3 Superfoods, die überraschend giftig sind

3 Superfoods, die überraschend giftig sind

So gesund und lecker Superfoods vielleicht auch sind. Einige Exemplare sind tatsächlich auch ganz schön giftig. Bei welchen Superfoods Vorsicht geboten ist und warum, erklären wir Ihnen hier.

Ob Chiasamen, Gojibeeren, Ingwer, Zitronen, Pilze, Beeren oder Nüsse. Von Superfoods können wir gar nicht genug bekommen! Die Superhelden unter den Lebensmitteln schmecken aber nicht nur richtig lecker, sie stecken auch voller wichtiger Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Doch Vorsicht. Einige Superfoods sind trotzdem mit Vorsicht zu genießen, denn sie sind überraschend giftig.

Diese Superfoods sind überraschend giftig

1. Muskatnuss

Muskatnuss verleiht vielen Gerichten eine herrlich warme Würze. In Suppen, Kartoffelbrei und Eintöpfen ist das Gewürz ein echtes Highlight. Und tut sogar etwas für unsere Gesundheit. Die Nuss kann zum Beispiel Verdauungsbeschwerden lindern und soll sogar bei Gedächtnisproblem, Schlaflosigkeit und Herzschwäche helfen. Bei all den positiven Eigenschaften sollten Sie aber auch nicht die negativen aus dem Blick verlieren: Wird Muskatnuss überdosiert, kann es zu Benommenheit, Herzrasen, Kopf- und Magenschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen kommen. Zwar ist eine Vergiftung mit Muskatnuss erst ab einer Menge von fünf Gramm möglich, gut zu wissen ist es trotzdem.

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2. Kürbis

Ja, auch der Kürbis kann unter gewissen Umständen der Gesundheit schaden. Schmeckt Ihr Kürbis bitter, sollten Sie das Gemüse auf keinen Fall verzehren. Auch sollten Sie nicht versuchen, das Gemüse durchs Kochen oder Würzen genießbarer zu machen. Wie alle Familienmitglieder der Kürbisgewächse, zu denen auch Zucchini und Gurken zählen, enthält auch Kürbis Cucurbitacin. Den Stoff produzieren Kürbisgewächse normalerweise, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Essen Menschen bitteren Kürbis, kann dies zu Übelkeit, Erbrechen und schweren Magenkrämpfen führen. 

3. Pilze

Pilze sind schon per se ein heikles Thema. Schließlich gibt es selbst von vielen Speisepilzen auch Doppelgänger im Wald. Doch damit nicht genug. Denn selbst wenn die Pilze gesundheitlich unbedenklich sind, geht noch immer eine Gefahr von ihnen aus. Und zwar dann, wenn Pilze falsch gelagert werden - beispielsweise in einer Plastiktüte oder einem luftdichten Behälter. Durch das Mikroklima haben Bakterien besonders leichtes Spiel, die Pilze zu besiedeln, das Eiweiß zu zersetzen und eine Pilzvergiftung auszulösen. Auch alte Pilze sollten aus demselben Grund nicht mehr verzehrt werden.

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