10. Februar 2018
Abnehmen mit Sirtfood - so funktioniert die Diät

Abnehmen mit Sirtfood - so funktioniert die Diät

Sie wollen frischer aussehen und auf gesunde Weise abnehmen? Mit der Sirtfood-Diät und zusätzlichem Sport ist das schnell möglich. Wir haben passende Sirtfood-Rezepte, die auf Lebensmittel mit Sirtuinen basieren und verraten Ihnen, wie die neue Trend-Diät funktioniert.

Schokolade ist hervorragend geeignet zum Kochen und Backen.
© Lilechka75/iStock
Schokolade ist hervorragend geeignet zum Kochen und Backen.
© Kramp & Gölling/Gräfe und Unzer Verlag
Buchtipp: Abnehmen mit Sirtfood: Mehr Tipps, Rezepte und ein 2-Wochen-Abnehmprogramm findet ihr in "Abnehmen mit Sirtfood" von Prof. Dr. med. Bernd Kleine-Gunk (GU, 128 S., 12,99 Euro).

Das ist Sirtfood

Die beiden Ernährungswissenschaftler Aidan Goggins und Glen Metten prägen den Begriff der Sirtfood-Diät. Ähnlich wie bei der Low Carb Diät setzt die Sirtfood-Diät auf Proteine, sogenannte Sirtuine.

Sirtuine sind eine Gruppe von körpereigenen Proteinen, die bestimmte Funktionen in den Zellen wie beispielsweise den Zellschutz und Zellstoffwechsel übernehmen. Derzeit sind sieben Sirtuine im menschlichen Körper bekannt, die u.a. durch Sirtfood angeregt werden sollen.

So funktioniert die Diät

Die Sirtfood-Diät lässt sich in drei Phasen einteilen.

Phase 1
Am ersten bis zum dritten Tag werden nur 1000 kcal in Form von grünen Säften und einer Hauptmahlzeit aufgenommen. Die Säfte werden z. B. aus Sellerie, Äpfeln, Grünkohl oder Rucola hergestellt. Die Hauptmahlzeit sollte proteinrein und sättigend sein. Das verhindert Heißhunger.

Phase 2
Jetzt werden die Kalorien auf 1500 erhöht. Der Speiseplan erweitert sich auf zwei Hauptmahlzeiten und zwei grüne Säfte pro Tag. Diese Phase wird so lange durchgezogen, bis das Wunschgewicht erreicht ist.

Phase 3
In der letzten Phase wird das Gewicht wieder stabilisiert, sodass der Kalorienbedarf nun bei 1800 kcal täglich liegt. Sirtfoods und Eiweiß stehen weiterhin auf dem Speiseplan. Wichtig ist es jetzt, nicht in alte Essensmuster zurückzufallen, um den Jojo-Effekt zu verhindern.

Lebensmittel mit Sirtuinen

  • Buchweizen
  • Knoblauch
  • Petersilie
  • Sellerie
  • Grüner Tee
  • Kurkuma
  • Walnüsse
  • Soja
  • Erdbeeren
  • Zartbitterschokolade
  • Schwarzer Kaffee
  • Chilis
  • Grünkohl
  • Kapern
  • Blaubeeren
  • Rote Zwiebeln
  • Rucola
  • kaltgepresstess Olivenöl
  • Rotwein

Auswirkungen auf den Körper

Das sich die Proteine effektiv auf den Körper auswirken, macht ihre Wirkung deutlich, denn mit ihnen können Sie erfolgreich abnehmen, sich fitter und jünger fühlen. Der Grund für die positiven Veränderungen liegt an den Aufgaben, die sie im Körper leisten:

  • Zellen werden repariert
  • Die Zellalterung wird verlangsamt
  • Heißhungerattacken werden verhindert
  • Die Fettverbrennung wird angekurbelt
  • Stärkung des Immunsystems
  • Schutz vor Stress

Sirtfood-Diät – das sind die Risiken

Auch wenn Sirtuine für unseren Körper scheinbar wichtig sind, raten jedoch viele Ernährungsexperten von der Trend-Diät ab. Drei Tage lang nur 1000 Kalorien zu sich zu nehmen, ist nicht nur schwierig, sondern vor allem auch ein Garant für einen Jo-Jo-Effekt. Zudem kann man sich allein von den Lebensmitteln der Sitfood-Liste nicht ausgewogen ernähren. Auf Dauer ist diese Diät also nicht zu empfehlen. Auch geht man davon aus, dass der Körper durch den Kalorienmangel einiges an Wasser verliert und dies der Grund für den enormen Gewichtsverlust ist.

Auf den folgenden Seiten haben wir für Sie leckere und gesunde Rezepte mit Sirtfood zusammengestellt!

Amerikanische Pancakes sind schnell und einfach zu backen.
© Kramp & Gölling/Gräfe und Unzer Verlag
Amerikanische Pancakes sind schnell und einfach zu backen.

Buchweizen-Pancakes mit Apfelmus

Zutaten für 2 Personen:

  • 25 g Buchweizenmehl
  • 25 g Dinkelmehl (Type 630)
  • 3 Äpfel
  • 2 EL Milch
  • 50 ml Wasser
  • 1 Ei
  • 1 EL gehackte Walnusskerne
  • 1 Dattel
  • 1 Stange Zimt
  • 1/3 TL Backpulver
  • 1 TL Sonnenblumenöl
  • etwas Zitronensaft
  • Salz

Zubereitung:

  1. Mischen Sie für die Pancakes beide Mehlsorten mit einer Prise Salz und Backpulver. Geben Sie Milch und Ei dazu und verrühren Sie die Zutaten mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig. Anschließend zugedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Für das Apfelmus schälen und vierteln Sie die Äpfel, entfernen den Stielansatz und schneiden die Viertel in Stücke. Halbieren, entsteinen und schneiden Sie die Dattel in kleine Stücke. Geben Sie die Apfel- und Dattelstücke mit 50 ml Wasser, Zimtstange und Zitronensaft in einen Topf und dünsten Sie es bei mittlerer Hitze für 10 bis 15 Minuten.
  3. Fetten Sie eine beschichtete Pfanne mit etwas Öl ein. Geben Sie den Teig in sechs Portionen hinein und lassen Sie den Teig in der Pfanne verlaufen. Sobald die Oberfläche fest ist und sich Luftlöcher bilden, wenden Sie den Pancake und backen ihn fertig.
  4. Servieren Sie die Pancakes mit dem lauwarmen Apfelmus und bestreuen Sie sie mit gehackten Walnusskernen.
Lecker und frische Apfelgerichte.
© Kramp & Gölling/Gräfe und Unzer Verlag
Lecker und frische Apfelgerichte.

Apfel-Carpaccio mit Frühlingsquark

Zutaten für 2 Personen:

  • 250 g Magerquark
  • 50 ml Wasser
  • 20 g Walnusskerne
  • 2 Äpfel
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 6 Radieschen
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 1 Beet Kresse
  • 2 EL gemischte TK-Kräuter
  • 2 Msp. Chiliflocken
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Rösten Sie die Walnüsse in einer beschichteten Pfanne, bis sie leicht bräunen. Lassen Sie sie dann abkühlen und hacken Sie sie grob. Waschen Sie die Zitrone heiß ab, trocknen Sie sie ab, pressen Sie den Saft heraus und mischen Sie sie mit 50 ml Wasser.
  2. Für den Frühlingsquark die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und samt Grün in feine Ringe schneiden. Waschen, putzen und schneiden Sie die Radieschen in Scheiben. Rühren Sie beides unter den Quark und geben Sie evtl. 2-3 EL Wasser oder Mineralwasser hinzu. Mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und 3 Msp. Zitronenschale abschmecken.
  3. Waschen, entkernen und schneiden Sie die Äpfel in dünne Ringe. Beträufeln Sie sie mit Zitronenwasser und legen Sie sie anschließend auf zwei Teller.
  4. Geben Sie den Frühlingsquark in die Mitte auf das Apfelcarpaccio, schneiden Sie Kresse und Walnüsse klein und bestreuten Sie damit das Carpaccio.
Fruchtig, frisch und gesund - der rote Smoothie.
© Kramp & Gölling/Gräfe und Unzer Verlag
Fruchtig, frisch und gesund - der rote Smoothie.

Roter Sirt-Smoothie

Zutaten für 2 Gläser:

  • 200 g blaue Trauben
  • 200 g Radicchio
  • 100 g TK-Himbeeren
  • 1 EL Kakao-Nibs

Zubereitung:

  1. Waschen Sie den Radicchio, schneiden Sie den Strunk heraus und hacken Sie die Blätter grob. Die Trauben waschen und die blauen Trauben vom Stiel zupfen. Die Himbeeren vorsichtig waschen und trocken tupfen.
  2. Pürieren Sie den gehackten Radicchio, die blauen Trauben und Himbeeren mit 250 ml Wasser im Standmixer fein.
Gesund, warm und lecker - ein grüner Smoothie.
© Kramp & Gölling/Gräfe und Unzer Verlag
Gesund, warm und lecker - ein grüner Smoothie.

Matcha Latte

Zutaten für 2 Gläser:

  • 500 ml Sojadrink
  • 2 Sternanis
  • 1 Stange Zimt
  • 1 TL Matcha-Pulver
  • etwas Ahornsirup oder Honig

Zubereitung:

  1. Sojadrink mit Zimstange und Sternanis in einem Topf ca. 5 Minuten zugedeckt bei schwacher Hitze köcheln lassen.
  2. Nehmen Sie den Topf vom Herd und holen Sie die Zimstange und Sternanis heraus. Geben Sie Matcha-Pulver dazu und schlagen Sie die Latte schaumig auf. Je nach Belieben können Sie es mit Honig oder Ahornsirup süßen.
Leckere, frische und gesunde belegte Brote.
© Kramp & Gölling/Gräfe und Unzer Verlag
Leckere, frische und gesunde belegte Brote.

Crostini mit Tapenade und Rucolasalat

Zutaten für 2 Personen:

  • 100 g Kirschtomaten
  • 60 g schwarze, entsteinte Oliven
  • 2 Blätter Grünkohl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Sardellenfilet in Salzlake
  • 1 Bund Rucola
  • 1 Vollkornbrötchen
  • 1 EL Aceto balsamico
  • 1 TL Kapern
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/4 TL Kräuter der Provence
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Waschen Sie die Grünkohl-Blätter, schütteln Sie sie trocken, zupfen Sie sie vom Strunk und schneiden Sie sie klein. Vierteln Sie die Oliven. Den Knoblauch schälen und hacken, Sardellenfilet kalt abspülen und klein schneiden. Pürieren Sie alles mit Kräuter der Provence und Olivenöl im Mixer, geben Sie evtl. 1-2 EL Wasser hinzu und würzen Sie es mit Salz und Pfeffer.
  2. Rucola waschen, trocken schütteln, grobe Stiele wegschneiden und die Blätter kleiner schneiden. Waschen und halbieren Sie die Tomaten und entfernen Sie die Stielansätze. Vermengen Sie Rucola und Tomaten mit Aceto balsamico, Olivenöl, Salz und Pfeffer.
  3. Schneiden Sie das Vollkornbrötchen in dünne Scheiben, rösten Sie diese im Toaster, bestreichen Sie sie mit Tapenade und servieren Sie sie zusammen mit dem Rucolasalat.
So kocht ihr Asia-Coleslaw.
© Kramp & Gölling/Gräfe und Unzer Verlag
So kocht ihr Asia-Coleslaw.

Asiatischer-Coleslaw

Zutaten für 2 Personen:

  • 100 g Curry-Mango-Tofu
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1/2 kleiner Rotkohl
  • 1 kleiner Apfel
  • 1 Möhre
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 kleine rote Chilischote
  • Saft von 1 Limette
  • 1/2 TL Rohrohrzucker
  • 3 EL Korianderblätter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung:

  1. Rotkohl waschen, längs halbieren, den Strunk herausschneiden und beide Hälften in dünne Streifen schneiden. Salzen und mit den Händen (Einweghandschuhe benutzen) kneten, bis der Kohl weich ist. Dann 10 Minuten ziehen lassen.
  2. Schälen Sie die Möhre, waschen und vierteln Sie den Apfel und entfernen Sie die Kerne. Raspeln Sie beide Zutaten und mischen Sie sie mit 1 1/2 EL Limettensaft.
  3. Ingwer schälen und fein hacken, die Chili halbieren, Kerne entfernen und die Schote fein hacken. Beides mit Limettensaft, Zucker und Salz verrühren und Olivenöl unterheben.
  4. Waschen, putzen und schneiden Sie die Frühlingszwiebeln in feine Ringe. Vermischen Sie die Hälfte davon mit Apfel, Dressing, Rotkohl und Möhren und die andere Hälfte mit Koriander. 15 Minuten ziehen lassen.
  5. Tofu in Würfel schneiden. Salat damit belegen und mit den übrigen Zwiebeln und Koriandergrün bestreuen.
Kartoffelgerichte kommen immer gut an.
© Kramp & Gölling/Gräfe und Unzer Verlag
Kartoffelgerichte kommen immer gut an.

Indische Kartoffeln mit Ingwerspinat

Zutaten für 2 Personen:

  • 6 kleine Pellkartoffeln vom Vortag
  • 250 g TK-Blattspinat
  • 100 g Joghurt (1,5% Fett)
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL gemahlene Kurkuma
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 2 Msp. Chiliflocken
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Halbieren oder dritteln Sie die Kartoffeln. Schälen und schneiden Sie die Zwiebel in Ringe. Schälen und hacken Sie Knoblauch und Ingwer fein.
  2. Erhitzen Sie 1/2 TL Öl in einem Topf und dünsten Sie darin Knoblauch und Ingwer an. Geben Sie Spinat dazu, salzen, pfeffern und lassen Sie ihn bei mittlerer Hitze zugedeckt auftauen. Weitere 3-5 Minuten garen.
  3. Inzwischen das übrige Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin goldgelb braten, Kartoffeln hinzufügen, mit Garam Masala, Salz und Pfeffer würzen und bei mittlerer Hitze in 5-6 Minuten knusprig braten. Salzen und pfeffern Sie den Joghurt leicht.
  4. Richten Sie den Teller mit den Kartoffeln an und reichen Sie den Joghurt als Dip.
Köstliche Lammgerichte sind schnell und einfach zu kombinieren.
© Kramp & Gölling/Gräfe und Unzer Verlag
Köstliche Lammgerichte sind schnell und einfach zu kombinieren.

Lamm-Tajine mit grünen Bohnen

Zutaten für 2 Personen:

  • 250 g Lammfleisch (aus der Keule)
  • 250 g grüne Bohnen
  • 200 ml Lammfond (oder Rinderfond)
  • 4 Datteln
  • 2 Zwiebeln
  • 1 dicke Möhre
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/2 Bund Koriandergrün
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL gemahlene Kurkuma
  • 1/2 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 2-3 Msp. Chilipulver
  • Saft von 1 Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Fleisch von Fett und Häuten befreien und in Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Mit den Gewürzen, 3 EL Zitronensaft und Öl in einer Schüssel mischen. Petersilie und Koriander waschen, trocken schütteln, samt Stielen klein schneiden und mit Fleisch und Marinade vermengen. Zugedeckt für ca. 6 Stunden im Kühlschrank marinieren.
  2. Heizen Sie den Ofen auf 180° vor. Waschen, putzen und schneiden Sie die Bohnen in 4 cm lange Stücke. Möhren schälen, putzen, in 4 cm lange Stücke schneiden, diese längs vierteln. Gemüse mit Fleisch samt Marinade in einer ofenfesten Form mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Garen Sie es zugedeckt im Ofen für ca. 1,5 Stunden. Vierteln und entkernen Sie die Datteln und mischen Sie sie etwa 15 Minuten vor Ende der Garzeit unter das Fleisch. Vor dem Servieren mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
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