2. September 2021
Kuhmilch: Das passiert, wenn Sie täglich Kuhmilch trinken

Diese 5 Dinge passieren, wenn Sie täglich Kuhmilch trinken

Früher wurde ein hoher Milchkonsum als gesund eingestuft. Mittlerweile haben Studien gezeigt, dass der Verzehr auch schädlich sein und sich negativ auf die Gesundheit auswirken kann. Wir erklären, was passiert, wenn Sie täglich Kuhmilch trinken. 

Was Kuhmilch betrifft, gehen die Meinungen auseinander. Noch bis vor einigen Jahren wurde angenommen, dass ein regelmäßiger Verzehr gesund sei – und tatsächlich enthält Milch für den Körper wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine der B-Gruppe, Zink und Jod. Besonders wegen des enthaltenen Kalziums wird häufig angenommen, dass Milch gut für die Knochen sei. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gehören Milch sowie Milchprodukte zu den wichtigsten kalziumreichen Lebensmitteln. Trotzdem haben Studien innerhalb der letzten Jahre auch die negativen Auswirkungen von Milchkonsum auf die Gesundheit gezeigt, weshalb heutzutage immer mehr Menschen auf den Verzehr verzichten. Aber was stimmt in Bezug auf Milch denn nun – ist sie gesund oder ungesund? Wir erklären, welche 5 Dinge passieren, wenn Sie täglich Kuhmilch trinken.

Diese 5 Dinge passieren, wenn Sie täglich Kuhmilch trinken

1. Sie können Hautunreinheiten bekommen

Obwohl viele Menschen es nicht wissen, gehört Milch zu den Lebensmitteln, deren Verzehr Hautunreinheiten und Pickel hervorrufen kann. Doch woran liegt das? Milch und Milchprodukte enthalten Androgene – Hormone, die den Blutzuckerspiegel nach oben treiben. Dieser regt wiederum die Talgproduktion an, wodurch die Poren verstopfen und Pickel entstehen können. Dasselbe passiert übrigens, wenn sie Süßigkeiten essen. Studien zufolge erhöht Milchkonsum auch das Risiko für Akne. Ob und wie viele Unreinheiten sich bemerkbar machen, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

2. Ihre Darmflora wird gestärkt

In Deutschland leiden rund 10 bis 15 Prozent der Menschen an einer Laktoseintoleranz. Betroffene können den enthaltenen Milchzucker (Laktose) nicht verdauen, weshalb sie im Darm gären und Beschwerden wie Blähungen und Durchfall verursachen können. Ebenso können Menschen, die unter dem Reizdarmsyndrom leiden häufig Milchprodukte im Übermaß nicht gut vertragen. Für alle anderen wirkt sich der Konsum von Milch und Milchprodukten positiv auf die Darmflora aus. Die enthaltenen Milchsäurebakterien, beispielsweise in Naturjoghurt oder Kefir, besitzen eine probiotische Wirkung und regen die Darmtätigkeit an.

3. Milch kann Heißhunger vorbeugen

Wussten Sie, dass Milch das Hungergefühl reduzieren und so Heißhungerattacken vorbeugen kann? Durch den hohen Eiweißgehalt besitzt Milch einen niedrigen glykämischen Index, der den Blutzuckerspiegel stabilisiert. Das enthaltene Fett reguliert die Insulinausschüttung und sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. 

4. Sie können Gewicht zunehmen

Der Verzehr von Milch sollte sich allerdings in jedem Fall in Maßen halten. Denn im Umkehrschluss kann ein übermäßiger Verzehr auch deutlich das Kalorienkonto in die Höhe treiben. Sie besteht zwar zu 87 Prozent aus Wasser, jedoch enthält sie große Mengen Milchfett sowie Milchzucker. Das ist auch der Grund, weshalb Milch nicht als Getränk, sondern als Grundnahrungsmittel zählt. Das bedeutet natürlich nicht automatisch, dass jeder zunimmt, der täglich Milch trinkt. Allerdings kann ein übermäßiger Verzehr am Abnehmen hindern – beispielsweise macht Milch zusammen mit Zucker den täglichen Kaffee zur Kalorienbombe.

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5. Milch kann das Entstehen von Krankheiten begünstigen

Immer wieder werden Stimmen laut, dass der Verzehr von Milch das Entstehen von Krankheiten wie Krebs begünstigen kann. Klar ist jedoch, dass Milch Spuren von Antibiotika sowie entzündungsfördernde und laut Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) möglicherweise krebserregende Stoffe enthalten kann. Der in Milch enthaltene Einfachzucker Galactose steht im Verdacht Entzündungen im Körper fördern zu können und so erhöhte Entzündungswerte sowie einen damit einhergehenden oxidativen Stress zu verursachen. Dieser kann wiederum Krankheiten begünstigen.

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