Gewichtszunahme Kalorienfallen: 5 überraschende Dinge, wegen denen wir zunehmen

Warum wir zunehmen, ist theoretisch klar: Wir nehmen mehr Kalorien zu uns, als wir verbrennen. Dennoch sind die Umstände häufig komplizierter und nicht so einfach zu durchschauen. Wir verraten Ihnen vier überraschende Dinge, die für unfreiwillige Extrakilos sorgen können.

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Achtung Kalorienfallen: 5 Dinge, die Schuld daran sind, dass wir zunehmen

Nicht nur eine Phase von geringer Selbstdisziplin, die Lust auf Schokolade während stressiger Zeiten oder keine Zeit zum Kochen können ein paar extra Kilos auf unsere Hüften befördern. Hinter der Gewichtszunahme können ganz simple Gründe stecken, die sich klammheimlich in unserem Alltag breit machen und die wir gar nicht als solche bemerken. Wir verraten, aus welche überraschenden Gründen wir zunehmen.

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1. Magnesiummangel sorgt für übersteigerten Appetit

Was hat Magnesium mit unserem Gewicht zu tun? Mehr, als Sie vielleicht denken. Damit unser Stoffwechsel einwandfrei funktioniert, benötigt der Körper ausreichend Magnesium.

Liegt ein Magnesiummangel vor, kann die aufgenommene Nahrung nicht ideal verwertet werden, sodass wir trotz Essen weiterhin Appetit verspüren. Die Folge: Wir essen immer weiter, obwohl unser Kalorienlimit längst erreicht ist. Kein Wunder, dass sich so unschöne Speckrollen bilden.

Übrigens: Ob Sie an einem Magnesiummangel leiden, bemerken Sie häufig an krampfenden Muskeln. Achten Sie darauf, magnesiumreiche Lebensmittel wie Cashewkerne oder Naturreis auf Ihrem Speiseplan stehen haben.

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2. Schlafmangel sorgt für Übergewicht

Dass Schlafmangel einer stabilen Gesundheit zugrunde liegt, ist wohl mittlerweile jedem bekannt. Tatsächlich sorgt ein andauerndes Schlafdefizit aber sogar dafür, dass wir zunehmen! Denn in diesem Fall wird der körpereigene Stoff Leptin nicht ausreichend gebildet – der sorgt aber für ein angenehmes Sättigungsgefühl.

Zusätzlich wird das Hormon Ghrelin vermehrt ausgeschüttet, wenn wir zu wenig schlafen. Dieses verstärkt auch noch unser Bedürfnis, zu essen. Das ist natürlich eine extrem unvorteilhafte Kombination, der man kaum standhalten kann! Studien untermauern den Zusammenhang von Schlafmangel und Übergewicht.

Deshalb: Sorgen Sie sowohl für Ihre Gesundheit, als auch für Ihre Stimmung und Ihre Figur für wenigstens sieben Stunden Schlaf pro Nacht.

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3. Verwechslungsgefahr: Hunger oder eigentlich Durst?

Tatsächlich ist das menschliche Gehirn relativ schlecht darin, Hunger von Durst zu unterscheiden. Auch, wenn Sie es jetzt kaum glauben können – oft haben wir eigentlich Durst, wenn wir denken, Hunger zu verspüren.

Probieren Sie es einmal aus und greifen Sie immer zuerst zu einem Glas Wasser, wenn Sie das Bedürfnis haben, etwas zu sich zu nehmen. Und essen Sie anschließend nur, wenn Sie 5 Minuten später ehrlich noch Hunger haben.

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Normalerweise sollten wir mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag zu uns nehmen, je nach Temperatur und Aktivität auch mehr. Die Flüssigkeitsaufnahme ist auch beim Abnehmen vorteilhaft: Untersuchungen zufolge sorgen bereits zusätzliche 500 ml Wasser dafür, den Stoffwechsel um 30 Prozent anzukurbeln. Außerdem füllen auch Getränke den Magen, sodass wir unsere Snacklust kurzzeitig dadurch bekämpfen können.

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4. Gewichtsfalle Zuckerersatz

Sie arbeiten bereits daran, Ihr Gewicht zu reduzieren, und achten darauf, wenig Zucker zu sich zu nehmen? Das ist sehr löblich. Setzen Sie dabei jedoch auf Produkte mit Zuckerersatz, haben die guten Absichten schnell unerwünschte Nebenwirkungen. 

Getränke und andere Lebensmittel mit dem Label „zero“, haben zwar weniger Kalorien – die enthaltenen Zuckerersatzstoffe kurbeln dafür jedoch den Appetit an. Süßungsmittel stehen sogar unter Verdacht, für Übergewicht und Diabetes Typ 2 zu sorgen.

Versuchen Sie stattdessen, sich zuckerarm zu ernähren, und sich dafür ab und zu bewusst etwas Süßes zu gönnen.

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5. Keine Zeit

Sie sind immer in Eile, essen unregelmäßig und eigentlich immer im Stehen? Wer sich nicht ausreichend Zeit für verünftige Mahlzeiten nimmt, kann tatsächlich davon zunehmen.

Nehmen wir die Nahrungsaufnahme nicht bewusst wahr, überhören wir unser körpereigenes Sättigungsgefühl, essen zu viel und zudem ungesund. Wer in Eile ist, greift häufig zu schnellen Fertigprodukten, die nebenbei gegessen werden können. Dabei handelt es sich viel zu oft um zuckerhaltige, fettige Produkte mit künstlichen Inhaltsstoffen. Diese lassen den Blutzuckerspiegel nach kurzer Zeit stark abfallen, sodass wir wieder anfangen zu snacken.

Uns fehlt der Überblick sowie echte, verwertbare Energie, die unser Körper benötigt. Nehmen Sie sich also wenigstens 20 Minuten Zeit, um sich eine ausgewogene Mahlzeit in Ruhe im Sitzen zu gönnen.

Datum: 04.09.2020
Autor: Silva Oldenburg

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