27. August 2019
Leckere Rezepte mit Pflaumen und Zwetschgen

Leckere Rezepte mit Pflaumen und Zwetschgen

Im Hoch- und Spätsommer beginnt wieder die heimische Ernte von Pflaumen und Zwetschgen. Wir verraten, was die Früchtchen so gesund macht und wie sie sich am besten verwenden lassen.

Zwetschgen Streuselkuchen
© juefraphoto / iStock
Zwetschgen Streuselkuchen

Inhalt

✺ Inhaltsstoffe und Nährwerte

✺ Gesundheitliche Vorteile von Pflaumen

✺ Die wichtigsten Pflaumen-Sorten

✺ Tipps für Einkauf und Lagerung

✺ Zubereitung und Verarbeitung

✺ Lebensmittel, die zu Pflaumen passen

Wie unterscheiden sich Pflaumen und Zwetschgen von einander?

Pflaumen (Prunus domestica) sind größer und runder als Zwetschgen (Prunus domestica subsp. domestica), die eher kleiner und länglich-oval sind. Beide Pflanzen stammen aus der Familie der Rosengewächse und sind eine Mischung der Wilden Kirschpflaume (Prunus cerasifera) und der Gewöhnlichen Schlehe (Prunus spinosa). Die Zwetschge ist eine Unterart der Pflaumen.
Pflaumen sind rund bis leicht eierförmig und haben eine aufgeprägte Furche. Die Frucht schmeckt süß und saftig. Ihre Konsistenz ist weich und locker, lässt sich aber oft nur schwer vom inneren Stein entfernen. Farblich gibt es Pflaumen in Blau, Rot, Lila und Schwarz. Auch grüne und gelbe Sorten gibt es zu kaufen.
Zwetschgen sind hingegen dunkler und bläulich-violett gefärbt. Sie sind kleiner als Pflaumen und laufen an den Enden spitz zu, wodurch sich die ovale Form ergibt. Das gelbe Fruchtfleisch ist fester und etwas weniger saftig als bei Pflaumen und hat einen süßsauren Geschmack. Ebenso lässt es sich das Fleisch leicht vom Kern lösen.

Inhaltsstoffe und Nährwerte

Nährwerte von Pflaumen und Zwetschgen pro 100 Gramm
Pflaumen Zwetschgen
Kalorien 45 43
Fett 0,2 g 0,2 g
Kohlenhydrate 10 g 9 g
- davon Zucker 10g 8,8 g
Ballststoffe 1 g 2 g
Protein 0,6 g 1 g
Vitamin C 5 mg 4 mg
Magnesium 7 mg 8 mg
Kalium 161 mg 240 mg
Kalzium 8 mg 13 mg
Phosphor 16 mg 23 mg

Die Nährwerte von Pflaumen und Zwetschgen sind nicht sonderlich groß. Sie sind ähnlich wie Beeren kalorienarm und so gut wie fettfrei. Sie enthalten beide Vitamin C für das Immunsystem, Magnesium und reichlich Kalium für z. B. das Nervensystem, die Reizübertragung und die Regulierung des Wasserhaushalts, sowie Kalzium und Phosphor für Knochen und Zähne.

Gesundheitliche Vorteile von Pflaumen

  1. Schützen die Zellen: Blaue und rote Früchte sind besonders reich an Flavonoiden. Die pflanzlichen Blütenfarbstoffe wirken wie Antioxidantien, indem sie Körperzellen vor krank machenden freien Radikalen schützen.
  2. Gut für die Verdauung: Große Mengen frische Pflaumen oder eine kleinere Portion Trockenpflaumen verbessern die Verdauung und wirken natürlich abführend. Die Ballaststoffe Pektin und Zellulose quellen im Magen-Darm-Trakt stark auf, wodurch Druck auf die Darmwände ausgeübt und die Verdauung angeregt wird. Besonders gut geeignet sind Dörrpflaumen. Diese über Nacht in Wasser einweichen und am Morgen inklusive des Einweichwassers trinken. Auch Pflaumensaft wirkt abführend. Es wird vermutet, dass die Inhaltsstoffe Sorbit, Oxalsäure und Apfelsäure dafür verantwortlich sind.
  3. Regulieren den Wasserhaushalt: Pflaumen und Zwetschgen enthalten viel Kalium, welches den Flüssigkeitshaushalt im Körper positiv beeinflusst. Ebenso braucht der Körper Kalium für die Weiterleitung von Nervenimpulsen und für Muskelkontraktionen, sowie für die Herzfunktion und die Regulation des Blutdrucks.

Die wichtigsten Pflaumen-Sorten

Heutzutage gibt es über 2000 verschiedene Pflaumensorten, die weltweit angbaut werden. Im Fokus stehen dabei widerstandsfähige Sorten.
  • Kultur-Pflaume
    Die Kultur-Pflaume (Prunus domestica L.) ist die klassiche runde und blau-rot farbende Pflaume, die es in großen Mengen im Supermarkt und auf dem Wochenmarkt zu kaufen gibt. Sie ist gut erkennbar an ihrer prallen Form und der tiefen Furche. Ihr Fruchtfleisch ist gelblich-rot und schmeckt süß. Sie wächst in Deutschland hauptsächlich in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz. Die Kultur-Pflaume schmeckt pur, im Joghurt oder Quark, als Pflaumenmus oder als Chutney in scharfen Gerichten. Sie verleihen auch Soßen einen süßlichen Geschmack.
  • Mirabelle
    Die Mirabelle (Prunus domestica subsp. sytianca) wird auch als gelbe Zwetschge bezeichnet und häufig mit der Kirsch-Pflaume verwechselt. Mirabellen sind kleiner als die Kultur-Pflaume und hat eine goldgelbe Schale. Das Fruchtfleisch ist fest, aromatisch und lässt sich schwer vom Kern lösen. Der Geschmack reicht von süß bis süß-säuerlich. Mirabellen gibt es häufig in größen Supermärkten und auf dem Markt zu kaufen. In Deutschland werden Sie hauptsächlich in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz angebaut. Sie eigenen sich zur Herstellung von Kuchen, Kompott, Obstbränden und Likor. Sie können aber auch pur gegessen werden.
  • Edel-Pflaume (Prunus domestica subsp. italica)
    Die Edelpflaume (Prunus domestica subsp. italica), auch Reneklode genannt, ist etwas kleiner als die Kultur-Pflaume. Ihre Schale ist gelbgrün bis dunkelgrün und kann einen rötlichen Schimmer haben. Das Fruchtfleisch ist weißlich bis hellgrün, schmeckt leicht süßlich und sauer, ist sehr saftig und erfrischend. Dank ihres intensiven Aromas eignen sich Renekloden für Marmelade, Kuchen, Schnaps und Sirup. Edel-Pflaumen wachsen ebenfalls in Süddeutschland.
  • Zibarte
    Die Zibarte (Prunus domestica subsp. prisca) ist eine Unterart der Pflaume. Sie hat einen Durchmesser von gerade einmal zwei bis drei Zentimetern und ist kugelig rund. Es gibt sie in den Farben Blau, Schwarz, Blaurot, Grüngelb und Gelb-rötlich. Der Kern löscht sich schwer vom Fruchtfleisch. Zibarten sind sehr gerbstoffhaltig und weich. Ihr Geschmack erinnert mehr an Schlehen als an Pflaumen. Sie werden deshalb hauptsächlich in der Obstbrennerei verwendet. Angebaut werden Zibarten in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz.
  • Kirschpflaume
    Die Kirschpflaume (Prunus cerasifera) ist eine kugelige Frucht mit zwei bis drei Zentimetern Durchmesser. Die Früchte gibt es bereits im Juni und Juli. Man erkennt sie an ihrer gelb bis kirschrot oder blauvioletten Farbe. Das Fruchtfleisch ist weiß bis schwach rosa, duftet stark, löst sich schwer vom Kern und schmeckt manchmal sauer, vereinzelt süß und aromatisch, aber manchmal auch wässrig und fade. Kirschpflaumen kommen ursprünglich aus Klein- bis Mittelasien, werden aber auch in Deutschland angebaut.

Pflaumen und Zwetschgen richtig einkaufen und lagern

Einkauf
Frische, reife Früchte erkennen Sie, wenn die Haut der Frucht prall ist und unter leichtem Druck nachgibt. Die Früchte sind mit einer weißlichen Schicht überzogen, die die Frucht vor dem austrocknen schützt. Diese sollten Sie erst kurz vor dem Verzehr abwaschen.

Lagerung
Pflaumen und Zwetschgen können Sie bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahren. Schlagen Sie die Früchte dazu in feuchte Tücher ein und legen Sie diese in eine Dose, die mit einem Deckel verschlossen wird. Tiefgefroren und kernlos halten Pflaumen und Zwetschgen bis zu ein Jahr.

Tipps zur Zubereitung und Verarbeitung von Pflaumen

Pflaumen vertragen Hitze viel besser als andere Früchte. Sie sorgt sogar dafür, dass die Süße und die Aromen erst richtig zur Geltung kommen. Pflaumen kann man einkochen, backen, schmoren, mit Fleisch füllen, roh essen und mit anderen Sorten kombinieren.

Diese Lebensmittel passen zu Pflaumen

Fruchtige Soßen zu Fleisch
Soßen mit Pflaumenmus abgeschmeckt, passen gut zu Wild und schweren, hocharomatisierten Fleischgerichten.

Als Chutney zu scharf und würzig
Chutney ist die herzhafte Variante zur Marmelade. Es rundet scharfe Gerichte mit Knoblauch, Chili und Ingwer ab oder verleiht weihnachtlichen Gerichten eine leicht süßliche Note.

Pflaumenmus und Marmelade
Pflaumen und viele andere Sorten eignen sich zum Kochen von Mus. Besonders einfach gelingt das im Backofen (S.4)

In Kuchen und Gebäck
Pflaumen schmecken gut im Hefeteig, als Crumble mit Streuseln, im Kaiserschmarrn oder Blätterteig.

Pflaumen-Mohn-Herzen
© jalag-syndication.de
Pflaumen-Mohn-Herzen

Pflaumen-Mohn-Herzen

Zutaten für ca. 30 Stücke
  • 150 g Buchweizenmehl
  • 150 g Weizenmehl (Type 405)
  • 100 g brauner Zucker
  • 150 g Schmand
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Bio-Zitronenschale
  • 75 g Butter
  • 1/2 Vanilleschote
  • 75 g Mohn
  • 100 ml Milch
  • 1 gehäufter TL Speisestärke
  • 1/4 TL gemahlener Kardamom
  • 75 g Pflaumenmus
  • 3 EL Puderzucker
Zubereitung
  1. Mehle, Zucker, Schmand, Salz und Zitronenschale in eine Schüssel geben. Butter in Flocken zugeben. Alles mit den Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie etwa 30 Minuten kalt stellen.
  2. Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, Mark herauskratzen. Mohn mahlen. 2 EL Milch und Stärke verrühren. Restliche Milch, Vanillemark und Kardamom aufkochen. Mohn und Stärke einrühren, aufkochen, Topf vom Herd ziehen. Mus unterrühren.
  3. Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier belegen. Teig auf wenig Mehl dünn ausrollen. Herzen ausstechen. Aus der Hälfte mit einem kleinen Ausstecher die Mitte ausstanzen. Herzen etwa 10 Minuten backen. Auskühlen lassen. Herzen ohne Loch mit je 1/2 TL Mohnfüllung bestreichen. Herzen mit Loch mit Puderzucker bestäuben. Herzen zusammensetzen, leicht andrücken.

ca. 1 Stunde 10 Minuten - pro Stück 90 kcal, Fett: 5 g

Walnuss-Pflaumen- Chutney zu Lamm
© Janne Peters
Walnuss-Pflaumen- Chutney zu Lamm

Walnuss-Pflaumen-Chutney mit Lamm

Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Pflaumen
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 rote Chilischote
  • 100 g Walnusskerne
  • 90 g Ahornsirup
  • Salz
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Zimtstange
  • 50 ml Rotweinessig
  • 4 Lammlachse (ausgelöster Lammrücken, à 150 g)
  • 2 El Olivenöl
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. Zwiebeln schälen, in Spalten schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen, hacken. Chili waschen, entkernen und hacken. Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett etwas rösten.
  2. Pflaumen mit Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch, Chili, Walnüssen, Sirup, 1 TL Salz, Lorbeer, Zimt und Essig in einen Topf geben und gut verrühren. Alles unter Rühren aufkochen und etwa 20 Minuten kochen lassen. Chutney in vorbereitete Gläser füllen. Abkühlen lassen.
  3. Fleisch abspülen, trocken tupfen. Öl in einer Pfanne erhitzen. Das Fleisch darin von jeder Seite ca. 5 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Lamm in Alufolie etwa 5 Minuten ruhen lassen. Fleisch in Scheiben schneiden und mit Chutney anrichten. Dazu passen Rosmarin-Kartoffeln.
Pro Person ca. 580 kcal
Zubereitungszeit: 1 Stunde
Rezept Pflaumen-Chutney
© Gräfe & Unzer Verlag / Fotos mit Geschmack/Seasons
Rezept Pflaumen-Chutney

Pflaumenmus selber machen

Zutaten für 5 Gläser à 350g

  • 4 kg Pflaumen oder Zwetschgen
  • 2 Stangen Zimt
  • 2 Sternanis
  • 650 g Zucker
  • 50 ml brauner Rum
Zubereitung
  1. Die reifen Früchte gründlich waschen und gut trockentupfen. Dann die Pflaumen oder Zwetschgen mit einem scharfen Küchenmesser halbieren und entsteineb. Die Früchte in Würfel schneiden. Für alle, die keine Schale im Mus haben möchten, gibt’s einen Trick: Statt die Früchte zu würfeln, pürieren Sie sie einfach. Im fertigen Mus spürt man die Schale dann nicht mehr.
  2. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160/Gas: Stufe 3) vorheizen. Die Zubereitung im Backofen ist einfacher, da hier das Mus nur von Zeit zu Zeit umgerührt werden muss. Beim Einkochen im Topf muss permanent gerührt werden, damit das Pflaumen-Zucker-Gemisch nicht anbrennt. Geben Sie die Pflaumen oder Zwetschgen auf ein tiefes Backblech oder in eine große Auflaufform. Je kleiner die Form ist, desto länger dauert das Einkochen des Muses. Früchte mit Zimtstangen, Sternanis und Zucker gründlich mischen. Etwa 2 Stunden backen. Zum Ende der Backzeit die Ofentür mit Hilfe eines Holzlöffels etwas offenstehen lassen, damit die restliche Flüssigkeit besser verdampfen kann. Während der Backzeit das Mus von Zeit zu Zeit umrühren, damit nichts ansetzen oder anbrennen kann.
  3. Die Gläser, am besten mit Twist-off-Deckel, gründlich säubern. Dann Deckel und Gläser ein paar Minuten heiß auskochen und etwas abtropfen lassen. Rum gleichmäßig unter das heiße Pflaumenmus rühren. Wer keinen Rum mag, lässt ihn einfach weg. Das Mus sofort in die vorbereiteten heißen Gläser füllen und fest verschließen. Die Gläser für 5 Minuten auf den Deckel stellen. Wieder umdrehen und an einem kühlen Ort aufbewahren. Das Pflaumenmus vor dem Öffnen 2 bis 3 Tage durchziehen lassen – dann schmeckt es besonders aromatisch. Geöffnete Gläser im Kühlschrank aufbewahren.
ca. 2 1/4 Stunden - Pro TL (10 g) 9 kcal, E 0,5 g, F 0,1 g, KH 2 g
Zwetschgennudeln
© Foodkitchen
Zwetschgennudeln

Zwetschgennudeln

Zutaten für 20 Stück

  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL abgeriebene Biozitronenschale
  • 1 Ei
  • 60 g zerlassene Butter
  • ca. 1⁄4 l lauwarme Milch
  • 20 kleine reife Zwetschgen
  • 100 g Butter zum Backen
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • Puderzucker oder Zimtzucker zum Bestäuben
Zubereitung
  1. Mehl, Hefe, Zucker, Zitronenschale, Ei, Butter und Milch mit dem Handrührgerät zu einem glatten Hefeteig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.
  2. Die Zwetschgen waschen und entsteinen. Die Butter in einem Bräter zerlassen.
  3. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, in 20 Stücke teilen, rund formen, mit je 1 Zwetschge füllen und wieder verschließen. Nebeneinander in den Bräter setzen, dabei in der Butter wenden. Ca. 15 Min. gehen lassen.
  4. Den Backofen auf 180 °C vorheizen und die Zwetschgennudeln auf der mittleren Schiene in ca. 40 Min. backen. Die einzelnen Zwetschgennudeln mit einer Gabel etwas auseinanderzupfen, mit Puder- oder Zimtzucker bestreuen. Nach Belieben Vanillesoße dazu reichen.
Zwetschgenkuchen
© seasons.agency / Gräfe & Unzer Verlag / Kramp + Gölling
Leckerer, fettarmer Zwetschgenkuchen mit Hefe und Buttermilch.

Zwetschgenkuchen vom Blech

Zutaten für ein Blech

  • 1,5 kg Zwetschgen
  • 250 g Grünkernmehl
  • 250 g Mehl
  • 250 ml Buttermilch
  • 150 g weiche Zucker
  • 40 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 EL Zimt
  • 1 Prise Salz
Zubereitung
  1. Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Mulde formen und Hefe hineinbröckeln.
  2. 100 g Zucker mit Buttermilch und Ei vermischen und die Masse zum Mehl geben. Mit einem Handmixer oder der Küchenmaschine verrühren.
  3. Die weiche Butter in kleinen Stückchen und eine Prise Salz dazugeben und solange mixen, bis sich der Teig von der Schüssel löst.
  4. Den Teig mit einem Handtuch zudecken und an einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen.
  5. In der Zwischenzeit die Zwetschgen halbieren und entsteinen.
  6. Das Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig auf dem Backblech ausrollen. Das Blech für 30 Minuten abdecken.
  7. Anschließend die Zwetschgen mit der Schnittseite nach oben auf dem Backblech verteilen und mit dem restlichen Zucker und Zimt bestreuen. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten bei 180°C backen.
Geschmortes Hähnchen mit Pflaumen und Roten Beten
© jalag-syndication.de
Geschmortes Hähnchen mit Pflaumen und Roten Beten

Geschmortes Hähnchen mit Pflaumen und Rote Bete

Zutaten für 4 Personen

  • 2 Zwiebeln
  • 700 g Hähnchenfleisch (Brust und Keulen)
  • 1 EL Olivenöl
  • 200 ml Geflügelbrühe (Glas)
  • 1 Zimtstange
  • 3 Rote Bete (vorgekocht)
  • 400 g Pflaumen
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 150 g Couscous
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung
  1. Die Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. Den Backofen auf 180°C (Umluft: 160°C) vorheizen. Das Hähnchenfleisch in einem heißen Bräter mit etwas Olivenöl anbraten.
  2. Die Zwiebeln, Brühe und Zimt hinzufügen und alles 20 Minuten im Ofen schmoren. Rote Bete in Spalten schneiden. Pflaumen waschen, entsteinen und vierteln. Rote Bete und Pflaumen zum Fleisch geben und zehn Minuten mitgaren.
  3. Couscous mit 1 TL Salz mischen, mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und quellen lassen. Das Hähnchenfleisch mit Gemüse und Couscous servieren.
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten - pro Person 470 kcal
Zwetschgen Streuselkuchen
© juefraphoto / iStock
Zwetschgen Streuselkuchen

Zwetschgen Streuselkuchen

Zutaten für ein Blech (30x40 cm, 16 Stücke)

Für den Teig:
  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 80 g Zucker
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 unbehandelte Zitrone, Abrieb
  • 2 Eier
  • 100 g weiche Butter

Für den Belag:

  • 1 kg Pflaumen
  • Mehl, zum Bestauben
  • 100 g Mehl
  • 100 g gemahlene Mandeln 80 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 100 g weiche Butter
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
Zubereitung
  1. Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde eindrücken und die Hefe hineinbröseln. 1 EL Zucker und 3 bis 4 EL lauwarme Milch zugeben und alles mit etwas Mehl vom Rand zu einem dickflüssigen Vorteig verrühren. Diesen mit Mehl bestauben und an einem warmen Ort zugedeckt ca. 15 Minuten gehen lassen.
  2. Den restlichen Zucker, Vanillezucker, Salz, Zitronenabrieb, Eier und Butter zufügen. Alles mit den Knethaken des Handrührgeräts gut verkneten. Dabei so viel von der übrigen Milch einarbeiten, bis der Teig weich aber nicht klebrig ist.
  3. Den Teig an einem warmen Ort zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen etwa verdoppelt hat.
  4. Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig auf dem Blech ca. 1 cm dick ausrollen und erneut ca. 15 Minuten zugedeckt gehen lassen.
    Inzwischen die Pflaumen waschen, halbieren, entsteinen und abtropfen lassen. Die Pflaumen leicht mit Mehl bestauben und auf dem Teig verteilen. Das Mehl mit Mandeln, Zucker und Vanillezucker vermischen. Die Butter zufügen und alles mit den Händen krümelig reiben. Die Streusel auf den Pflaumen verteilen und den Kuchen im Ofen ca. 50 Minuten backen. Herausnehmen, den Pflaumen-Streusel-Kuchen in Stücke schneiden und servieren.
Reneklode Edel-Pflaume Chutney
© Hana Richterova / iStock
Reneklode Edel-Pflaume Chutney

Hähnchenbrust mit Renekloden-Chutney

Zutaten für 4 Personen:

  • 600 g Renekloden (Edel-Pflaumen)
  • 1 EL Ingwer
  • 1 Schalotte
  • 1 kleine Chilischote
  • 5 EL Apfelessig
  • 60 g Rohrzucker
  • 2 Nelken
  • 1 Zimtstange
  • 100 g Ziegenweichkäse
  • 3 Zweige Thymian
  • 600 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 EL Olivenöl
Zubereitung
  1. Renekloden waschen, entsteinen un grob würfeln. Ingwer und Schalotte schälen, klein schneiden. Chili längs aufschneiden, entkernen und in Ringe schneiden.
  2. Renekloden mit Ingwer, Schalotte, Chili, Essig und Zucker in einen Topf geben. Nelken und Zimtstange hinzufügen. Alles aufkochen und ca. 30 Minuten kochen lassen. Zimt und Nelken entfernen.
  3. Ofen auf 180°C (Umluft: 160°C) vorheizen. Käse zerkleinern. Thymian waschen, trocken schütteln, Blätter zupfen. Fleisch abspülen, trocken tupfen. Öl erhitzen, Hähnchen je Seite 3 Minuten anbraten und würzen. Fleisch in eine feuerfeste Form legen. Käse und Thymian darauf verteilen. Ca. 10 Minuten backen. Filet mit Chutney servieren. Dazu passt frisches Ciabatta.
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten - pro Person 350 kcal
Renekloden
© thinkstockphotos
Renekloden

Renekloden-Apfelkuchen

Zutaten für 12 Stücke bzw. Ø 26 cm Springform

  • 300 g Renekloden
  • 1 großer Apfel
  • 1 Vanilleschote
  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier (Größe M)
  • 150 g Weizenmehl
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 5 EL Milch
  • 1 TL Puderzucker
Zubereitung
  1. Ofen auf 175°C (Umluft: 155°C) vorheizen. Renekloden waschen, halbieren und entsteinen. Apfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Springform (Ø 26 cm) einfetten. Vanilleschote längs aufschneiden, Mark herauschaben.
  2. Butter und Zucker mit einem Handmixer glatt rühren. Eier einzeln unterrühren. Mehle, Backpulver und Vanillemark mischen. Abwechselnd mit der Milch langsam verrühren.
  3. Teig in die Form geben. Apfel und Renekloden drauf verteilen. Im Ofen ca. 60 Minuten backen. Kuchen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten - pro Stück ca. 350 kcal
Zimtwaffeln mit Pflaumen-Blitzeis
© Foodkiss
Zimtwaffeln mit Pflaumen-Blitzeis

Zimtwaffeln mit Pflaumen-Blitzeis

Zutaten für 4 Personen

Für das Eis:

  • 350 g blaue Pflaumen
  • 2 EL Kokosblütenzucker
  • 100 ml Sahne
  • 1 EL Zitronensaft

Für die Waffeln:

  • 100 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • Salz
  • 2 Eier
  • 100 g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • 1⁄2 TL Zimtpulver
  • Fett für das Waffeleisen

Zubereitung

  1. Die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. Die Hälften nebeneinander auf einer Platte verteilen und für 2 Std. ins Tiefkühlfach stellen.
  2. Für die Waffeln die Butter mit dem Zucker und einer kleinen Prise Salz mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Nach und nach die Eier hinzufügen und unterschlagen. Mehl und Backpulver dazusieben und unterheben.
  3. Die angefrorenen Pflaumen mit dem Kokosblütenzucker und dem Zitronensaft und der Sahne im Mixer (oder in einem hohen Gefäß mit dem Stabmixer) zu cremigem Fruchteis pürieren und wieder ins Eisfach geben.
  4. Das Waffeleisen einfetten und erhitzen. Jeweils eine kleine Schöpfkelle Teig einfüllen, verteilen und das Waffeleisen schließen. Die Waffeln in 3–4 Min. goldbraun backen. Vanillezucker und Zimtpulver mischen und die Waffeln damit bestreuen.
  5. Die Waffeln auf Dessertteller geben. Das Pflaumeneis mit einem Eisportionierer oder einem Esslöffel zu Kugeln formen und dazu servieren. Dazu schmeckt leicht karamelisiertes Pflaumenkompott.

Tipp: Der Kokosblütenzucker verleiht dem Pflaumeneis ein feines Karamellaroma; er ist im Bioladen oder in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Falls Sie keinen bekommen, ersetzen Sie ihn durch braunen Zucker.


Zubereitung: ca. 35 Min.
Kühlen: 2 Std.
Pro Person ca.: 484 kcal, 6,8 g E, 24 g F, 61,3 g KH

Schinkenbrot mit Pflaumenchutney
© Foodkiss
Schinkenbrot mit Pflaumenchutney

Schinkenbrot mit Pflaumenchutney

Zutaten für 4 Personen

  • 300 g blaue Pflaumen
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 1 große rote Chilischote
  • Salz, Pfeffer
  • 1–2 TL Limettensaft
  • 4 Scheiben Krustenbrot (je ca. 80 g)
  • 40 g Butter
  • 8 Scheiben Schwarzwälder Schinken (ca. 120 g)

Zubereitung

  1. Die Pflaumen waschen, entsteinen und klein schneiden. In einem Topf mit dem Zucker mischen und 10 Min. Saft ziehen lassen.
  2. Die Zwiebel und den Ingwer schälen und fein hacken. Die Chilischote waschen, längs aufschneiden, die Samen entfernen und die Hälften fein schneiden. Alles unter die Pflaumen rühren, aufkochen und 10 Min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken und abkühlen lassen.
  3. Die Brote mit Butter bestreichen und mit dem Schinken belegen. Das Pflaumenchutney dazu reichen.

Zubereitung: ca. 25 Min.
Pro Person ca.: 403 kcal, 15,1 g E, 12,7 g F, 59,9 g KH

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