Die 3 beliebtesten Speisepilze (und wie man sie zubereitet)

Die 3 beliebtesten Speisepilze (und wie man sie zubereitet)

Im Herbst, wenn die Temperaturen sinken, stehen nicht nur Kürbisse wieder im Mittelpunkt des Interesses, auch Speisepilze finden wieder vermehrt Einzug in die heimische Küche. Hier ist eine Übersicht der beliebtesten Pilzsorten in Deutschland.

Die 3 beliebtesten Speisepilze (und wie man sie zubereitet)

1. Der Steinpilz

Steinpilze wachsen wild im Wald (hauptsächlich in Buchen- und Fichtenwäldern) und zählen zu den sogenannten Röhrlingen. Mit seinem aromatisch-nussigen und eher milden Aroma gehört der Steinpilz zu den beliebtesten Pilzen. Sie können vielseitig zubereitet werden und passen als Beilage gut zu herzhaften Speisen mit Nudeln, Fleisch, Omelettes und Antipasti. Darüber hinaus eignen sie sich hervorragend für Soßen und Suppen und schmecken auch als Zutat im Salat.

Zubereitung: Gerade bei selbst gesammelten Steinpilzen ist das richtige Putzen und Zubereiten sehr wichtig. Waschen Sie die Pilze vorsichtig, aber gründlich unter laufendem Wasser ab. Verwenden Sie hierzu einen weichen Pinsel oder eine Pilzbürste. Entfernen Sie anschließend das hölzerne Ende sowie das schwammige Gewebe unter dem Pilzkopf. Insbesondere bei größeren Exemplaren können sich dort Ungeziefer und Schmutz sammeln. Um Maden im Pilz zu erkennen, halbieren Sie ihn oder schneiden Sie ihn in dünne Scheiben.

Beim Braten mit Butter werden sie besonders aromatisch. Geben Sie einfach etwas Butter in die Pfanne und erhitzen Sie sie, bis die Butter eine leichte Farbe annimmt. Anschließend die Steinpilze hinzugeben und anbraten.

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2. Der Pfifferling

Der Pfifferling, auch Eierschwammerl oder Rohling genannt, gehört schon seit der Antike zu den beliebtesten Speisepilzen. Er hat einen würzigen und leicht pfeffrigen Geschmack und passt hervorragend zu Nudeln, Klößen, Reis sowie Eier- und Fleischgerichten.

Zubereitung: Auch Pfifferlinge sollten vor der Zubereitung richtig geputzt werden. Waschen Sie die Pilze kurz in Wasser und legen Sie sie anschließend auf ein Küchenpapier, um sie zu trocknen und das verbleibende Wasser aufzusaugen. Vermeiden Sie es, die Pilze in einem Wasserbad einzuweichen, damit sie kein überschüssiges Wasser aufsaugen. Alternativ können Sie die Pilze auch mit einer Bürste oder einem Küchenpapier putzen. Entfernen Sie auch hier Druckstellen, weiche Teile und die Stielenden. Schneiden Sie anschließend die großen Exemplare in mundgerechte Stücke, die kleineren können Sie ganz lassen. Pfifferlinge sollten niemals roh gegessen werden, sondern immer gut durchgegart sein. Ungekocht sind sie schwer verdaulich. Erhitzen Sie etwas Butter in der Pfanne und geben anschließend die Pfifferlinge hinzu. Braten Sie diese zwei bis vier Minuten scharf an. So schließen sich die Poren der Pilze und sie werden nicht zäh. Bei moderater Hitze zehn weitere Minuten kochen.

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3. Der Champignon

Champignons haben einen milden Geschmack, der sich leicht mit anderen Aromen vermischt. Sie sind einer der beliebtesten Pilze in der internationalen Küche. Zum einen aufgrund ihres milden und neutralen Geschmacks, der sich leicht mit anderen Aromen vermischt. Zum anderen, weil sie speziell gezüchtet und nicht geerntet werden. Dank der Kultivierung können nicht mit ihren giftigen Verwandten, dem gefährlichen Knollenblätterpilz, verwechselt werden. Champignons lassen sich hervorragend mit Fleisch, Gemüse, Käse und anderen Zutaten kombinieren. Darüber hinaus sind sie eine beliebte Beilage zu Salaten, Aufläufen, Fleisch, Soßen und Eintöpfen und lassen sich auch roh verzehren.

Zubereitung: Um Schmutz und Ablagerungen zu entfernen, wischen Sie jeden Pilz mit einem feuchten Tuch oder einem angefeuchteten Papiertuch ab. Entfernen Sie die Stielenden und Druckstellen und schneiden Sie die Pilze je nach Belieben in Scheiben, Viertel oder halbieren Sie sie. Anschließend Öl in einer Pfanne erhitzen, die Champignons hinzubegeben und unter Wenden fünf Minuten kräftig anbraten. Danach mit moderater Hitze weitere zwei bis drei Minuten braten.

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