Mandel, Erdnüsse und Co. Nussmus selber machen: So einfacht geht's

Ob Mus aus Mandeln, Erdnüssen, Haselnüssen oder Cashewkernen – der Freiheit Nussmus zuzubereiten, sind keine Grenzen gesetzt. Gekauftes Mus ist je nach Nusssorte günstig bis teurer, sodass es sich oftmals lohnt, es ganz einfach selber zu machen. Wir verraten, wie es geht!

Mandelmus

Nüsse sind super gesund und eignen sich als Snack für zwischendurch, in Gebäcken und Broten oder im Müsli. Um Nüsse noch vielseitiger verwendbar zu machen, gibt es Nussmus. Es eignet sich wunderbar als Aufstrich, in Smoothies, im Porridge oder als Dip für Obst. Oftmals ist Nussmus aus dem Supermarkt aber recht teuer, sodass es sich häufig lohnt, es selbst herzustellen.

Darum sind Nüsse so gesund

Nüsse gelten als echtes Superfood – und das zurecht! Sie enthalten eine Menge gesunde Fette und Proteine sowie wichtige Vitamine, Spurenelemente und Ballaststoffe. Aufgrund ihres hohen Gehalts an Magnesium und Vitamin B sind Nüsse die perfekte Nervennahrung für zwischendurch. Die in ihnen enthaltenen Ballaststoffe regen zudem die Verdauung an. Wer besonders gerne Walnüsse ist, darf sich freuen: Sie enthalten eine große Menge an gesunden Omega-3-Fettsäuren. Auch Mandeln sollen den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen können. Cashewnüsse hingegen besitzen einen hohen Anteil an Kohlenhydraten, während Haselnüsse reich an Magnesium sind.

Nussmus herstellen – die Zutaten

Für Ihr Nussmus benötigen Sie 200 g Nüsse. Das ergibt ca. 150 ml Nussmus. Verwenden können Sie zum Beispiel Mandeln, Erdnüsse, Haselnüsse oder auch Kokosnuss. Zudem benötigen Sie einen Hochleistungsmixer.

Nussmus: Die richtigen Nüsse wählen

Für weißes Mandelmus sollten Sie blancierte Mandeln nehmen. Für braunes Mus eignen sich ungeschälte Mandeln. Tipp: Sind Ihnen die Mandeln im Nussregal zu teuer, schauen Sie in der Backabteilung. Dort gibt es häufig die Nüsse für weniger Geld zu kaufen. Auch Erdnüsse finden Sie bei den Knabbersnacks deutlich günstiger. Achten Sie jedoch darauf, dass diese nicht gewürzt sind. Wer es dennoch pikanter mag, kann gesalzene Erdnüsse für das Erdnussmus nehmen. Bei Haselnüssen wird es jedoch etwas kniffliger: Diese sind meistens noch von einem dünnen Häutchen bedeckt, welches das Mus bitterer schmecken lässt. Daher lohnt es sich hier nach geschälten Haselnüssen Ausschau zu halten oder sie selbst zu schälen. Tipp: Rösten Sie die Nüsse in der Pfanne, bevor sie püriert werden. 
Eine andere Möglichkeit ist Kokosnussmus. Greifen Sie hier entweder zu Kokosnussstücken oder Kokosraspeln, ebenfalls in der Backabteilung zu finden.

Zubereitung von Nussmus

  1. Geben Sie die Nüsse in einen Hochleistungsmixer oder in eine Küchenmaschine mit Messeraufsatz.
  2. Je nach Gerät dauert es, bis die Nüsse zu Nussmehl und anschließend zu Mus verarbeitet werden. Wenn die Masse noch nicht glänzt, lassen Sie sie 15 bis 30 Minuten ruhen, damit das Öl besser austritt. 
  3. Rühren Sie zwischendurch die Nussmasse durch, damit eine homogene Masse entsteht und keine Stückchen überbleiben.
  4. Ist das Mus fertig, füllen Sie es in ein Schraubglas und bewahren Sie es bei Zimmertemperatur auf. 
Das Nussmus können Sie nach Belieben mit Zimt, Vanille, Kardamom, Salz, Honig, Backkakao, Kokosöl oder Zuckerrübensirup verfeinern.

Die richtige Küchenmaschine

Um Nüsse zu Nussmus zu verarbeiten, braucht es einen Mixer oder eine Küchenmaschine, welche leistungsstark ist und nicht schnell überhitzt. Das sind unsere Top 3 Favoriten:
 
1. JTC OmniBlend V
Der Mixer von OmniBlend hat einen 2.238 Watt (3 PS) starken und robusten Motor mit Überhitzungsschutz und 38.000 Umdrehungen pro Minute. Zusätzlich gibt es 3 Geschwindigkeitsstufen, sowie einen 1,5 oder 2 Liter Aufsatz aus BPA-freiem Kunststoff, 6 Klingen-Kombi-Messer und 7 Jahre Garantie. Der OmniBlend V kostet ca. 200 Euro
 
2. Philips HR3868/00 Innergizer
Der Mixer von Philips ist mit einem 2.000 Watt starken Motor ausgestattet und schafft 45.000 Umdrehungen pro Minute. Er mixt zuverlässig Nüsse, Crushed-Ice, Eis-Sorbet, Smoothies und Milchshakes. Die abnehmbaren Teile sind spülmaschinengeeignet. Den Mixer gibt es für ca. 280 Euro.

3. Springlane Kitchen Hanno 
Etwas günstiger als die ersten beiden Mixer ist der von Springlane. Für ca. 150 Euro bringt der Mixer einen 2.000 Watt (2,7 PS) starken Motor und 32.000 Umdrehungen pro Minute mit. Er eignet sich zum Mixen, Mahlen und Pulsieren von Gemüse, Obst, Nüssen, gefrorenen Lebensmitteln wie Crushed-Ice. Der Behälter ist BPA-frei.

Datum: 24.08.2020
Autorin: Christina Liersch

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