23. Februar 2017
Kochen mit Kokos

Kochen mit Kokos

Wo ist die Kokosnuss? Hier! Zum Glück hat sie niemand geklaut. Sie versteckt sich nur in diesen köstlichen Produkten. So viele, so verschieden – und jedes für sich superlecker und in der Küche vielseitig einsetzbar

kokosnus für die Schönheit
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kokosnus für die Schönheit

... Und dann ist sie auch noch wunderbar gesund: Unter der harten Schale der Kokosnuss stecken viele Vitamine, Mineralstoffe und nach neuesten Studien hochwertige Fettsäuren, die sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken sollen. Wir zeigen Euch auf den folgenden Seiten tolle Produkte mit der gesunden Kokosnuss. Los geht's!

Kokosmus
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Kokosmus

Kokosmus, auch Kokosbutter genannt, wird aus sehr fein gemahlenem Kokosnussfleisch hergestellt. Das weiße, cremige Mus könnt Ihr als Brotaufstrich verwenden, beim Kochen von indischen Currys und für Dessertcremes.

Tipp: Mischt für einen Frühstücksaufstrich 50 g Kokosmus (z. B. von Rapunzel, 215 g ca. 5 Euro) mit 1 TL Kakaopulver und 1 TL gehackten Gojibeeren.

Kokosmilch
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Kokosmilch

Das frische Fruchtfleisch reifer Kokosnüsse wird mit Wasser püriert. So entsteht die aromatische Kokosmilch. Sie ist ideal für asiatische Speisen, Suppen und Drinks. Oder als vegane Alternative zu Kuhmilch (z. B. „Kokosnuss Original“ von Alpro, 1 Liter ca. 3 Euro).

Tipp: Für eine Suppe 300 g TK-Erbsen mit 100 ml Brühe und 1 Dose Kokosmilch (z. B. von Alnatura, 400 ml ca. 2 Euro) 7 Min. kochen. Mit 1 TL Kurkuma und etwas Koriander pürieren.

Kokosblütensirup
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Kokosblütensirup

Werden die Blütenstände der Kokospalme angeschnitten, fließt süßer Kokosblütensirup heraus (z. B. von Tropicai, 350 g ca. 9 Euro). Für Kokosblütenzucker (z. B. von Kulau, 300 g ca. 5 Euro) wird der Sirup erhitzt. Beim Abkühlen bilden sich feine Zuckerkristalle. Sowohl Sirup als auch Zucker haben einen niedrigen glykämischen Index (weniger Heißhunger!) – ein guter Ersatz für den üblichen Haushaltszucker.

Tipp: Süßt frische Himbeeren mit dem Sirup – starkes Aroma! Crêpes schmecken toll mit einer Mischung aus Zimt und Kokosblütenzucker.

Kokosjoghurt
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Kokosjoghurt

Wenn Kokosmilch mit Joghurtkulturen versetzt wird, entsteht ein schneeweißer, veganer Joghurt. Ihr könnt ihn pur löffeln oder in der Küche wie andere Joghurts verwenden.

Tipp: Mischt 4 EL Kokosjoghurt (z. B. von Harvest Moon, 125 g ca. 2 Euro) mit 4 EL Mangopüree (frisch oder Dose) – eine sehr leckere Dessertcreme.

Kokosöl
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Kokosöl

Für Kokosöl wird getrocknetes Kokosnussfleisch kalt gepresst – und fertig (wie natives Olivenöl). Verwechselt es nicht mit gehärtetem und raffiniertem ungesunden Kokosfett, das bei uns schon seit Jahren z. B. zum Frittieren verwendet wird. Natives Kokosöl könnt Ihr in der Küche vielseitig einsetzen, z. B. für Salate oder zum Braten. Es duftet zwar leicht nach Kokos, schmeckt aber neutral.

Tipp: Bratet Euren Spargel doch mal in 1 TL nativem Kokosöl an (z. B. von Rewe Bio, 200 ml ca. 4 Euro) und verfeinert ihn mit etwas Sesam.

Kokosmehl
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Kokosmehl

„Kopra“ heißt das getrocknete Fruchtfleisch der reifen Kokosnuss. Für Kokosmehl wird es entölt und fein gemahlen. Mit dem ballststoffreichen und glutenfreien Mehl könnt Ihr panieren, Kuchen backen und Soßen andicken. Dank seiner leichten natürlichen Süße braucht Ihr für das Gericht dann weniger Zucker.

Tipp: Kokos-Cookies schmecken toll. Dazu 125 g Bio-Kokosmehl (z. B. von Dr. Goerg, 600 g ca. 9 Euro), 30 g Zucker, 2 EL gemahlene Mandeln, 125 g Butter und 2 Eier zu einem Teig verkneten, ruhen lassen und zu Keksen formen. Bei 160 Grad ca. 15 Minuten im Ofen backen.

Kokoswasser
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Kokoswasser

Die jungen, noch grünen Kokosnüsse liefern das Kokoswasser, auch Kokossaft genannt. Es enthält Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Natrium und Magnesium – das macht Kokoswasser zu einem idealen Durstlöscher nach dem Sport. Weil es außerdem isotonisch ist, nimmt der Körper es schnell auf. Mit der kalorienarmen und fettfreien Flüssigkeit könnt Ihr außer Sportdrinks auch Shakes und Smoothies zubereiten. Ein Spritzer Zitronen-, Limetten- oder Ananassaft macht Kokoswasser lecker fruchtig.

Tipp: Als Sportdrink (z. B. 200 ml „Natural Coconut Water“ von Vita Coco, 330 ml ca. 2 Euro) 50 ml Apfelsaft und 1 Prise Meersalz mischen.

Kokosflakes
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Kokosflakes

Die „Kopra“ (siehe Mehl) wird geraspelt bzw. gehobelt. So entstehen Flakes, Raspeln, Flocken oder Chips und landen pur oder angeröstet im Laden. Nehmt sie zum Kochen und Backen, probiert sie zum Panieren von Hähnchen, Fisch oder Gemüse sowie in der Sahne für die Kaffeetafel. Oder knabbert sie gleich weg.

Tipp: Kokosraspel (z. B. von Seeberger, 200 g ca. 1,70 Euro) anrösten und als Topping auf eine Kartoffel-Lauch-Suppe streuen – schmeckt exotisch!

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