2. September 2021
Krebserregende Wirkung: 3 Inhaltsstoffe in Lebensmitteln

3 Inhaltsstoffe in Lebensmitteln, die krebserregend wirken können

Dass Fertiggerichte und Co. ungesund sind, wissen mittlerweile die meisten Menschen. Aber welche Inhalts- und Zusatzstoffe darin sind besonders gefährlich? Wir erklären, welche 3 Inhaltsstoffe in Lebensmitteln krebserregend wirken können.

Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung ist die Grundlage für einen gesunden Körper. Am besten ist es, wenn man ausschließlich frische, unverarbeitete Lebensmittel zu sich nimmt. Im stressigen Alltag ist das jedoch nicht immer umsetzbar, sodass doch das ein oder andere Fertigprodukt auf unserem Teller landet. Aber worauf sollte man bei den Inhaltsstoffen achten? Wir erklären, welche Zusatzstoffe gesundheitlich bedenklich sind. 

Krebserregende Wirkung: 3 Inhaltsstoffe in Lebensmitteln

1. E102 – Tartrazin

Bei E102 Tartrazin handelt es sich um einen synthetischen gelben Farbstoff, der gesundheitlich bedenklich ist. Er befindet sich als Lebensmittelfarbstoff vermehrt in Produkten wie Senf, Fisch- und Fleischersatzprodukten, Likör und Wein, Süßigkeiten sowie Kuchen und Keksen. Er kann Hautausschlag und Atemnot hervorrufen und steht außerdem in Verdacht krebserregend zu wirken. Bei Kindern kann der Stoff bestehende Hyperaktivität oder ADHS verstärken, weshalb Lebensmittel mit einem entsprechenden Warnhinweis versehen werden müssen. Trotz seiner bedenklichen Wirkung, ist E102 Tartrazin in der EU erlaubt, jedoch sollte man laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nicht mehr als 7,5 Milligramm pro ein Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. In Produkten mit Bio-Qualität ist der Zusatzstoff, so wie die meisten anderen synthetischen Stoffe, verboten. 

2. E123 – Amaranth

E123 Amaranth ist ein chemisch hergestellter roter Lebensmittelfarbstoff, der meist in Spirituosen, Likören oder Kaviar enthalten ist. Studien zufolge kann er gesundheitliche Beschwerden wie allergische Hautreaktionen oder Atemnot verursachen. In Europa ist der Einsatz von E123 Amaranth in Lebensmitteln zugelassen, in den USA hingegen wird er als krebserregend eingestuft und ist dort deshalb verboten. 

3. E951 – Aspartam

Bei E951 Aspartam handelt es sich um ein umstrittenes künstlich hergestelltes Süßungsmittel. Das kalorienarme weiße Pulver ist um ein Vielfaches süßer als Zucker und in vielen verschiedenen Lebensmitteln enthalten. Dazu zählen beispielsweise Erfrischungsgetränke, Süßigkeiten, Kaugummis oder Milchprodukte. Ob E951 Aspartam gesundheitsschädlich ist, ist seit Längerem umstritten. Es steht im Verdacht, gesundheitliche Probleme wie Kopfschmerzen oder Gedächtnisverlust auslösen zu können. Bei einem Tierversuch von Wissenschaftlern aus Bologna bekamen Mäuse nach der Aufnahme großer Mengen Aspartam Krebs. Zuverlässige Studien, die einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Aspartam und Krebserkrankungen nachweisen, gibt es laut Experten bisher jedoch nicht.

 

Übrigens: In Bio-Produkten sind lediglich 47 von 316 Lebensmittel-Zusatzstoffen zugelassen. Greifen Sie also, wenn möglich, zu Lebensmitteln in Bio-Qualität.

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