1. Januar 2021
Veganuary: 31 Tage vegane Ernährung im Januar 2021

Veganuary-Challenge: So leben Sie 31 Tage lang vegan!

Veganuary: Jedes Jahr aufs neue bietet diese Kampagne allen Menschen die Möglichkeit, ganz unbefangen und mit der nötigen Unterstützung eine vegane Ernährung auszuprobieren. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich am besten auf 31 Tage vegane Ernährung vorbereiten.

Was ist Veganuary?

Veganuary (gesprochen: "wi-gän-juäri") ist eine gemeinnützige Organisation und Kampagne, die weltweit Menschen dazu inspiriert, sich im Januar vegan zu ernähren. Schließlich ist die vegane Ernährungsform eine der effektivsten Maßnahmen, um unsere Gesundheit zu verbessern, Tierleid zu mindern und den Klimawandel aufzuhalten. Weltweit haben seit dem Start der Kampagne im Jahr 2014 schon mehr als 1 Million Menschen daran teilgenommen. Allein im Januar 2020 bewarben mehr als 600 Unternehmen, Restaurants und Supermärkte den Veganuary – und führten sogar über 1.200 neue vegane Produkte und Menüs ein.

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Vegane Ernährung gewinnt während Corona-Pandemie an Beliebtheit

Eine Umfrage unter mehr als 10.000 ehemaligen Veganuary-Teilnehmenden hat ergeben, dass 32 % der Befragten während der Corona-Pandemie mehr vegane Lebensmittel essen. Als Gründe nannten sie hierfür, dass sie sich gesünder ernähren möchten, mehr Zeit zum Kochen haben und sie sich des Zusammenhangs zwischen unhygienischer Tierhaltung und der Pandemie bewusst geworden sind. Während der Corona-Pandemie müssen sich viele von uns zwangsweise mit sich selbst und dem eigenen Lebensstil befassen. Da ist es naheliegend, dass man bisherige Verhaltensweisen und Gewohnheiten hinterfragt und sein Immunsystem mit einer gesunden Ernährung stärken möchte.

Veganuary-Challenge: 31 Tage vegane Ernährung

Im Rahmen des Veganuary machen viele Menschen eine 31-Tage-Challenge, während der sie sich rein pflanzlich ernähren wollen. Möchten auch Sie vegan in das neue Jahr starten, kommt es vor allem auf die richtige Vorbereitung an. Mit unseren fünf Tipps wird der vegane Januar aber garantiert kein Problem für Sie.

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5 Tipps für den Veganuary

1. Innere Motivation finden

Zunächst sollten Sie sich Ihrer Motivation bewusst werden: Stellen Sie sich die Frage, warum Sie beim Veganuary mitmachen und für 31 Tage (oder länger) vegan leben möchten. Eine äußere Motivation in Form von sozialem Druck oder dem Gefühl, mitmachen zu müssen, kann zwar kurzfristig motivieren. Jedoch braucht ein dauerhafter Lebenswandel eine innere Motivation: Sie müssen von der Sache an sich überzeugt sein. Dann fällt es Ihnen auch nicht allzu schwer, Ihre Ernährungsweise zu verändern.

2. Gut informieren und planen

Die richtige Vorbereitung und nützliche Informationsquellen sind das A und O bei einer Ernährungsumstellung. Von heute auf morgen vegan zu leben, ist gar nicht so einfach, wie es sich vielleicht anhören mag. Beschäftigen Sie sich vorab mit dem Thema: Lesen Sie Bücher (z.B. Vegan Low Budget: Großer Geschmack zum kleinen Preis für etwa 20 Euro oder Vegan & Easy: 70 genial einfache und leckere Rezepte für etwa 20 Euro) und Artikel über vegane Ernährung, und planen Sie die Rezepte der ersten Woche vor. Auch Veganer im Bekanntenkreis können eine große Hilfe für den Anfang sein.

3. Mahlzeiten vorbereiten

Gerade im Arbeitsalltag fällt es Ihnen womöglich anfangs schwer, auf die Schnelle vegane Gerichte zu zaubern. Nehmen Sie sich am besten an einem entspannten Wochenende genügend Zeit, um neue Rezepte kennenzulernen und gegebenenfalls für die ersten Tage vorzukochen. Besorgen Sie sich hierfür auch einen Grundstock an haltbaren veganen Hauptzutaten, z.B. rote Linsen, Vollkorndinkel, Nüsse, Samen und Tiefkühlgemüse. Auf diese können Sie dann jederzeit zurückgreifen, wenn es mittags oder abends mal schnell gehen muss.

4. Kritische Nährstoffe berücksichtigen

An die neue Ernährung muss sich Ihr Körper erst Stück für Stück gewöhnen und Sie werden herausfinden, welche pflanzlichen Gerichte Ihnen schmecken und guttun – und welche nicht. Probieren Sie dennoch allerhand Lebensmittel aus, um Ihrem Körper Abwechslung und alle nötigen Nährstoffe zu geben, die er benötigt. Der einzige Nährstoff, der bei veganer Ernährung komplett fehlt und über Nahrungsergänzungsmittel zugefügt werden muss, ist Vitamin B12. Alle anderen Nährstoffe können Sie mit einer vielseitigen und gut geplanten veganen Ernährung abdecken.
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5. Ausrutscher sind normal und nichts Schlimmes!

Die Ernährung ist etwas höchst persönliches und emotionales. Dies ist spätestens dann ersichtlich, wenn über Veggie-Days in Kantinen diskutiert wird, und leidenschaftliche Fleischesser sich lautstark dagegen wehren. Außerdem braucht eine Ernährungsumstellung Geduld und Zeit. Nehmen Sie sich diese und probieren Sie ganz unbefangen aus, welche Lebensmittel Ihnen schmecken und guttun, und sortieren Sie jene aus, die Sie unglücklich machen oder auf den Magen schlagen. Auch wenn Sie für einen oder mehrere Tage aus Praktikabilitätsgründen zurück in alte Muster fallen, ist das noch kein Weltuntergang. Bleiben Sie einfach am Ball und machen Sie sich nicht zu viel Druck!

Zusätzlich gibt es von den Gründern der Kampagne einige Tipps, die Ihnen den Einstieg ins vegane Leben erleichtern.

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