Superfood Quinoa: DIESES Lebensmittel ist die bessere Alternative

Superfood Quinoa: DIESES Lebensmittel ist die bessere Alternative

Sogenannte Superfoods sind heutzutage sprichwörtlich in aller Munde. Auch Quinoa zählt zu den Produkten, die vermeintlich jeder im Schrank haben sollte. Wir erklären, welches Lebensmittel die bessere Alternative zum Pseudogetreide ist.

Bei Quinoa handelt es sich um ein sogenanntes Pseudogetreide. Sprich eine Pflanzenart, die nicht zur Familie der Süßgräser zählt – aber ähnlich wie Getreide verwendet werden kann. Quinoa, auch Reismelde genannt, wird in der Andenregion Südamerikas seit über 5.000 verzehrt. Die glutenfreien Samen gelten als äußerst gesundes Grundnahrungsmittel, das reich an Nährstoffen ist und viel Energie liefert. Und das nicht ohne Grund, denn Quinoa ist tatsächlich eine kleine Gesundheitsbombe.

So gesund ist Quinoa

In der Körnerfrucht aus den Anden steckt eine Extraportion Magnesium, Eisen und Eiweiß: Pro 100 g kommt Quinoa darüber hinaus auf etwa 6,86 g Ballaststoffe. Und: Insbesondere Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) können von Quinoa profitieren, ebenso wie von den glutenfreien Samen Amaranth und Buchweizen.

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Superfood Quinoa: DIESES Lebensmittel ist die bessere Alternative

So gesund Quinoa auch ist – der Import aus Südamerika mit langen Transportwegen drückt auf die Klimabilanz der Körnerfrüchte. Die nachhaltigere Alternative: Hirse aus deutschem Anbau.

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Hirse gehört zur Familie der Süßgräser und ist eine der ältesten Getreidesorten. Bereits in der Jungsteinzeit wurde das Spelzgetreide von Menschen kultiviert. Genauso wie Quinoa ist Hirse frei von Gluten und reich an Mineralstoffen wie Eisen, Calcium und Magnesium.

Insbesondere der Eisengehalt übertrifft mit etwa 9,00 mg pro 100 Gramm andere Getreidesorten sowie Quinoa deutlich. Darüber hinaus punktet Hirse mit 10,6 g Eiweiß pro 100 g und enthält außerdem viel Mangan und Flavonoide.

Hinsichtlich ihrer Vitamine ähneln sich beide Lebensmittel. In Hirse stecken unter anderem Vitamin C, E, verschiedene B-Vitamine. Quinoa stärkt Ihren Körper mit den Vitaminen B1, B2, C und E.

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Positiver Effekt auf Diabetiker

Besonders für Diabetiker ist der Verzehr von Hirse gesund, wie kanadische Forscher der Memorial University of Newfoundland herausgefunden haben. Und auch eine indische Studie der University of Agricultural Sciences ergab, dass das Spelzgetreide zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels beitragen kann. 

Fazit: Hirse ist nachhaltiger als Quinoa

In Sachen Gesundheit können Hirse und Quinoa gleichermaßen überzeugen. Jedoch: Was den CO₂-Abdruck angeht, ist Hirse die eindeutig nachhaltigere Alternative. Während Quinoa in Ecuador, Peru und Bolivien angebaut wird, stammt Hirse mittlerweile auch aus deutschem Anbau.

Tipp: Wenn Sie beim Kauf von Hirse auf deutsche Herkunft und biologische Erzeugung achten, können Sie in puncto Nachhaltigkeit nichts falsch machen. Auch online können Sie Bio-Hirse aus Deutschland kaufen, etwa bei biogewinner.de oder unter getreidemuehlen.de.

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