
Rote Bete gilt zu Recht als Powerpaket der Alltagsküche: einfach, vielseitig und preiswert. Sie lässt sich roh, gekocht, gebacken oder gedünstet verarbeiten und passt zu Salaten, Suppen, Hauptgerichten und sogar Desserts. Die folgenden sieben Ideen sind nach Aufwand sortiert, von der Fünf-Minuten-Lösung bis zum Ofengericht am Wochenende.
Zutaten
Für die sieben Rezeptideen brauchen Sie je nach Variante unterschiedliche Grundzutaten. Als Basis für die meisten Gerichte reicht eine mittelgroße rohe oder vorgegarte Rote Bete pro Person.
1. Blitz-Salat mit Apfel: 1 rohe Rote Bete, 1 Apfel, 1 EL Zitronensaft, Walnüsse nach Belieben.
2. Rote-Bete-Hummus: 1 gegarte Rote Bete, 200 g Kichererbsen, 1 EL Tahini, Saft einer halben Zitrone.
3. Rote-Bete-Suppe: 2 gegarte Rote Bete, 400 ml Gemüsebrühe, 1 Stück Ingwer, Saft einer Orange.
4. Spaghetti mit Rote-Bete-Pesto: 250 g Spaghetti, 1 gegarte Rote Bete, 50 g Walnüsse, 30 g Parmesan.
5. Rote-Bete-Salat mit Feta: 2 gegarte Rote Bete, 100 g Feta, 1 EL Olivenöl, etwas Dill.
6. Ofengemüse mit Rote Bete: 2 rohe Rote Bete, 1 Süßkartoffel, Olivenöl, Salz, Thymian.
7. Risotto mit Rote Bete: 1 gegarte Rote Bete, 200 g Risottoreis, 600 ml Brühe, Ziegenkäse nach Belieben.
Schritt-für-Schritt Anleitung
Grundzubereitung, wenn Sie mit roher Knolle starten: Waschen Sie die Rote Bete gründlich, lassen Sie die Schale dran und garen Sie sie im Topf oder im Ofen. Die Schale hält Farbe und Aroma im Gemüse: Wird vorher geschält, läuft der Farbstoff ins Kochwasser aus, das Wasser wird rot, die Knolle bräunlich und fad.
Nach dem Garen lässt sich die Schale einfach mit dem Daumen abziehen, ähnlich wie bei einer Pellkartoffel. Salzen Sie das Kochwasser erst gegen Ende der Garzeit, denn Salz zieht Farbe aus der Knolle. Ein Schuss Essig oder Zitronensaft im Wasser hält das Rot zusätzlich kräftig.
Für Blitzgerichte (Salat, Dip, Suppe): Vorgegarte Rote Bete würfeln oder pürieren, mit Zitrusfrüchten, Joghurt oder Brühe verrühren. Fertig in 5 bis 15 Minuten.
Für Pasta und Risotto: Rote Bete pürieren und unter die Sauce oder den Reis heben, mit Nüssen und Käse abrunden.
Für Ofengerichte: Rohe Knolle würfeln, mit Öl und Gewürzen mischen und im Ofen rösten, bis sie weich ist und Röstaromen entwickelt.
Tragen Sie beim Schneiden und Schälen roher Rote Bete am besten Einmalhandschuhe, denn der rote Farbstoff färbt intensiv.
Tipps zum Servieren oder Variieren
Rote Bete harmoniert besonders gut mit allem Säuerlichen und allem Nussigen: Orange, Zitrone, Apfel und Essig fangen die erdige Note ab, Walnuss, Haselnuss und Tahini geben Tiefe. Cremige Komponenten wie Feta, Ricotta oder Ziegenkäse runden die Gerichte ab.
Für die Eisenaufnahme lohnt sich die Kombination mit Vitamin C: Rote Bete liefert Ballaststoffe, Folat und Eisen, und Zitrusfrüchte im selben Gericht verbessern die Aufnahme des pflanzlichen Eisens.
Zur Lagerung: Eine ungewaschene, kühl und dunkel gelagerte Knolle hält sich zwei bis vier Monate. Bereits gegarte und geschälte Rote Bete bewahren Sie am besten zügig abgekühlt und abgedeckt im Kühlschrank auf, dort hält sie drei bis vier Tage. Wer größere Mengen vorbereiten will, friert gegarte, gewürfelte Rote Bete ein, so bleibt sie etwa sechs Monate haltbar.
Wer variieren möchte: Statt Feta passt auch Hüttenkäse, statt Walnüssen Kürbiskerne. Reste vom Risotto lassen sich am Folgetag als kalter Salat mit Zitronendressing weiterverwenden.


