8. März 2017
Die besten glutenfreien Rezepte

Die besten glutenfreien Rezepte

Bauchschmerzen und Müdigkeit haben Sie in Ihrem Leben stark beeinflusst - bis eine Glutenunverträglichkeit erkannt wurde? Eine bewusste Ernährung hilft Ihnen gezielt gegen Zöliakie vorzugehen, damit Sie Ihr Essen in Zukunft wieder bewusst genießen können.

Die besten glutenfreien Rezepte
© Anchiy/iStock
Die besten glutenfreien Rezepte

Was ist eine Zöliakie?

Laut der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V. sind ca. 1 Prozent der Deutschen von Zöliakie, also einer lebenslangen Glutenunverträglichkeit, betroffen. Bei ihnen reagiert der Dünndarm schon bei kleinsten Glutenmengen mit Entzündungsreaktionen, die auch chronisch werden können. Die Autoimmunerkrankung äußert sich durch Symptome wie:
  • Durchfall, Blähbauch und Bauchschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Gewichts- und Kraftverlust
  • Appetitlosigkeit
  • Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen wie Eisen
  • Osteoporose
Eine Blutuntersuchung beim Arzt liefert Gewissheit: Sind im Blut Antikörper vorhanden, wird eine Dünndarmbiopsie vorgenommen. Daran kann die endgültige Diagnose gestellt werden.

Was ist eine Gluten- bzw. Weizenunverträglichkeit?

Bei einer Unverträglichkeit gegenüber Gluten reagiert der Körper empfindlich auf das Klebereiweiß oder andere Bestandteile des Weizens mit sehr unspezifischen Symptomen. Die Unverträglichkeit kann plötzlich und in jedem Alter auftreten – und ist häufig eine vorübergehende Erscheinung, die sich mit einer glutenfreien Ernährung bessert. Die Symptome sind ähnlich die einer Zöliakie, jedoch können bei der Blutuntersuchung keine Antikörper festgestellt werden. Zusätzlich leiden Betroffene aber auch an:
  • Taubheit in Armen und Beinen
  • Muskelkrämpfe und Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Unwohlsein und Verwirrtheit
  • Antriebslosigkeit
  • Kreislaufprobleme
  • Ekzeme
  • gerötete oder geschwollene Zunge

Glutenfreie Rezepte

Um sich glutenfrei zu ernähren, müssen Zöliakie-Betroffene strikt auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten. Das ist für eine korrekte Diagnose besonders wichtig. Auch kann sich der Darm nur so erholen und die Entzündungen können abklingen. Wer an einer Unverträglichkeit leidet, sollte ebenfalls Gluten meiden, bis sich die Beschwerden gebessert haben. Erst dann sollten Sie Schritt für Schritt Gluten wieder in Ihre Ernährung aufnehmen. Um den Alltag zu erleichtern, haben wir daher auf den nachfolgenden Seiten leckere glutenfreie Rezepte für Sie zusammengestellt.
 
Ofengemüsesalat mit Quinoa und Feta-Creme
© Mizina/iStock
Ofengemüsesalat mit Quinoa und Feta-Creme

Ofengemüsesalat mit Quinoa und Feta-Creme

Zutaten:

  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 100 gr. Quinoa
  • 200 gr. Feta
  • 2 Baby-Römersalat
  • 200 ml Orangensaft
  • 1 Zucchini
  • 200 gr. Rispentomaten
  • 200 gr. kleine Kräuterseitlinge
  • 6 Stiele Zitronenthymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 Stiele Basilikum
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 7 EL Olivenöl
  • 5 EL Chardonnay-Essig
  • etwas Pfeffer
  • Fleur de sel

Zubereitung:

  1. Die Paprika, putzen, vierteln, entkernen und in 4-5 cm große Stücke schneiden. Die Zucchini putzen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Kräuterseitlinge putzen, längs halbieren und in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Dann die Tomaten putzen und halbieren.
  2. Die Zitronen-Thymianblätter zupft Ihr von den Stielen, die Rosmarinnadeln vom Zweig und anschließend hackt Ihr den Rosmarin und Zitronenthymian fein. Mischt Paprika, Zucchini, Pilze, Tomaten, Rosmarin und Zitronenthymian in einer Schüssel mit Essig und Olivenöl, würzt es mit Fleur de sel und Pfeffer. Das Ganze mariniert und mischt Ihr für 30 Minuten.
  3. Die Quinoa spült Ihr in einem Sieb unter fließend heißem Wasser ab. Den Orangensaft lasst Ihr mit 50 ml Wasser, Chiliflocken und Salz kurz aufkochen. Dann gebt Ihr den Quinoa hinzu, verrührt alles und lasst es zugedeckt bei milder bis mittlerer Hitze 10-12 Minuten garen und bei ausgeschalteter Herdplatte 20 Minuten quellen.
  4. Das Gemüse verteilt Ihr nebeneinander mit der Marinade auf einem Backblech. Im vorgeheizten Backofen backt Ihr bei 200 Grad auf der 2. Schiene von unten 15-20 Minuten. Dann nehmt Ihr es aus dem Backofen und lasst es abkühlen. Nun Quinoa zugeben und vorsichtig mischen. Den Römersalat putzen, waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen. Zuletzt den Römersalat vorsichtig unter das Gemüse heben.
  5. Den Käse zerkrümelt Ihr grob und gebt ihn in einen Rührbecher, 100 ml kaltes Wasser zugeben und mit dem Mixer schaumig rühren. Die Creme füllt Ihr in kleine Schalen. Den Ofengemüsesalat richtet Ihr auf einer Platte an, bestreut es mit Basilikum und serviert dazu die Feta-Creme.
Rosenkohl-Kartoffel-Stampf
© Halfpoint/iStock
Rosenkohl-Kartoffel-Stampf

Rosenkohl-Kartoffel-Stampf

Zutaten:

  • 300 gr. Rosenkohl
  • 750 gr. vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 50 gr. Maisgrieß
  • 4 Zanderfilets mit Haut
  • 5 Zwiebeln
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 EL Butter
  • 50 gr. Haselnussblättchen
  • etwas Zucker
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Thymian

Zubereitung:

  1. Zuerst die Kartoffeln schälen, in grobe Stücke schneiden, mit Salzwasser bedeckt zugedeckt aufkochen und bei mittlerer Hitze 15-20 Min. weich garen. Den Rosenkohl putzen, in kochendem Salzwasser 10 Min. garen, abgießen, abschrecken und abtropfen lassen.
  2. Zwiebeln halbieren, in Streifen schneiden und im großen Topf mit 1 EL Butter und 3 EL Öl andünsten. Mit Salz und einer Prise Zucker würzen, Brühe zugießen und aufkochen lassen. Anschließend für 10 Min. bei mittlerer Hitze weich dünsten. Rosenkohl in dünne Scheiben schneiden, einige Scheiben beiseite legen und 5 Min. mitdünsten.
  3. Polenta auf einen Teller geben, den Zander salzen, mit der Hautseite in den Grieß drücken und in einer Pfanne mit 3 EL Öl auf der Hautseite 1 Min. anbraten. Dann den Zander wenden, 1 EL Butter, Haselnussblättchen, Rosenkohlscheiben und etwas Thymian zugeben, alles bei mittlerer Hitze 1-2 Min. braten.
  4. Zuletzt die Kartoffeln abgießen, fein zerstampfen und unter die Rosenkohl-Zwiebeln mischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Dann den Zander mit den Rosenkohlscheiben, Haselnussblättchen und Thymian servieren.
Buchweizen-Palatschinken mit Brokkoli und Kirschtomaten
© PeteerS/iStock
Buchweizen-Palatschinken mit Brokkoli und Kirschtomaten

Buchweizen-Palatschinken mit Brokkoli und Kirschtomaten

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200 ml Milch
  • 900 gr. Brokkoli
  • 125 gr. Scarmorza
  • 250 gr. kleine Kirschtomaten
  • 2 Eier
  • 100 gr. Buchweizenmehl
  • 30 gr. getrocknete Tomaten
  • 200 g junger Blattspinat
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 25 gr. Pinienkerne
  • 60 gr. Butter
  • 4 EL Olivenöl
  • 4 EL Mineralwasser
  • Fleur de sel
  • etwas Öl zum Anbraten
  • Zucker
  • etwas Salz, Cayennepfeffer

Zubereitung:

  1. Gebt Milch, Eier, Mehl und etwas Salz in eine Rührschüssel, püriert es mit dem Schneidstab zu einem glatten Teig und lasst ihn für 30 Minuten quellen. Die getrockneten Tomaten schneidet Ihr quer in feine Streifen, übergießt es in einer Schüssel mit 100 ml kochend heißem Wasser und lasst es quellen. Den Spinat verlest, wascht und schleudert Ihr trocken. Die Schalotte und den Knoblauch würfelt Ihr fein. Brokkoli längs halbieren und bis zum breiten Stielansatz in 1 cm breite Scheiben schneiden (Stiel anderweitig verwenden). Den Scarmorza raspelt Ihr.
  2. Dann röstet Ihr die Pinienkerne in einer großen Pfanne ohne Fett goldbraun und lasst sie auf einem Teller abkühlen. Erhitzt 3 EL Olivenöl in der Pfanne und dünstet die Schalotten und den Knoblauch bei mittlerer Hitze. Brokkoli zugeben und unter Rühren 3 Minuten dünsten, mit Salz und Cayennepfeffer würzen. Die Tomaten mit Einweichwasser untermischen und abgedeckt bei milder Hitze 8-10 Minuten dünsten. Den Spinat untermischen und abgedeckt zusammenfallen lassen. Scarmorza und Pinienkerne unterrühren und auf dem ausgeschalteten Herd warm halten.
  3. Zerlasst die Butter in einer Pfanne und bräunt es leicht. Mit dem Schneidstab püriert Ihr es unter den Teig und rührt Mineralwasser mit dem Schneebesen kurz unter. Etwas Öl gebt Ihr in die Pfanne und backt nacheinander 8 Palatschinken, die Ihr mit je 4-5 EL von der Brokkoli-Mischung belegt, aufrollt und auf eine ofenfeste Platte legt. Im vorgeheizten Backofen haltet Ihr sie bei 100 Grad warm, bis alle Palatschinken gebacken sind.
  4. Restliches Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Tomaten bei mittlerer Hitze braten, bis sie aufplatzen. Mit 1-2 Prisen Zucker und etwas Fleur de sel würzen und mit den Palatschinken anrichten.
Hirsotto mit Pilzen
© Gräfe & Unzer Verlag / Peters, Janne/Seasons
Hirsotto mit Pilzen

Hirsotto mit Pilzen

Zutaten für vier Portionen:

  • 200 gr. Hirse
  • 500 gr. Kräuterseitlinge
  • 500 gr. Champignons
  • 200 ml trockener Weißwein
  • 20 gr. getrocknete Steinpilze
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 l Gemüsebrühe
  • 6 EL Sojasauce
  • 12 EL Olivenöl
  • 2 Römersalatherz
  • 2 TL Agavendicksaft
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Steinpilze in einer Schale mit 200 ml heißem Wasser übergießen und 10 Minuten einweichen. Währenddessen die Kräuterseitlinge und Champignons putzen, die Hälfte davon wird klein gewürfelt, der Rest in Scheiben geschnitten. Knoblauch und Zwiebel fein würfeln und Brühe in einem Topf erhitzen.
  2. Dann erhitzt Ihr 6 EL Öl in einen Topf, brät die Pilzwürfel hellbraun an, salzt und pfeffert sie. Knoblauch und Zwiebeln zugeben und kurz mitbraten, dann Hirse untermischen. Mit Weißwein alles ablöschen und fast vollständig einkochen lassen. Steinpilze und Einweich-Sud hinzugeben und so viel Brühe zugießen, bis alle Zutaten bedeckt sind. Das Ganze wird offen bei mittlerer Hitze unter Rühren 20-25 Minuten gegart. Dabei immer wieder etwas heiße Brühe zugießen, sobald sie von der Hirse fast aufgesogen ist.
  3. Den Römersalat putzen und längs halbieren, die eine Hälfte zerpflückt Ihr, die zweite Hälfte schneidet Ihr in dünne Streifen. Das restliche Öl erhitzt Ihr in einer Pfanne, brät Pilzscheiben darin hellbraun an und würzt es mit einer Prise Chiliflocken, Agavendicksaft und Sojasauce.
  4. Die Salatstreifen mischt Ihr unter den Hirsotto und richtet es mit Salatblättern und gebratenen Pilzen an.
Gefüllte Paprika
© martinturzak/iStock
Gefüllte Paprika

Gefüllte Paprika

Zutaten:

  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 125 gr. Hirse
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 150 gr. Schafskäse
  • 2 EL Olivenöl
  • etwas Salz, Pfefferminz

Zubereitung:

  1. Zuerst die Hirse in einem Sieb mit heißem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Knoblauch fein hacken, Zwiebel fein würfeln und beides im heißen Öl glasig dünsten. Dann die Hirse unterrühren und mit 250 ml Salzwasser auffüllen, zugedeckt aufkochen und bei milder Hitze 5 Min. kochen lassen. Hirse auf der ausgeschalteten Kochstelle 10 Min. nachquellen lassen.
  2. Paprika putzen, längs halbieren, entkernen und waschen. Schafskäse zerkrümeln, mit Pfefferminz unter die Hirse mischen und in die Paprikahälften füllen. Die gefüllten Paprikas in eine gefettete ofenfeste Form legen und 100 ml heißes Wasser zu den Paprikahälften gießen.
  3. Im heißen Ofen auf der mittleren Schiene bei 200 Grad für 30 Min. backen. Wir empfehlen dazu Kräuterquark.
Pilz-Trüffel-Ragout
© rudisill/iStock
Pilz-Trüffel-Ragout

Pilz-Trüffel-Ragout

Zutaten für vier Portionen:

  • 300 gr. braune Champignons
  • 300 gr. kleine Kräuterseitlinge
  • 250 ml Weißwein
  • 150 gr. Crème fraîche
  • 40 gr. Sommertrüffel
  • 500 ml Gemüsefond
  • 40 gr. Schalotten
  • 30 gr. Butter
  • 350 ml Schlagsahne
  • 120 gr. Polenta
  • 40 gr. reifer Tomme de Savoie (franz. Kuhmilchkäse)
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Basilikum

Zubereitung:

  1. Für das Ragout würfelt Ihr die Schalotten fein, putzt die Pilze und halbiert sie längs. 20 g der Butter erhitzt Ihr in einem flachen Topf und brät die Pilze darin bei mittlerer bis starker Hitze 3-4 Minuten an. Nun gebt Ihr die Schalotten dazu und brät für weitere 2-3 Minuten das Gemüse. Mit Weißwein ablöschen und 6-7 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen. 250 ml Sahne dazugeben und in 12-15 Minuten leicht cremig kochen lassen. Crème fraîche unterheben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und 20 g vom Trüffel in dünne Scheiben in das Ragout hobeln. Ragout beiseitestellen und abgedeckt warm halten.
  2. Für die Polenta kocht Ihr das Gemüsefond und die restliche Sahne auf und würzt es mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat. Die Polenta gebt Ihr unter Rühren mit dem Schneebesen hinzu und lasst es bei milder Hitze 10 Minuten quellen, dabei immer wieder mit dem Holzlöffel umrühren. Den Käse fein reiben und gemeinsam mit dem Basilikum und der restlichen Butter unter die Polenta rühren.

  3. Das Pilz-Trüffel-Ragout kurz aufkochen lassen, die Hitze reduzieren. Das Ragout mit der Polenta auf vorgewärmten Tellern anrichten und die restliche Trüffel in dünne Scheiben darüberhobeln. Ragout sofort servieren.

Honig-Crepes mit Granatapfel
© zeleno/iStock
Honig-Crepes mit Granatapfel

Honig-Crêpes mit Granatapfel

Zutaten für 8 Portionen:

  • 500 gr. Magerquark
  • 250 ml fettarme Milch
  • 3 Eier
  • 1 Granatapfel
  • 90 gr. Waldhonig
  • 125 gr. Buchweizenmehl
  • 20 gr. zerlassene Butter
  • 6 Minzblätter
  • 1 EL gerösteter Sesam
  • Salz

Zubereitung:

  1. Zuerst das Mehl mit einer Prise Salz und der Milch glatt rühren. Die Eier, 10 g von der Butter, gerösteter Sesam und 20 g vom Honig zu einem glatten Teig verrühren.
  2. Granatapfel halbieren, die Kerne herauslösen, dabei die weiße Haut entfernen und den Quark mit 40 g Honig glatt rühren. Die Minzblätter fein schneiden und mit den Kernen mischen.
  3. Eine gefettete Pfanne heiß werden lassen und ca. 6-8 dünne Crêpes backen. Jeweils 2 EL Quark daraufstreichen, mit einigen Kernen bestreuen und zusammenfalten. Die restlichen Kerne mit Minze und Honig darübergeben.
Kardamom-Parfait mit Vanille
© AnnaPustynnikova/iStock
Kardamom-Parfait mit Vanille

Kardamom-Parfait mit Vanille

Zutaten für vier Portionen:

  • 80 gr. Zucker
  • 2 Eier
  • 2 Eigelb
  • 330 ml Schlagsahne
  • 10 Kardamomkapseln
  • 3 EL Sesamsaat
  • 1 Vanilleschote
  • Salz

Zubereitung:

  1. Einen Tag zuvor brecht Ihr die Kardamomkapseln auf, löst die Samen heraus, röstet diese in der Pfanne, lasst sie abkühlen und im Mörser fein mahlen. Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten und abkühlen lassen. Die Vanilleschote ritzt Ihr längs ein, das Mark kratzt Ihr heraus, die Schote, 50 ml Wasser und Zucker werden aufgekocht. Die Menge lasst Ihr abkühlen, die Schote entfernt ihr wieder. Eine Terrinenform legt Ihr mit einem großen aufgeschnittenen Gefrierbeutel aus.
  2. Eier, Eigelbe, eine Prise Salz, Kardamom und Vanillesirup im Schlagkessel über dem heißen Wasserbad mit den Quirlen des Mixers schaumig schlagen. Anschließend im Eiswasser für 3-4 Minuten kalt schlagen. Die Sahne mit einer Prise Zucker halb steif schlagen. 1/3 der Sahne unter die Creme rühren, restliche Sahne und 2 EL Sesam vorsichtig unterheben. Masse in die Terrinenform geben, glatt streichen und mit der Folie bedeckt über Nacht einfrieren.
  3. Die Form nehmt Ihr ca. 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierfach, stürzt das Parfait aus der Form und entfernt die Folie. Das Parfait bestreut Ihr mit dem restlichen Sesam und schneidet je nach Belieben Obst in dicke Scheiben.
Mango-Milchreis
© Gräfe & Unzer Verlag / Rynio, Jörn/Seasons
Mango-Milchreis

Mango-Milchreis

Zutaten:

  • 300 ml Milch
  • 100 gr. Risottoreis
  • 200 ml Schlagsahne
  • 6 EL Zucker
  • 1 Mango
  • 2 TL Zitronensaft
  • Salz

Zubereitung:

  1. Zuerst 300 ml Milch und 200 ml Schlagsahne aufkochen. Dann 100 g Risottoreis und eine Prise Salz zugeben. Bei mittlerer Hitze zugedeckt unter gelegentlichem Rühren 20-25 Min. garen.
  2. Die Mango schält Ihr und das Fruchtfleisch schneidet Ihr vom Stein. Die Hälfte des Fruchtfleisches klein würfeln, den Rest in einem hohen Gefäß fein pürieren und mit 1-2 TL Zitronensaft würzen. Mangowürfel untermischen.
  3. Den lauwarmen Milchreis in eine Schüssel geben, 5-6 El Zucker unterrühren und das Mangokompott unterheben. Lauwarm servieren. Fertig!
Schnelle Zitronencreme
© Gräfe & Unzer Verlag / Kramp + Gölling/Seasons
Schnelle Zitronencreme

Schnelle Zitronencreme

Zutaten für vier Portionen:

  • 200 gr. Magerquark
  • 250 gr. Mascarpone
  • 200 gr. Kirschgrütze (aus dem Kühlregal)
  • 1 Bio-Zitrone
  • 40 gr. Puderzucker

Zubereitung:

  1. Die Bio-Zitrone heiß waschen, 1 TL Schale fein abreiben, die Zitrone halbieren und von einer Hälfte 2 EL Saft auspressen. Die restliche Zitrone in Spalten schneiden.
  2. Magerquark, Mascarpone, Zitronensaft und -schale in eine Schüssel geben und 40 g Puderzucker darübersieben, alles gut verrühren und kalt stellen.
  3. Kurz vor dem Servieren die Zitronencreme in Schälchen füllen. Kirschgrütze oder je nach Belieben eine andere Frucht (Fertigprodukt, Kühlregal) auf die Schälchen verteilen und mit Zitronenspalten verziert servieren.
Weiße Schoko-Mousse
© Gräfe & Unzer Verlag / Einwanger, Klaus-Maria/Seasons
Weiße Schoko-Mousse

Weiße Schoko-Mousse

Zutaten für vier Portionen:

  • 1,5 EL Zucker
  • 1 Baby-Ananas
  • 200 ml Schlagsahne
  • 150 gr. weiße Kuvertüre
  • Zitronenmelisse

Zubereitung:

  1. Die Schlagsahne in einem Topf erhitzen, beiseitestellen. In der Zwischenzeit 150 gr. weiße Kuvertüre klein hacken und in der Sahne unter Rühren schmelzen. Die Mischung in ein hohes Gefäß füllen und abgedeckt über Nacht kalt stellen.
  2. Eine Baby-Ananas schälen, vierteln und den Strunk herausschneiden. Das Fruchtfleisch klein würfeln.
  3. Den Zucker in einem Topf schmelzen und hellgelb karamellisieren. Die Ananas dazugeben und bei mittlerer Hitze ca. 5 Min. dünsten, bis der Zucker vollständig geschmolzen ist. Abkühlen lassen.
  4. Die Sahnemischung mit den Quirlen des Mixers wie Schlagsahne aufschlagen, bis eine schaumig-feste Masse entsteht. Die Mousse mit dem Ananaskompott in Schälchen füllen und mit Zitronenmelisse verziert servieren.
Obstsalat
© FotografiaBasica
Obstsalat

Obstsalat

Zutaten:

  • 60 ml Süßwein
  • 50 gr. brauner Zucker
  • 2 EL Weißweinessig
  • 3 EL Limettensaft
  • ein paar Trauben
  • 1 Mango
  • 1 Kiwi
  • eine handvoll Erdbeeren
  • 1 Apfel
  • 1 Banane
  • 150 ml Wasser
  • Minze

Zubereitung:

  1. Das Obst schälen, entkernen und klein schneiden. Zucker und Wasser in einen Topf geben und sirupartig einkochen. Essig und Limettensaft zugeben und abkühlen lassen.
  2. Dann die Minzblätter in feine Streifen schneiden, zusammen mit dem Obst mischen und 10 Minuten ziehen lassen. Mit Süßwein beträufeln und servieren.

Weitere glutenfreie Rezeptideen findet ihr bei den Küchengöttern.

Polenta mit Rosmarin-Zwiebeln

Zutaten

für 4 Personen

  • 1⁄2 l Milch
  • 1⁄2 l Gemüsebrühe
  • 250 g Polenta-Grieß (Instant)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL frisch geriebener Parmesan Salz, Pfeffer
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • 750 g rote Zwiebeln
  • 2–3 Knoblauchzehen
  • 2–3 Stiele Rosmarin
  • 6 EL Olivenöl
  • 100 g geraspelter Bergkäse
  • 40 g Mandelstifte

Zubereitung

  1. Milch und Gemüsebrühe zusammen in einem Topf aufkochen lassen. Den Polenta-Grieß einrühren und den Topf vom Herd nehmen. Die Polenta nach Packungsangabe in ca. 5 Min. zugedeckt ausquellen lassen. Butter und Parmesan unterrühren, die Polenta mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat würzig abschmecken. Offen lauwarm abkühlen lassen.
  2. Inzwischen die Zwiebeln schälen und längs sechsteln. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Rosmarin waschen, trocken schütteln und die Nadeln fein hacken. In einer großen Pfanne 4 EL Öl erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin 10 Min. bei mittlerer Hitze anbraten, die Pfanne regelmäßig rütteln und die Zwiebeln durchschwenken. Mit dem gehackten Rosmarin und je einer kräftigen Prise Salz und Pfeffer würzen.
  3. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Auflaufform (oder ein tiefes Blech) mit Backpapier auslegen. Die Polenta in die Form geben und mit einem Esslöffel kleine Dellen in die Oberfläche eindrücken.
  4. Die Rosmarin-Zwiebeln auf der Polenta verteilen. Den Käse mit den Mandelstiften mischen und darüber streuen. Das übrige Olivenöl darüber träufeln und die Polenta 25–30 Min. im Ofen (Mitte, Umluft 160 Grad) überbacken, bis Käse und Mandeln eine goldbraune Kruste bilden.

Zubereitung: ca. 40 Min.
Backen: ca. 30 Min.
Pro Person ca.: 629 kcal, 19,2 g E, 48,5 g F, 32 g KH

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