22. August 2019
So gesund ist Rote Bete + einfache Rezepte

Rote Bete - gesunde Knolle und vielseitig verwendbar

Raus aus der Erde, rein in die Küche: Im September beginnt die Rübensaison, mit dabei die Rote Bete. Voller Aroma, supergesund und überraschend vielseitig. Wir verraten Ihnen, wie gesund die rote Knolle ist und geben Ihnen direkt ein paar leckere Rezepte mit an die Hand.

Frische Rote Bete
© pilipphoto / Adobestock
Frische Rote Bete

Gelbe & weiße Bete

Auch die Gelbe und Weiße Bete gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen. Geschmacklich unterscheiden sich die Bete-Sorten nur gering, sind lediglich etwas süßer. Gerade aber im Winter bringen sie Farbe ins Essen.

Inhalt

↶ Rote Bete - Herkunft und Bedeutung

↶ Nährwerte und Inhaltsstoffe

↶ Gesundheitliche Vorteile von Rote Bete

↶ Rote Bete kaufen und lagern

↶ Welche Lebensmittel passen zu Rote Bete?

↶ Rote Bete richtig zubereiten

↶ Rote Bete einkochen und fermentieren

↶ Wenn es mal schnell gehen soll

Frisch vom Feld schmeckt Rote Bete am Besten – und gibt unseren Gerichten, gebacken, gekocht, mariniert oder roh, eine besondere Note. Die Erntezeit der heimischen Rüben beginnt im September und endet im März, weshalb sie sich auch wunderbar für die Mineralstoff- und Vitaminversorgung in der kalten Jahreszeit eignet. Was die Rote Bete so gesund macht, welche Nährstoffe Sie beinhaltet und wie man sie am besten zubereitet erfahren Sie hier. Auf unseren folgenden Seiten haben wir noch leckere Rezepte.

Rote Bete - Herkunft und Bedeutung

Die Rote Bete (lat. beta für Rübe) ist eine Kulturform der Rübe und gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewäche. Sie ist mit der Zuckerrübe und Mangold verwandt. Sie kam mit den Römern nach Mitteleuropa. Ihren Ursprung hat die Kulturpflanze im Mittelmeerraum in Nordafrika. Heute ist die Rübe unter vielen Bezeichnungen bekannt. So heißt sie in der Schweiz "Rande" und in einigen Teilen Österreichs, Bayern und Südbaden Rahner, Rauna, Rana, Rahne, Rohne, Ronen, Randig und Rohna.

Übrigens: Rote Beete hat einen leicht erdigen Geschmack. Legt man sie ein, schmeckt sie zudem etwas säuerlich. Am besten würzt man die Rote Bete daher mit frischen Kräutern wie zum Beispiel Dill, Petersilie oder Schnittlauch. Auch Kümmel, Nelken und Meerrettich passen perfekt zum Geschmack von Rote Bete. Gleiches gilt für Zitronensaft.

Rote Bete oder Rote Beete?

Bis 1996 wurde die Schreibweise "Rote Beete" vom Duden empfohlen und war bis dahin die einzig richtige im Standard-Deutsch. Heute sind jedoch beide Schreibweisen gültig.

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So gesund ist Rote Bete: Nährwerte und Inhaltsstoffe

Nährwerte von Rote Bete pro 100 Gramm
Kalorien 42
Fett 0,1 g
Kohlenhydrate 8,4 g
Protein 1,5 g
Ballaststoffe 2,5 g
Vitamin C 10 mg
Magnesium 25 mg
Kalium 336 mg
Calcium 29 mg
Phosphor 45 mg
Eisen 890 µg
Folsäure 83 µg

Gesundheitliche Vorteile von Rote Bete

Rote Bete liefert Eisen und Folsäure, welche für die Bildung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin gebraucht werden. Das enthaltene Magnesium und Kalium sind für die Nervenübertragung zuständig, regulieren den Wasserhaushalt, halten die Arterien geschmeidig und beugen Muskelkrämpfen vor. Die rote Färbung verdankt die Rote Bete dem Farbstoff Betanin, welcher zu den sekundären Pflanzenstoffen zählt. Diese Pflanzenstoffe wirken im Körper entzündungshemmend und antibakteriell.
Besonders roh oder als Saft gepresst bleiben am meisten der Nährstoffe erhalten. Neben Omega-3-Fettsäuren kann auch Rote Bete dazu beitragen den Blutdruck zu senken. Die in einem halben Liter Rote Bete Saft enthaltenen Nitrate weiten die Blutgefäße und senken den Blutdruck um bis zu zehn Milliliter Quecksilbersäule.

Rote Bete kaufen und lagern

Frische Rote Bete hat nach der Ernte knackige grüne Blätter und kräftige lilafarbende Stiele. Die Schale der Knollen ist bräunlich. Das Fruchtfleisch schimmert lila-rötlich durch. Bei Rote Bete gilt: Je kleiner die Knolle, desto intensiver der Geschmack!
Rote Bete können Sie sowohl im Kühlschrank als auch dunklen und kühlen Räumen, z.B. dem Keller, lagern.
Im Kühlschrank bleibt Rote Bete problemlos zwei bis drei Wochen frisch. Wickeln Sie die Knollen dafür in Zeitungspapier ein, um ein Austrocknen zu verhindern.
Im Keller kann Rote Bete länger aufbewahrt werden: Legen Sie eine Holzkiste mit Folie aus und befüllen sie die Kiste zur Hälfte mit angefeuchtetem Sand. Verteilen Sie auf dem Sand die Rote Bete und bedecken Sie sie mit noch mehr feuchtem Sand. Auf diese Weise bleibt der Geschmack der Roten Bete bis zu fünf Monate erhalten. Denn es gilt: Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto weniger Wasser verliert das Gemüse.

Welche Lebensmittel passen zu Rote Bete?

  • Kartoffeln
  • Eichblattsalat
  • Apfel, Orange, Mango
  • Ingwer, Limette, Minze
  • Rinderfilet
  • Frikadellen
  • Puten- und Schweinebraten
  • Entenbrust
  • Matjesfilet, Kabeljau
  • Schafskäse, Mozzarella, Joghurt
  • Spiegelei

Verarbeitung: Rote Bete richtig zubereiten

Rote Bete roh verarbeiten
Rote Bete kann man für Salat & Co. durchaus roh verwenden. Dafür schälen, dünn raspeln, hobeln oder in Streifen schneiden. Damit die Hände sauber bleiben, tragen Sie am besten Einmalhandschuhe.

Rote Bete kochen
Schrubben Sie die rote Bete mit einer Bürste sauber und kochen Sie die Rüben in reichlich Salzwasser 20 bis 40 Minuten. Spülen Sie die Rote Bete nach dem Kochen kalt ab und schälen Sie sie. Einmalhandschuhe nicht vergessen!

Wie lässt sich das Ausbluten beim Kochen verhindern?
Damit die Rote Bete ihre Farbe beim Kochen nicht verliert, sollten Sie darauf achten, dass die Schale unversehrt bleibt.

Kann ich die Blätter der Roten Bete verwenden?
Die Blätter der Roten Bete können wie Mangold und Spinat verwendet werden. Einfach die Blätter waschen, trocknen und klein schneiden. Die Blätter in der Pfanne mit etwas Olivenöl und Zwiebelwürfel anschwitzen und mit geschlossenem Topfdeckel und etwas Wasser zusammenfallen lassen und kochen. Würzen und mit Sahne verfeinern.

Übrigens: Auch auf dem Grill macht die rote Knolle eine gute Figur!

Rote Bete einkochen und fermentieren

Einkochen
Um 1,5 Kilo Rote Bete haltbar zu machen, kochen Sie die Rüben in Salzwasser weich, schrecken Sie sie ab und schälen Sie diese. Schneiden Sie die Rote Bete in Stücke oder Scheiben und füllen Sie diese in heiß ausgespülte Schraubgläser. Kochen Sie eine Mischung aus 1 Liter Wasser, 1/2 Liter Essig, 150 g Zucker, 1 TL Salz und Gewürzen wie Nelken, Lorbeerblätter und Piment und füllen Sie diese in die Gläser. Verschließen Sie diese sofort und lassen Sie sie auf dem Kopf stehend auskühlen.

Fermentieren
Zum Fermentieren hobeln Sie die Rote Bete in dünne Scheiben und vermengen Sie diese mit Meerrettich in einer Schüssel. Geben Sie 2,5% des Gemüsegewichts Salz dazu und stellen Sie die Mischung über Nacht kalt. Füllen Sie den Mix am nächsten Tag in ein Bügelglas und füllen Sie es mit Salzlake aus 1 Liter Wasser und 25 g Salz. Das Glas luftdicht verschließen und bei Zimmertemperatur an einem dunkeln Ort lagern. Nach zwei bis drei Tagen beginnt die Fermentation, die um die zwei bis drei Wochen andauert. In dieser Zeit immer wieder das Gemüse mit Salzwasser bedecken. Nach der Fermentation stellen Sie das Glas in den Kühlschrank, um den Prozess zu unterdrücken.

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Falls es mal schneller gehen soll

Wer sich das mühsame Schälen der Knolle ersparen möchte, kann auch gerne zu vorgekochter Rote Bete aus dem Vakuumbeutel oder dem Glas greifen. Auch die bösen Flecken bleiben dann natürlich aus! Sie finden das vorgekochte Wintergemüse im Kühlregal. Dieses hat oft Bio-Qualität und ist eine wirklich gute Alternative. Nicht zum Kochen, aber zum Abendbrot eignen sich die sauer eingelegten Knollen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie unsere leckeren Rote Beete Rezepte >>

Rote-Bete-Eintopf mit Ente
© Jalag Syndication
Rote-Bete-Eintopf mit Ente

Rote-Bete-Eintopf mit Ente

Zutaten für 6 Personen:

  • 2 Entenkeulen (à ca. 300 g)
  • ca. 1 1/2 l Geflügelbrühe
  • 700 g Rote Bete
  • 400 g Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 400 g Weißkohl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Pimentkörner
  • 1 EL Majoran
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Entenkeulen kalt abspülen, trocken tupfen und die Haut entfernen. In einen großen Topf geben, Geflügelbrühe dazugießen und auf kochen. Fleisch im geschlossenen Topf bei kleiner Hitze etwa 45 Minuten kochen lassen.
  2. Rote Bete und Kartoffeln schälen, in große Stücke schneiden. Weißkohl putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebel schälen, grob würfeln. Nach 1 Stunde Rote Bete, Lorbeerblätter und Piment zum Fleisch geben und 15 Minuten mitkochen lassen. Kartoffeln, Weißkohl und Zwiebel hinzufügen und alles zusammen weitere 15 Minuten kochen lassen.
  3. Die Entenkeulen herausnehmen. Das Fleisch von den Knochen lösen, klein zupfen und zurück in den Topf geben. Piment und Lorbeer entfernen. Majoranblättchen hacken, unterrühren. Würzen.

ca. 2 Stunden – pro Person 440 kcal, Fett: 23 g

Low Carb Karotten Chips
© Gräfe & Unzer Verlag / Grossmann.Schuerle/Seasons
Low Carb Karotten Chips

Knusprige Rote-Bete-Chips

Zutaten für 4 Portionen:

  • 400 g Rote Bete
  • 2 EL Olivenöl
  • Meersalz
Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 160° C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Rote Bete schälen und in dünne Scheiben schneiden oder reiben.
  3. Die Scheiben trocken tupfen und auf dem Backblech verteilen.
  4. Die Scheiben mit etwas Öl beträufeln und salzen.
  5. Im heißen Ofen 25 Minuten backen.
ca. 35 Minuten – pro Person 300 kcal; Fett: 14 g
Rezept heißer Gemüse-Smoothie
© Gräfe & Unzer Verlag / Grossmann.Schuerle/Seasons
Rezept heißer Gemüse-Smoothie

Rote-Bete-Smoothie

Zutaten für 1 Portion:

  • 2 Knollen Rote Bete
  • 3 Orangen
  • 1 Apfel
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 TL Olivenöl
Zubereitung:
  1. Die Rote Bete und Orangen schälen und das Kerngehäuse aus dem Apfel entfernen.
  2. Obst, Saft und Öl in den Mixer geben und pürieren. Fertig.
ca. 10 Minuten – pro Portion: 500 kcal; Fett: 6 g
Rote-Bete-Ketchup
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Rote-Bete-Ketchup

Rote-Bete-Ketchup

Zutaten für ca. 500 ml:

  • 300 g Rote Bete
  • Salz
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 7 EL Olivenöl
  • 3 EL Balsamico-Crema
  • 1 EL brauner Zucker
  • 4 EL Tomatenmark
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Dijon-Senf

Zubereitung:

  1. Rote Bete in Salzwasser etwa 55 Minuten gar kochen. Sobald die Rote Bete weich ist, herausnehmen, schälen, klein schneiden und in einen Rührbecher geben. Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. 2 EL Öl erhitzen, Knoblauch und Zwiebel glasig dünsten. Zu der Roten Bete geben.
  2. Balsamico-Crema, Zucker und Tomatenmark dazugeben und pürieren. Dann restliches Öl in dünnem Strahl dazugießen, dabei weiter pürieren. Ketchup durch ein Sieb streichen. Mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken. Passt gut zu Lamm- oder Rindfleisch.

ca. 80 Minuten – pro Esslöffel 35 kcal, Fett: 3 g

Gebackene Rote Bete mit Kräutern und Speck
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Gebackene Rote Bete mit Kräutern und Speck

Gebackene Rote Bete mit Kräutern und Speck

Zutaten für 4 Personen:

  • 12 kleine Rote Bete (à ca. 80 g)
  • Salz
  • 5 Zweige Thymian
  • 5 Zweige Rosmarin
  • 12 Scheiben Schinkenspeck
  • 4 EL Balsamico-Essig
  • 4 EL Olivenöl
  • 4 EL Gemüsebrühe
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Außerdem: Küchengarn

Zubereitung:

  1. Rote Bete in Salzwasser etwa 30 Minuten kochen, abgießen und schälen. Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Rote Bete mit Kräutern und Speck um wickeln. Mit Küchengarn gut festbinden. Rote Bete in eine ofenfeste Auflaufform geben.
  2. Balsamico-Essig, Öl und Gemüsebrühe verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Über die Rote Bete gießen. Form mit Alufolie abdecken. Im heißen Ofen ca. 25 Minuten garen. Rote Bete mit Baguette servieren.

ca. 75 Minuten – pro Person 250 kcal, Fett: 14 g

Rote-Bete-Suppe mit Meerrettich
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Rote-Bete-Suppe mit Meerrettich

Rote-Bete-Suppe mit Meerettich

Joghurt-Meerrettich-Dressing
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Rettich-Rezepte: Hier gibt es noch mehr leckere Rettich-Rezepte >>

Zutaten für 6 Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 800 g Rote Bete
  • 300 g Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 1 dünne Stange Lauch
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 1/2 l Gemüsebrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1 Stück frischer Meerrettich
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 100 g Schmand

Zubereitung:

  1. Zwiebel schälen und fein würfeln. Rote Bete und Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Lauch putzen und klein schneiden. Olivenöl erhitzen und Zwiebel glasig dünsten. Rote Bete und Lauch dazugeben und kurz mitdünsten. Kartoffeln, Brühe und Lorbeer hinzugeben, aufkochen. Bei kleiner Hitze im geschlossenen Topf ca. 40 Minuten kochen lassen.
  2. Lorbeer herausnehmen, die Suppe pürieren, durch ein Sieb streichen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Meerrettich schälen und in feine Streifen abhobeln. Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in Röllchen schneiden. Nach Geschmack Schmand, Meerrettich und Schnittlauchröllchen dazu servieren.

ca. 70 Minuten – pro Person 250 kcal, Fett: 11 g

Marinierte Rote Bete mit Granatapfel-Dressing
© Jalag Syndication
Marinierte Rote Bete mit Granatapfel-Dressing

Marinierte Rote Bete mit Granatapfel-Dressing

Zutaten für 4 Personen:

  • 600 g kleine Rote Bete mit Grün
  • Salz
  • 1 Granatapfel
  • 5 EL Balsamico-Essig
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 EL schwarzes Johannisbeergelee
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Haselnussöl
  • 2 EL Haselnusskerne
  • 1 Radicchio

Zubereitung:

  1. Schöne Rote-Bete-Blätter abzupfen und aufbewahren. Rote Bete in Salzwasser ca. 50 Minuten gar kochen. Granatapfel halbieren, Kerne herauslösen, den Saft auffangen. Balsamico-Essig, Limettensaft, 2 EL Granatapfel-Saft, Johannisbeergelee, Salz, Pfeffer, Oliven- und Haselnuss-Öl verrühren.
  2. Sobald die Rote Bete gar ist, herausnehmen, schälen und in Spalten schneiden. Mindestens 30 Minuten in der Marinade ziehen lassen.
  3. Nusskerne grob hacken. Radicchio und Rote-Bete-Blätter waschen, trocken schütteln und mit marinierter Rote Bete anrichten. Mit Haselnusskernen bestreuen. Dazu passt kräftiges Landbrot.

ca. 90 Minuten – pro Person 290 kcal, Fett: 21 g

© seasons.agency / Gräfe & Unzer Verlag / Lang, Coco

Veganer Rote Bete Aufstrich

Zutaten:

  • 250g Rote Bete
  • 30g Meerrettich
  • 1 Zwiebel
  • 50ml Pflanzenöl
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 TL Salz

Zubereitung:

  1. Rote Bete schälen und ca. 40 Minuten in Salzwasser kochen.
  2. Zwiebel in Würfel schneiden.
  3. Rote Bete mit Meerrettich, Zwiebel, Öl, Agavendicksaft und Salz pürieren.
ca. 1 Stunde – pro Aufstrich 700 kcal, Fett: 50 g
© Julia Stix

Rote Bete aus dem Ofen mit Schafskäse und Mohn

Zutaten:

  • große gekochte Rote Bete (ca. 600 g)
  • 2 Zwiebeln
  • Salz
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 EL flüssiger Honig
  • 3 Rosmarinzweige
  • 2 milde Schaf-Frischkäse à 100 g
  • 2 EL Mohnsamen
  • 3 EL Pekannüsse

Zubereitung:

1. Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Rote Bete achteln. Zwiebeln schälen, achteln. Rote Bete und Zwiebeln in eine ofenfeste Form geben, mit Salz würzen. 4 EL Öl und 1 EL Honig darüberträufeln. Rosmarin darauflegen. Ca. 25 Minuten im Ofen garen.

2. Gemüse in zwei Schalen geben. Je 1 Käse zugeben, mit Rest Öl und Honig beträufeln. Mohn und Nüsse darüberstreuen. Dazu passen Rote-Bete-Chips.

ca. 45 Minuten – pro Person 720 kcal, Fett 56 g

© seasons.agency / Gräfe & Unzer Verlag / Schardt, Wolfgang

Rote-Bete-Nocken mit Orangen-Vinaigrette

Zutaten für 4 Personen

  • 1 rote Zwiebel
  • 500 g vorgegarte Rote Bete (vakuumverpackt)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 350 g Frischkäse
  • 1/2–1 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • 4–5 EL Orangensaft
  • 2–3 EL frisch geriebener Meerrettich
  • Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung

  1. Zwiebel fein hacken. 150 g Rote Bete grob reiben. Rest Rote Bete würfeln, mit Zwiebel und Öl vermischen, würzen. Petersilie abzupfen.
  2. Frischkäse, bis auf 2 EL, und Rote-Bete-Raspel verrühren. Mit Zitronenschale, Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Durchziehen lassen. Mit 2 Esslöffeln 16 Nocken formen.
  3. Rest Frischkäse mit Orangensaft cremig verrühren, würzen. Vinaigrette, Rote-Bete-Würfel und Nocken auf vier Tellern anrichten. Mit Petersilie und Meerrettich bestreuen. Mit Ciabatta-Brot servieren.

ca. 30 Minuten – pro Person 355 kcal, Fett: 24 g

Rote Bete Aufstrich
© Ziashusha / Dreamstime
Rote Bete Aufstrich

Rote Bete Creme mit Cashewkernen

Zutaten für 1 Glas:

  • 100 g Cashewkerne
  • 250 g gegarte Rote Bete (Folienpackung)
  • 1 kleine Bio-Zitrone
  • 2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 TL Zucker
  • Salz

Zubereitung

  1. Cashewkerne mindestens 8 Stunden in Wasser einweichen.
  2. Kerne abtropfen lassen. Rote Bete grob würfeln.
  3. Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen, Schale abreiben und Saft auspressen. Kümmel in einer Pfanne anrösten, bis er duftet.
  4. Alle Zutaten zusammen pürieren. Würzen. 1 Stunde durchziehen lassen.

ca. 15 Minuten – pro EL 37 kcal, Fett: 2 g

© FOODkiss

Rote-Bete-Zwiebel-Tarte

Zutaten für 1 Tarteform (26 cm Durchmesser)

  • 70 g gemahlene Haselnüsse
  • 150 g kalte Butter
  • 220 g Mehl
  • Salz
  • 700 g Rote Bete
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 Handvoll Babyspinat
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Butter
  • 100 g Naturjoghurt
  • 120 g Crème fraiche
  • 3 Eier
  • 2 EL mittelscharfer Senf
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 1 TL geriebener Meerettich
  • Pfeffer
  • 6 Ziegenfrischkäsetaler á 125 g

Zubereitung

  1. Für den Teig die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, beiseitestellen und abkühlen lassen. Nüsse, Butter in Stückchen, Mehl, ½ TL Salz und 2-3 EL Wasser zu einem glatten Mürbeteig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt 1 Std. kühl stellen.
  2. Inzwischen die Rote Bete in leicht gesalzenem Wasser 40 Min. weich dämpfen, schälen und in Spalten schneiden (dabei am besten Einweghandschuhe tragen). Die Zwiebel schälen, längs halbieren und in Streifen schneiden. Den Spinat waschen und verlesen. Den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Spinat und Knoblauch in einem Topf in der heißen Butter 5 Min. zugedeckt dünsten. In einem Sieb abtropfen lassen.
  3. Den Backofen auf 180 Grad Celsius vorheizen und eine Tarteform (26 cm Durchmesser) einfetten. Für den Guss Joghurt, Crème fraiche, Eier, Senf, Honig, Meerettich und Pfeffer verrühren. Die Ziegenfrischkäsetaler waagerecht halbieren.
  4. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen, hineinlegen und einen Rand hochziehen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstecken. Den Guss auf dem Boden verteilen und mit Rote Bete, Zwiebeln, Spinat und Ziegenfrischkäsescheiben belegen. Die Tarte im Ofen auf der mittleren Schiene ca. 35 Min. backen, bis sie gestockt und goldgelb ist. Nach dem Backen nach Belieben mit gerösteten Pinienkernen bestreuen und mit Thymian garnieren.

ca. 2 Stunden – pro Stück 320 kcal, Fett: 22 g

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Rote-Bete-Möhren-Terrine

Zutaten für 1 Kastenform (20 cm; 6 Personen)

  • 4 große lange Möhren (ca. 450 g)
  • Salz
  • 350 g Rote Bete (gegart; vakuumiert)
  • 200 g Meerrettich-Frischkäse
  • 2 EL Milch
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 80 g gemischter Blattsalat
  • 60 g Wasabinüsse
  • 6 EL Olivenöl
  • 4 EL Aceto balsamico
  • je 1 TL Senf und Honig
  • 2–3 EL Orangensaft
Zubereitung
  1. Am Vortag die Möhren putzen, schälen, in ca. 2 mm dünne Scheiben hobeln und in kochendem Salzwasser ca. 3 Min. bissfest garen. In ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. Rote Bete in ca. 2 mm dicke Scheiben hobeln (dabei am besten Einweghandschuhe tragen). Den Frischkäse mit der Milch verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Die Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen. Den Boden mit Möhrenscheiben auslegen und ca. 1 EL Frischkäsemasse dünn darauf verstreichen. Eine Lage Rote Beete einschichten. So weiter verfahren, bis das Gemüse aufgebraucht sind. Die Terrine mit Frischhaltefolie abdecken und beschweren. Über Nacht kühl stellen.
  3. Zum Sevieren den Salat waschen, trocken schleudern und auf einer Platte verteilen. Die Nüsse grob hacken. Die Terrine aus der Form auf das Salatbeet stürzen, die Folie abziehen. Die Terrine mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden. Aus Öl, Essig, Senf, Honig und Orangensaft ein Dressing mixen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über Terrine und Salat träufeln und mit den Wasabinüssen bestreut anrichten.

ca. 50 Minuten – pro Portion 290 kcal, Fett: 20 g

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Rote Bete-Mozarella-Carpaccio mit Grünkohlchips

Zutaten für 4 Personen

  • 300 g frischer Grünkohl (ganze Blätter) 5 EL Olivenöl
  • Cayennepfeffer
  • Salz
  • 2 Stiele Basilikum
  • 20 g Cranberries
  • 2 EL heller Balsamicoessig
  • 5 EL Apfelsaft
  • 30 g Sonnenblumenkerne
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 220 g Rote Bete (gegart, vakuumiert) 250 g Mozzarella
  • 1 kleines Ciabattabrot
Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 100°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Grünkohlblätter von den mittleren Blattrippen abzupfen, gründlich waschen und trockentupfen. 2 EL Olivenöl und Cayennepfeffer vermischen und mit den Grünkohlblättern vermengen. Den Grünkohl auf den vorbereiteten Backblechen verteilen, mit etwas Salz bestreuen und im Ofen in 40–60 Minuten trocknen lassen. Dabei einen Holzlöffelstiel zwischen Backofen undTür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Den Grünkohl vorsichtig zwischendurch wenden. Die Chips sind fertig, wenn die Konsistenz hauchzart wie Pergament ist und die Blätter knusprig sind.
  2. Für die Vinaigrette das Basilikum waschen, trocken tupfen, die Blättchen abzupfen und die Hälfte der Blättchen fein schneiden. Die Cranberries hacken. Beides mit dem übrigen Öl (3 EL), Essig, Apfelsaft und den Sonnenblumenkernen verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Für das Carpaccio die Rote Bete abtropfen lassen, trocken tupfen, den Mozzarella abtropfen lassen und beides in dünne Scheiben schneiden. Die Rote Bete und den Mozzarella fächerartig auf einer Platte anrichten und mit dem Dressing beträufeln. Ciabatta in Scheiben schneiden. Das Carpaccio mit den übrigen Basilikumblättchen und den Grünkohlchips garnieren und mit dem Ciabatta servieren.
ca. 1 1/2 Stunden – pro Person 504 kcal, Fett: 31 g
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