, Sonneblumenöl oder Milch schneiden nicht schlecht ab.

Zu wenig Vitamin D?

Muskelschwäche und Knochenschmerzen sind erste Anzeichen einer Mangelerscheinung. Das Osteoporose-Risiko steigt erheblich.

Das tut gut

Wie hoch die genaue Tagesdosis sein sollte, ist nicht bekannt und hängt von vielen verschiedenen Umständen ab. Das Alter, der Wohnort und die Lebensgewohnheiten spielen hierbei eine wichtige Rolle. Man sagt jedoch, dass 5mg ausreichen, um genügend Vitamin D über die Nahrung aufzunehmen, Das wären beispielsweise 20g Hering.

Paprika
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Paprika

Eine ölige Angelegenheit: Vitamin E

Vitamin E schützt die Zellen und beugt Ablagerungen in den Blutgefäßen vor. In der Kosmetikindustrie mit Vitamin E oft in Haut- und Sonnencremes verwendet, da es die haut pflegen und regenerieren soll. Vitamin E wird ausschließlich über die Nahrung aufgenommen.

Da steckt´s drin

Pflanzliche Öle wie Sonenblumenöl, Weizenkeimöl oder Olivenöl sind die größten Vitamin-E-Lieferanten. Paprika, Spinat und Avocados tragen aber auch zum nötigen Tagesbedarf an Vitamin E bei.

Zu wenig Vitamin E?

Zu einem Mangel kommt es bei einer ausgewogen Ernährung sehr selten. Zu wenig Vitamin E bekommen Menschen, die über einen längeren Zeitraum eine strenge, fettarme Diät gemacht haben. Anzeichen dafür sind Stoffwechselstörungen, Sehstörungen, Müdigkeit und Muskelschwäche.

Das tut gut

Eine Dosis von ca. 12mg Vitamin E reicht aus, um den Tagesbedarf zu decken. Das steckt beispielsweise in 20g Olivenöl oder 50g Haselnüssen.

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