19. Dezember 2012
Kalorienbomben an Weihnachten und gesunde Alternativen

Die größten Kalorienbomben an Weihnachten und gesündere Alternativen

Die Weihnachtszeit naht – und mit ihr die üblichen Kalorienbomben. Wir decken auf, worin am meisten Zucker und Fett steckt – und bieten Ihnen sinnvolle Alternativen. So behalten Sie Ihre Traumfigur auch über die Festtage hinaus.

Kalorienbomben zur Weihnachtszeit: Wir klären auf!
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Kalorienbomben zur Weihnachtszeit: Wir klären auf!

Kekse und Plätzchen: Naschen mit Folgen

Die Klassiker:
Klein und unauffällig sehen sie aus, haben es aber in sich: gebrannte Mandeln. Knapp 600 Kalorien verstecken sich in einer 100-Gramm-Tüte. Ähnlich reichhaltig: der Schoko-Weihnachtsmann mit rund 1100 Kalorien bei 210 Gramm. Christstollen verwandelt sich mit 340 Kalorien pro Scheibe in Hüftgold, Aachener Printen schlagen mit 86 Kalorien zu, dicht gefolgt von Zimtsternen mit 65 und Dominosteinen mit 50 Kalorien pro Stück.

Die Alternativen:
Wer seinen süßen Zahn mit weniger Kalorien befriedigen möchte, probiert es mal mit Anisplätzchen. Die sind quasi fettfrei und haben genauso viele Kalorien wie Clementinen: 20 kcal pro Stück. Leicht und süß sind Pfeffernüsse mit 25 Kalorien. Klein und fein: Marzipankartoffeln mit 21 Kalorien pro Kügelchen.

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Der Alkohol: Glühwein, Feuerzangenbowle & Co.

Die Klassiker:
Alkohol ist der vermeintlich unsichtbare Feind im Kampf gegen die Pfunde. Besonders teuflisch: die Feuerzangenbowle! Vollgepumpt mit Zucker ist sie mit 335 Kalorien pro Becher eine echte Kaloriensünde. Glühwein folgt mit beachtlichen 170 Kalorien.

Die Alternativen:
Weißweinschorle ist auf dem Weihnachtsmarkt zwar schwer zu finden, zum Dinner mit knapp 75 Kalorien pro 0,2 Liter aber perfekt. 0,1 Liter Sekt haben übrigens 85 Kalorien, ein kleines Pils 140 Kalorien.

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Frau Abnehmen
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Was essen wir an Heiligabend?

Die Klassiker:
Das klassisch deutsche Heiligabendessen ist gar nicht so harmlos, wie es klingt. Kartoffelsalat mit Würstchen bringt es kalorienmäßig relativ weit: rund 414 Kalorien pro 200-Gramm-Portion. Vorsicht auch bei des Deutschen Lieblingsalternative Fondue. Viele kleine Häppchen, in Fett gebraten, summieren sich zur dicken Überraschung.

Die Alternativen:
Beim Fondue auf jeden Fall zu Gemüsebrühe greifen, schmeckt fast genauso, spart aber bei den Kalorien. Greifen Sie außerdem ordentlich bei leichten Beilagen wie Salaten zu, dafür weniger bei Baguette mit fettigen Dips.

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Gans am ersten Weihnachtsfeiertag?

Die Klassiker:
Klarer Abräumer unter den Fettfallen ist das traditionelle Festtagsmenü – die Gans mit Klößen und Rotkohl. Blicken wir der Wahrheit ins Gesicht: Eine Portion (250 Gramm) Gans mit Haut hat 850, zwei Semmelknödel 280, Rotkohl 100 und Bratensoße rund 200 Kalorien. Das macht 1430 Kalorien – für ein einziges Essen! Erschreckend, wenn man weiß, dass Frauen im Schnitt gerade mal 1900 Kalorien am Tag benötigen, Männer mit Bürojob durchschnittlich 2500 Kalorien.

Die Alternativen:
Wer keinen Einfluss auf das Gans-Menü hat, kann durch das Weglassen der Haut schon einige Kalorien sparen. Leichtere Alternativen sind Hähnchen mit 360 oder Ente mit 560 Kalorien pro Portion. Wenn die Möglichkeit besteht, lieber an gesunden Beilagen wie Obst und Gemüse sowie Salat satt essen und zwischendurch Wasser trinken – füllt den Magen mit figurfreundlichen null Kalorien pro Glas. Immer populärer werden auch vegane Festtagsbraten auf Soja-Basis. Diese sind meist deutlich fett- und kalorienärmer.

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Silvester: Schlank und gesund ins neue Jahr starten

Die Klassiker:

Raclette ist ohne Zweifel eine der leckersten und praktischsten Erfindungen der Schweizer. Nicht nur ist Raclette eine sehr gesellige und gemütliche Mahlzeit, die die Kreativität beim Zusammenstellen der Pfännchen anregt, der namensgebende Käse macht es auch zu einer äußerst kalorien- und fettreichen Veranstaltung. Je nach Hauptzutaten, Beilagen, Saucen und Käsemengen können da pro Person gut und gerne 1400 bis 2000 kcal anfallen. Wenn dann am Silvesterabend noch zusätzliche Snacks und alkoholische Getränke wie Sekt, Bier und Bowle dazukommen, können einzelne Personen die 3000 Kalorien locker mal überschreiten.

Die Alternativen:

Da Raclette in vielen Familien und Freundeskreisen ein traditioneller Klassiker an Silvester ist, und das soziale Beisammensein und gemeinsame Genießen unserer Seele gut tun, soll niemand auf Raclette verzichten müssen. Mit ein paar einfachen Kniffen können Sie jedoch die Kalorienzahl drastisch reduzieren, ohne dabei am Genuss zu sparen. Raclette geht tatsächlich auch ohne fettigen Käse! Einfach das Gemüse in den Pfännchen braten und auf dem Teller mit gesunden Saucen und Dips garnieren, z.B. Kräuterquark, körnigem Frischkäse oder einer schmackhaften italienischen Tomatensauce. Wenn Sie nicht auf Käse verzichten möchten – was verständlich ist – greifen Sie gerne zu kalorien- und fettärmeren Varianten, die dennoch gut schmelzen, z.B. Mozzarella, und belegen Sie nur jedes zweite Pfännchen mit Käse. Das sorgt für Abwechslung und spart Kalorien ein.

Bonustipp in Sachen Alkoholkonsum: Trinken Sie zwischendrin immer wieder ein Glas Wasser. Das sorgt nicht nur dafür, dass Sie ein paar Alkoholkalorien einsparen, sondern führt auch zu einem erträglicheren Kater am Neujahrstag.

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