8. September 2021
Herbstliche Lebensmittel: Saisonale Rezepte für die Jahreszeit

Herbstliche Lebensmittel: Saisonale Rezepte für die Jahreszeit

Der goldene Herbst weiß ganz genau, wie er uns verzaubern kann. Er bietet uns die letzten goldenen Sonnenstrahlen des Jahres, bis er dafür sorgt, dass die Bäume langsam ihre Blätter verlieren. Diese besondere Jahreszeit macht uns den Einstieg in den kalten Winter leichter. Auch kulinarisch hat der Herbst so einiges zu bieten.

Gemüse
© Unsplash/Alexander Schimmeck
Zu keiner Jahreszeit ist wohl die Lebensmittelvielfalt größer als im Herbst.

Tolle Obst- und Gemüsesorten feiern ihre Saison und warten nur darauf von uns genossen zu werden. Wir haben die gesündesten Lebensmittel mit ein paar einfachen, aber trotzdem leckeren Rezepten an dieser Stelle für euch zusammengefasst.

Gesunde Ernährung vor allem im Herbst wichtig

Wenn die Temperaturen wieder langsam fallen und wir uns für den Winter rüsten, ist eine gesunde Ernährung und insgesamt ein gesunder Lebensstil besonders wichtig. Durch die Umstellung von Sommer auf Herbst und Winter muss der Körper sich neu orientieren. Das kostet Energie, die dann wiederum bei den Abwehrkräften fehlt.

Eine gesunde Ernährung, die hauptsächlich auf Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten basiert, hilft euch die benötigte Energie auszugleichen und das Immunsystem mit wertvollen Vitaminen und Nährstoffen zu stärken. Vor allem die saisonalen Obst und Gemüsesorten im Herbst liefern wichtige Inhaltsstoffe.

Diese Lebensmittel haben Saison im Herbst

In keiner anderen Jahreszeit wird so viel geerntet wie im Herbst. Das macht es umso einfacher sich besonders frisch und saisonal zu ernähren. Die folgenden Lebensmittel haben im Herbst Saison:

  • Wurzelgemüse, wie etwa Karotten, Sellerie, Pastinaken, Radieschen, Rote Beete, Rettich oder Steckrüben.
     
  • Alle möglichen Kürbissorten sowie Süßkartoffeln.
     
  • Getreide, wie zum Beispiel Reis, Quinoa, Hafer oder Hirse.
     
  • Bohnen, Kichererbsen, Linsen oder andere Hülsenfrüchte.
     
  • Pilze, wie Champignons, Steinpilze oder Pfifferlinge.
     
  • Maronen, Walnüsse oder Haselnüsse.
     
  • Spinat, Kohl, Brokkoli oder Rucola.
     
  • Verschiedene Obstsorten, wie etwa Äpfel, Pflaumen, Quitten, Birnen oder Preiselbeeren.

Einen detaillierten Überblick über alle Gemüse- und Obstsorten, bekommt ihr in sogenannten Saisonkalendern.

Saisonales Obst und Gemüse nicht nur gut für Gesundheit

Wenn Ihr euch im Herbst von saisonalen Produkten ernährt, dann hat das nicht nur gesundheitliche Vorteile für euch, sondern es wirkt sich zudem positiv auf die Umwelt aus. Greift ihr im Supermarkt zu saisonalen Lebensmitteln, müssen nämlich keine künstlichen Bedingungen für das Obst und Gemüse geschaffen werden, um es hierzulande anzubauen. Andererseits muss es nicht aus anderen Ländern importiert werden.

Das hat wiederum den Vorteil, dass weniger CO₂ für den Transport und den Anbau in die Luft abgegeben werden. Wenn ihr also zu saisonalen und regionalen Lebensmitteln greift, leistet ihr damit einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz.

Herbstlicher Flammkuchen

Die Herbstzeit ist auch Flammkuchenzeit. Gerade in der etwas dunkleren Jahreszeit genießen wir gerne die berühmte Spezialität aus dem Elsass in allen möglichen Variationen. Ganz klassisch und lecker ist natürlich das Original mit Speck und Zwiebeln. Im Herbst kommen Flammkuchen besonders gut, beispielsweise mit einem leckeren Glas Federweißer.

Neben dem Original Flammkuchen sind, ähnlich wie bei Pizza, jedoch ganz viele unterschiedliche Variationen möglich, wie etwa mit Kürbis oder anderen herbstlichen Gemüsesorten. Süße Flammkuchen sind ebenfalls sehr beliebt, beispielsweise in der Kombination Birne, Walnuss, Ziegenkäse, Honig.

Einfach und lecker: Ofengemüse

Leckeres Ofengemüse ist doch im Prinzip zu jeder Jahreszeit ein Hochgenuss. Meist ändern sich je nach Jahreszeit nur die Gemüsesorten. Für den Herbst benötigen wir folgende Zutaten, die für vier Portionen ausreichen müssten:

  • ½ Hokkaido-Kürbis
  • 2 Pastinaken
  • 2 Karotten
  • 200 g Champignons
  • 150 g Soja-Joghurt
  • 1 EL Tahin-Paste (Sesam-Paste)
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • n. B. getrocknete Chiliflocken
  • Salz, Pfeffer

Zunächst schneidet ihr das Gemüse und die Pilze in mundgerechte Stücke. Gebt es in eine Schüssel und marinierte es mit Salz, Pfeffer, ein paar Chiliflocken sowie Olivenöl. Gebt außerdem noch den Rosmarin und gepressten Knoblauch dazu. Lasst die Marinade etwa eine halbe Stunde einwirken.

In der Zwischenzeit heizt ihr den Backofen auf etwa 180 Grad vor. Verteilt das Gemüse auf einem Backblech und schiebt es in den Ofen für etwa 20 Minuten. In dieser Zeit verrührt ihr den Joghurt mit der Tahin-Paste und etwas Salz.

Wenn euer Ofengemüse fertig ist, richtet ihr alles schön auf einem Teller an und träufelt euren Joghurt Dip darüber oder reicht ihn einfach so dazu. Dazu passt ein frischer grüner Salat.

Kürbisspalten
© Unsplash/Aneta Pawlik

Herbstzeit – Suppenzeit

Nichts wärmt uns im Herbst besser von innen als eine gesunde und reichhaltige Suppe. Dank der großen Auswahl an saisonalen Zutaten gibt es hier unendlich viele Möglichkeiten. Wie wäre es beispielsweise mit einer cremigen Kürbissuppe oder einer schnellen und gesunden Möhrensuppe? Dazu gibt es dann noch eine passende Einlage und schon ist ein leckeres und vor allem gesundes Herbst- und Wintergericht gezaubert.

Bratapfel als warmes Dessert

Wenn es draußen langsam kalt wird, darf natürlich der berühmte Bratapfel nicht fehlen. Serviert wird er meist mit einer leckeren Vanillesoße. Etwas gesünder wird es jedoch, wenn Ihr die Soße weglasst. Für einen Apfel benötigt ihr:

  • 1 säuerlicher Apfel
  • 1 EL Rosinen
  • 1 EL Apfelsaft
  • 10 g gehackte Mandeln
  • ½ EL Honig
  • 20 g Marzipan
  • Etwas Zimt

Legt zuerst die Rosinen im Apfelsaft für etwa eine Stunde ein. Schneidet den oberen Teil der Äpfel ab und entfernt das Kerngehäuse. Anschließend vermischt ihr die anderen Zutaten in einer Schüssel und gebt sie dann in den Apfel hinein. Packt den Deckel wieder drauf und gebt den Apfel dann in einer feuerfesten Form für etwa 25 Minuten bei 200 Grad in den vorgeheizten Backofen. Im Anschluss richtet ihr den Apfel mit oder ohne Vanillesoße auf einem Teller an.

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