3. Mai 2010
Vier Wahrheiten über dein Frühstück

Vier Wahrheiten über das Frühstück

Sich wohlfühlen und gleichzeitig leistungsstark bleiben: Die wichtigste Mahlzeit des Tages sollte nicht unter den Tisch fallen.

Frühstück 1
© Carmen Steiner - Fotolia
Frühstück 1

1. Kohlenhydrate machen die Taille schmaler - energiereiches Frühstück macht schlank

Das hat eine aktuelle Studie der Commonwealth University in Virginia gezeigt. Die Wissenschaftler teilten 94 übergewichtige Frauen im Alter von durchschnittlich 32 Jahren in zwei Gruppen ein. Die erste bekam über acht Monate ein kohlenhydratarmes Frühstück mit 290 Kalorien. Die Vergleichsgruppe hingegen frühstückte kohlenhydrat- und eiweißreich mit 610 Kalorien. Überraschendes Ergebnis: Die Gruppe mit dem kalorienreichen Frühstück hatte 18 Kilo verloren, während es bei der anderen Gruppe nur 4 Kilo waren. Die Probandinnen mit dem größeren Frühstück waren auch bei allen weiteren Mahlzeiten schneller satt und hatten weniger Heißhunger auf Süßes. Die Forscher erklären das Ergebnis damit, dass gerade ein kohlenhydrat- und eiweißreiches Frühstück den Stoffwechsel anregt. Die über Nacht geleerten Energiespeicher werden so schnell wieder gefüllt, damit wir am Vormittag wieder leistungsfähig und konzentriert sind. Mit fettreicher Nahrung geht das nicht so gut.

2. Frauen starten ausgewogener - ganze 17 Prozent essen morgens nie etwas

Den meisten fehlt die Zeit dazu. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Angestellten- Krankenkasse (DAK) unter 1000 Teilnehmern im Alter von 18 bis über 60 Jahren. Danach frühstücken Frauen häufiger als Männer. Sie greifen eher zu hellen Brotsorten. Frauen favorisieren Vollkornbrot, süße Brotaufstriche und Käse. Obwohl sie öfter allein essen, nehmen sie sich für ihr Frühstück eine halbe Stunde Zeit. Männern schmeckt es dafür in Gesellschaft besser.

Frühstück 2
© Barbara Pheby - Fotolia
Frühstück 2

Den BMI senken

3. Wer frühstückt, lebt gesünder - und wer es lässt, schadet sich selbst

So lautet das Ergebnis einer Studie der Universität Helsinki. In der Untersuchung wurden rund 10 000 Teilnehmer im Alter von 16 bis 70 Jahren nach ihren Frühstücks- und Trinkgewohnheiten sowie dem Gewicht gefragt. Dabei stellten die Forscher fest, dass diejenigen, die auf die morgendliche Mahlzeit verzichteten, viel häufiger zu ungesunden Snacks griffen. Auch rauchten sie öfter, tranken mehr Alkohol und bewegten sich weniger. Schlechte Frühstücksgewohnheiten von Jugendlichen setzen sich meist auch im Erwachsenenalter fort.

4. Morgens essen hält schlank - wer in der Früh regelmäßig etwas isst, nimmt nicht so leicht zu

Dieses Fazit zogen Wissenschaftler der University of Minnesota School of Public Health in einer 2008 erschienenen Studie. Die Forscher beobachteten fünf Jahre lang das Frühstücksverhalten von etwa 2200 Jugendlichen und deren Gewicht, Größe sowie ihre körperliche Aktivität. Das Ergebnis: Die Teilnehmer, die regelmäßig frühstückten, hatten einen niedrigeren Body-Mass-Index als diejenigen, die selten oder nie frühstückten. Ihr Körpergewicht lag rund zwei Kilo unter dem der Frühstücksmuffel. Zum Frühstück gab es jede Menge Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Proteine. Dafür nur wenig Fett.

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