Vegane Ernährung: So gelingt der Einstieg

Vegane Ernährung: So gelingt der Einstieg

Für eine vegane Ernährung sprechen ethisch-moralische sowie gesundheitliche Gründe. Allerdings fällt vielen Menschen der Umstieg auf rein pflanzliche Lebensmittel anfangs schwer. Mit diesen Tipps gelingt Ihnen die Ernährungsumstellung garantiert.

Vegane Ernährung ist mehr als nur ein kurzlebiger Trend: Weltweit werden es stetig mehr Menschen, darunter auch viele Prominente, die sich für eine rein pflanzliche Lebensweise entscheiden. Oft stecken sowohl gesundheitliche als auch ethische Gründe dahinter. Veganismus tut nicht nur dem eigenen Körper, sondern auch der Umwelt gut. Doch vor allem der Einstieg gestaltet sich nicht immer ganz leicht. Neben Heißhungerattacken muss man sich bisweilen mit verständnislosen Kommentaren aus dem Umfeld herumplagen. Aber keine Sorge: Fast jeder kann vegan leben, der es wirklich möchte. Die folgenden Tipps sollen Ihnen dabei helfen, die Anfangszeit so angenehm wie möglich zu gestalten.

Tipp 1: Machen Sie eine Challenge daraus

Der Gedanke, für immer auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, sorgt bei den meisten Menschen für sofortigen Frust. Wenn das Zeitfenster jedoch begrenzter ist, zum Beispiel auf eine Woche oder einen Monat, wird eher eine Challenge daraus. Nehmen Sie sich daher vor, zunächst für einen bestimmten Zeitraum die vegane Ernährung auszuprobieren. Der jährlich am Jahresanfang stattfindende „Veganuary“ ist beispielsweise eine gute Möglichkeit, um ins Tun zu kommen. Natürlich können Sie auch in jedem anderen Monat anfangen. Vielleicht finden Sie dann so viel Gefallen an diesem Experiment, dass Sie es direkt noch weiter ausdehnen möchten. Und falls nicht – dann haben Sie es zumindest ausprobiert und sind um eine Erfahrung reicher.

Tipp 2: Lassen Sie sich inspirieren

Vegane Ernährung muss keineswegs Verzicht bedeuten. Im Gegenteil: Es gibt so viele spannende und leckere Produkte zu entdecken! Neben Blogs und sozialen Medien finden Sie auch bei Kochbox-Anbietern wie HelloFresh Inspiration. Ein Vorteil: Nachdem Sie eine Auswahl aus veganen Rezepten getroffen haben, können Sie anschließend alle benötigten Zutaten direkt nach Hause liefern lassen. So machen Sie sich das Kochen denkbar einfach. Nehmen Sie sich außerdem vor, regelmäßig Lebensmittel zum Kochen zu benutzen, die Sie noch nie probiert haben. Egal um welches Gemüse es geht – Sie können sicher sein, dass bereits jemand ein veganes Rezept daraus kreiert hat. So lassen Sie Ihre Küche nicht langweilig werden.

Tipp 3: Überfordern Sie sich nicht

Es gibt Menschen, denen fällt es nicht schwer, von heute auf morgen auf sämtliche tierische Produkte zu verzichten. Andere jedoch sind damit schlichtweg überfordert und geben nach kurzer Zeit wieder auf. Wenn Sie also wirklich langfristig Ihre Ernährung umstellen möchten, dann gehen Sie in Ihrem eigenen Tempo vor. Vielleicht bedeutet das auch, zunächst nur einen Tag in der Woche oder einen Monat im Jahr vegan zu essen. Oder aber Sie lassen zunächst nur bestimmte Lebensmittel weg und erweitern diese Liste dann Stück für Stück. Manche Menschen machen es auch so, dass sie anfangs nur zuhause vegan kochen und außerhalb oder bei Gästen wegen der Praktikabilität Ausnahmen machen. Eine Ernährungsumstellung ist keine Radikaldiät. Wichtig ist, dass Sie sich Stück für Stück in die richtige Richtung bewegen und entwickeln. Niemand ist perfekt – und Sie müssen das auch nicht sein.

Tipp 4: Setzen Sie sich mit Nährwerten auseinander

Viele Menschen haben immer noch das Vorurteil, dass Veganer und Veganerinnen nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt sind. Tatsächlich gibt es bestimmte Nährstoffe, an denen es mangeln könnte. Das bedeutet jedoch nicht, dass vegane Ernährung per se ungesund ist, im Gegenteil: Wenn Sie sich damit auseinandersetzen, was Ihr Körper braucht, und Ihre Lebensmittel entsprechend auswählen, können Sie auch dauerhaft vegan leben. Dafür ist es jedoch wichtig, dass Sie sich umfangreich darüber informieren, welche Nährstoffe Sie unbedingt zu sich nehmen müssen. Vitamin B12 zum Beispiel ist tatsächlich durch eine rein pflanzliche Ernährung kaum zu decken und sollte daher zusätzlich supplementiert werden. Dazu ist es hilfreich, wenn Sie zumindest am Anfang regelmäßig Ihre Blutwerte im Labor checken lassen, um sicherzugehen, dass Ihnen nichts fehlt. Dann steht eigentlich einem gesunden veganen Lebensstil nichts im Wege.

Tipp 5: Bringen Sie Ihr eigenes Essen mit

Sie sind zu Freunden eingeladen und wissen nicht, ob es vegane Alternativen gibt? Damit Sie nicht letztendlich vor einem leeren Teller sitzen oder Ihr Gastgeber ein schlechtes Gewissen hat, ist es besser, vorbereitet zu sein. Besprechen Sie am besten vorab, was es zu essen geben wird. Nicht jeder weiß, wie man vegane Lebensmittel zubereitet. In diesem Fall macht es Sinn, einfach ein eigenes Gericht mitzubringen. Von dem dürfen dann die anderen Gäste auch gern probieren. Wer weiß, vielleicht überzeugen Sie den einen oder anderen sogar mit Ihren Kochkünsten.

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