24. März 2021
Rhabarber zubereiten: So gelingt es

Rhabarber zubereiten: So gelingt es Ihnen

Mit dem Beginn der Rhabarber-Zeit gibt es wieder jede Menge leckerer Rhabarber-Rezepte zum Kochen und Backen. Aber wie bereitet man das leckere Frühlingsgemüse richtig zu? Mit unseren Tipps und Tricks gelingt es!

Rhabarber ist gesund und schmeckt lecker – umso besser, dass zwischen März und April die Rhabarber-Saison beginnt. Ab Anfang Mai sollte Rhabarber aus regionalem Anbau verfügbar sein. Das Frühlingsgemüse ist reich an Vitamin C und Nährstoffen wie  Kalium und Phosphor. Gleichzeitig ist es kalorienarm und versorgt Sie mit Ballaststoffen und wichtigen Antioxidantien.

Rhabarber nicht roh essen

Neben seinen gesunden Inhaltsstoffen, enthält Rhabarber auch Oxalsäure, die in größeren Mengen giftig ist und der das Gemüse seinen Geschmack verdankt. Der Oxalsäuregehalt in grünem Rhabarber ist höher als in der roten Sorte, weshalb man überwiegend letztere im Supermarkt findet. Die Säure kann die Kalzium- und Eisenaufnahme im Körper hemmen und das Entstehen von Nierensteinen begünstigen. Zusätzlich greift Oxalsäure den Zahnschmelz an, weshalb man eine halbe Stunde nach dem Verzehr auf Zähneputzen verzichten sollte.

Essen Sie Rhabarber also nicht roh, um den Oxalsäuregehalt so gering wie möglich zu halten. Achten Sie zudem darauf, ihn gründlich zu schälen und das Kochwasser nach der Zubereitung wegzugießen. Je eher der Rhabarber geerntet wird, desto geringer ist der Oxalsäuregehalt. Aus diesem Grund darf das Gemüse auch nur bis Ende Juni geerntet werden. Im Sommer ist der Oxalsäuregehalt in den Stielen zu hoch.

Rhabarber zubereiten: So gelingt es Ihnen

Achten Sie beim Kauf von Rhabarber darauf, dass er frisch ist. An festen und glänzenden Stängeln erkennen Sie frischen Rhabarber. Außerdem sollten die Schnittstellen noch feucht sein. Nach dem Kauf sollte das Frühlingsgemüse im Kühlschrank gelagert werden, da es schnell austrocknet. Es hält sich dort einige Tage. Bei der Zubereitung sollten Sie folgende Tipps beachten:

  • Verwenden Sie nur die Blattstiele und nicht die Blätter, da in ihnen ein Großteil der Oxalsäure steckt
  • Waschen Sie vor der Zubereitung die Stängel, schälen Sie sie und schneiden Sie die Stielenden ab
  • Sehr junger, zarter Rhabarber enthält verhältnismäßig wenig Oxalsäure und kann deshalb auch ungeschält verwendet werden
  • Schneiden Sie die Rhabarberstangen in Stücke, um sie dann zu dünsten oder zu kochen
  • Verzehren Sie keine zu großen Mengen des Gemüses

Anschließend kann der Rhabarber im Kuchen, in anderen Süßspeisen oder in herzhaften Gerichten, beispielsweise als Chutney weiterverarbeitet werden.

Rhabarber haltbar machen

Da Rhabarber nur wenige Monate Saison hat, bietet es sich an, ihn zu konservieren, um länger etwas davon zu haben. Sie können den Rhabarber schälen, in Stücke schneiden und einfrieren. Beim Auftauen wird das Gemüse zwar weich, es kann aber noch gut zum Backen oder für Desserts genutzt werden. Auch das Einmachen bietet eine gute Möglichkeit, um den Rhabarber haltbar zu machen. Vor dem Einkochen muss er ebenso geschnitten und geschält werden. Hierbei ist wichtig, dass Sie das Einmachwasser nach dem Öffnen wegkippen, da sich in ihm Oxalsäure befinden kann. Natürlich können Sie den Rhabarber auch zu Marmelade, Gelee oder Kompott zubereiten und so einlagern.

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