Grüne Smoothies Selleriesaft: Was macht ihn so gesund?

Grünes Gemüse ist mit das Beste, was wir unserem Körper geben können. Wie praktisch, dass es sich mit Säften und Smoothies so gut vereinen lässt. Sellerie ist der heiße Trend. Doch was macht das Gemüse so gesund?

Selleriesaft

Der Trend um grüne Säfte und Smoothies hält an. Waren es erst Grünkohl, Spinat und Co, die in den Mixer kamen, ist es nun Sellerie, der sich unter Gesundheitsbewussten etabliert hat. Doch warum trinken alle gerade Selleriesaft? Was macht ihn so gesund?

Woher kommt der Trend?

Der Trend kommt aus den USA. Der amerikanische Autor Anthony Wiliam, weder Arzt noch Ernährungsberater, spricht dem Selleriesaft zahlreiche positive Effekte zu und rät täglich 500 ml des Safts morgens auf nüchteren Magen zu trinken. Erst nach 20 bis 30 Minuten sollte gefrühstückt werden. Über Instagram hat sich der Trend durch Stars und Influencer enorm schnell verbreitet. Viele schwören auf seine zahlreichen Gesundwirkungen.

Nützliche Nährstoffe von Sellerie

Nährwerte pro 100 g Sellerie
Kalorien 18 kcal
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 2 g
Protein 1,2 g
Mineralstoffe  
Kalium 415 mg
Natrium 80 mg
Phosphat 70 mg
Calcium 50 g
Magnesium 15 mg
Vitamine  
Vitamin C 8 mg
Vitamin E 0,50 mg
Vitamin B6 0,20 mg
Vitamin B2 0,07 mg
Vitamin B1  0,04 mg

 

Welche Auswirkungen hat Selleriesaft?

Selleriesaft soll gegen Hautprobleme, Schilddrüsenerkrankungen, Asthma, Gicht und sogar Krebs helfen. Diese Aussagen klingen sehr zugespitzt, dennoch kann Selleriesaft zur Gesundheit und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen.

  1. Gegen morgendliche Dehydration
    Selleriesaft besteht zu 92 Prozent aus Wasser. Werden jeden morgen 500 ml des Saftes getrunken, wirkt das dem nächtlichen Wasserverlust des Körper entgegen. Dadurch fühlen sich viele morgens fit und wacher.
     
  2. Für eine gesunde Verdauung
    Sellerie enthält Bitterstoffe und Öle, die sich positiv auf die Verdauung auswirken, den Magen beruhigen und sogar leichte Magenschmerzen lindern können. Wird Sellerie nur leicht pürirert, bleiben Ballaststoffe erhalten, welche die Verdauung ebenfalls optimieren und zudem noch sättigen.
     
  3. Wassereinlagerungen loswerden
    Der hohe Kaliumgehalt im Sellerie sorgt dafür, dass überschüssige Flüssigkeitsansammlungen aus dem Körper gespült werden. Zusätzlich zum Selleriesaft sollte genügend Wasser getrunken werden.
     
  4. Entzündungshemmende Wirkung
    Selleriesaft besitzt viele sekundäre Pflanzenstoffe, denen zahlreiche gesundheitsfördernde Effekte nachgesagt werden. Sie regulieren den Blutdruck, senken den Cholesterinwert und können bei Schilddrüsenerkrankungen helfen. 
     
  5. Elektrolyt-Haushalt auffüllen
    Besonders beim Sport oder im Sommer verliert der Körper viele Elektrolyte über den Schweiß. Elektrolyte sind vor allem für die Zellen, Nerven und Muskeln wichtig. Mit Selleriesaft kann dieser Mangel schnell wieder ausgeglichen werden.

Selleriesaft zubereiten

Selleriesaft kann ganz einfach selber gemacht werden. Mit einem Entsafter von Homgeek (41,99 Euro) kann das gesamte Wasser aus dem Gemüse gepresst werden. Der Saft bleibt dann sehr dünnflüssig. Wer keinen Entsafter hat, kann auch auf einen Mixer zurückgreifen. Mit dem Smoothie-Mixer von Russle Hobbs (49,99 Euro) lassen sich die Zutaten einfach pürieren und mixen. Praktisch ist die Flasche, in der der Smoothie sogar mitgenommen werden kann.

Selleriesaft mit weiteren Zutaten erweitern
Wem der Geschmack von purem Selleriesaft nicht zusagt, kann ihn mit weiteren Zutaten anreichern:

  • Apfel
  • Zitrone
  • Rote Bete
  • Karotten
  • Petersilie und weitere grüne Kräuter

Datum: 17.01.2020

Autor: Christina Liersch