19. März 2021
Rhabarber: 3 Gründe, warum er gesund ist

Rhabarber: 3 Gründe, warum er gesund ist

Pünktlich zur Rhabarber-Saison begegnen uns wieder reichlich leckere Rezepte mit dem Frühlingsgemüse. Aber sollte Rhabarber überhaupt regelmäßig auf dem Speiseplan stehen? Wir nennen 3 Gründe, warum er gesund ist.

Jedes Jahr beginnt in Deutschland abhängig vom Wetter zwischen März und April die Rhabarber-Saison. Obwohl er eher fruchtig schmeckt, handelt es sich bei Rhabarber um ein Gemüse. Das Frühlingsgemüse stammt aus Ostasien, wo es schon vor Tausenden von Jahren als Heilpflanze genutzt wurde.

Rhabarber zeichnet sich durch seinen fruchtig-sauren Geschmack aus und ist eine besonders beliebte Zutat in Süßspeisen wie Kuchen, Konfitüre oder Kompott. Aber auch für herzhafte Speisen ist er geeignet – beispielsweise als Gemüsebeilage oder Chutney. Der saure Geschmack entsteht durch die enthaltene Zitronen-, Apfel- und Oxalsäure.

3 Gründe, warum Rhabarber gesund ist

  1. Rhabarber ist reich an Nährstoffen
    Der Verzehr von Rhabarber versorgt Sie mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Beispielsweise ist das Gemüse reich an Kalium, Phosphor und Vitamin C. Zusätzlich enthält er viele Ballaststoffe, die wichtig für eine gesunde Darmfunktion und den Stoffwechsel sind.
     
  2. Rhabarber ist kalorienarm
    Ob sie gerade auf Diät sind oder nicht – Rhabarber können Sie sich so oder so schmecken lassen. Er ist so gut wie fettfrei und mit rund 14 Kalorien pro 100 Gramm äußerst kalorienarm. Aber aufgepasst: Aufgrund des sauren Geschmacks werden beim Backen mit Rhabarber oft große Mengen Zucker hinzugefügt, die weniger gesund sind und die Kalorienanzahl in die Höhe treiben.
     
  3. Rhabarber enthält viele Antioxidantien
    Aber nicht nur das! Rhabarber enthält zusätzlich wichtige Antioxidantien, die im Körper freie Radikale bekämpfen. Freie Radikale sind mitverantwortlich für die Entstehung verschiedener Krankheiten – Antioxidantien wirken sich also positiv auf die Gesundheit aus.

Vorsicht bei rohem Rhabarber

Roh essen sollten Sie Rhabarber aufgrund der enthaltenen Oxalsäure jedoch nicht, da diese die Kalzium-Aufnahme im Körper hemmen kann. Reine Oxalsäure ist sogar giftig und der Verzehr kann Blutungen im Darm hervorrufen sowie zu einem Kreislaufzusammenbruch und im schlimmsten Fall zu einem Nierenversagen führen. In den Blättern und grünen Teilen des Gemüses ist der Säuregehalt besonders hoch, weshalb im Supermarkt in der Regel nur Rhabarber-Sorten mit rotem Fleisch erhältlich sind. Durch das Schälen und Kochen des Rhabarbers kann der Säuregehalt verringert werden.

Zusätzlich kann der Verzehr von Rhabarber die Zähne angreifen. Die Oxalsäure greift den Zahnschmelz an und raut dadurch die Zahnoberfläche auf, wodurch es zu einem stumpfen, pelzigen Gefühl kommen kann. Eine halbe Stunde nachdem Sie Rhabarber gegessen haben, sollten Sie sich nicht die Zähne putzen, um die Zähne nicht zusätzlich zu schaden.

Video: Rhabarber-Rezept – Leckeres Kompott mit nur drei Zutaten

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